08.01.2015 03:00

Expertenrunde: Mit Aktien ein Vermögen aufbauen

Leser-Aktion 2015: Expertenrunde: Mit Aktien ein Vermögen aufbauen | Nachricht | finanzen.net
Expertenrunde
Leser-Aktion 2015
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Was mache ich mit meinem Geld? Lohnen sich Aktien? Was ist steuerlich zu beachten? Vier Finanzprofis beantworten die Fragen der Leser von Euro am Sonntag.
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€uro am Sonntag
Börsenumfeld:
Leserfrage: Wo steht der DAX zum Jahresende 2015?
MAX Otte:
Aufgrund der Unsicherheiten kann ich für 2015 nur eine bedingte Prognose für den DAX abgeben. Falls die politische Situation sich stabilisiert und es nicht zu einer Eskalation kommt, traue ich dem DAX bis Jahresende ein Potenzial von 11.000 bis 12.000 Punkten zu.

Rechnen Sie mit einem Crash oder einer großen Krise ­- soll ich aus dem Aktienmarkt rausgehen?
Robert Halver:
Ich bin sicher, dass der Aktienmarkt 2015 kein schlechter Platz ist. Die Weltwirtschaft ist robust, und die Anlage­alternativen im Zinsvermögen sind schlecht. Die politische Lage ist aber angespannt, siehe Russland. In Griechenland stehen zudem Wahlen an, die Angst vor einer erneuten Eurokrise schüren könnten. Die Schwankungen werden zunehmen. Außerdem wird EZB-Präsident Mario Draghi im nächsten Jahr Staatsanleihen kaufen, um ein Aufflammen einer Eurokrise 2.0 und Deflation zu vereiteln. Die Geldpolitik schiebt also die Aktienmärkte an. Unter Berücksichtigung der Krisen halte ich eine hohe Volatilität zwischen den Extrempunkten 9.200 und 11.000 im DAX für möglich.

An den Börsen schwankten die Kurse zuletzt sehr stark. Sollte man Aktien jetzt verkaufen?
Gottfried Urban: Wenn Sie das Geld jetzt brauchen und bereits Gewinne gemacht haben, können Sie diese natürlich realisieren. Wenn Sie aber eher langfristig ein Vermögen aufbauen wollen, sollten Sie sich von den Schwankungen nicht verunsichern lassen und investiert bleiben. Notenbanken wie die Europäische Zentralbank oder die Bank of Japan pumpen weiter Geld in die Märkte, was die Kurse an den Börsen befeuern sollte. Deshalb bin ich überzeugt, dass es mittelfristig keinen nachhaltigen Absturz an den Märkten geben wird.

Wo sehen Sie die größten Risiken - könnte sich so etwas wie die Russland-Krise 1998 wiederholen, als der DAX um ein Drittel gefallen ist?
Halver:
Fakt ist, dass die Sanktionen des Westens wirken und Amerika sie ja noch ausweiten will. Die Lage könnte sich weiter zuspitzen: Die russische Wirtschaft befindet sich in einer Rezession und es droht eine Staatspleite. Dann sind auch ­europäische Banken und vor allem die deutsche Industrie betroffen, die wie keine andere in Russland investiert ist. Die deutschen Exporte nach Russland werden 2014 um über 20 Prozent gefallen sein. Das größte Risiko ist wohl eine geopolitische Eskalation, weil Russlands Präsident Putin mit dem Rücken zur Wand steht. Wir werden weiterhin politische Börsen haben, die schwer einzuschätzen sind.

Stichwort Zinswende in den USA - werden die Kurse einbrechen?
Halver:
Fed-Präsidentin Janet Yellen kennt ihre Verantwortung für die Welt. Anlässlich der jüngsten Sitzung der Fed hat sie das dick unterstrichen: Sie hat keine Eile, die Leitzinsen zu erhöhen, und wenn, dann tut dies nicht wirklich weh. Es wird keine massiven Zinserhöhungen geben können, weil dann die Kapitalflucht aus den Schwellenländern einsetzt. Über 60 Prozent der Staatsschulden der Schwellenländer lauten auf Dollar: Bei einem zu starken Dollar fällt es Schwellenländern immer schwerer, ihre Schulden zu begleichen. Brasilien etwa zahlt 2015 knapp 20 Prozent mehr an Schuldendienst als 2013 - nur aufgrund des gestiegenen Dollar. Von Russland brauchen wir da gar nicht zu reden. Der Dollar darf nicht zu stark werden, sonst drohen handfeste Schuldenkrisen in den Emerging Markets wie zur Zeit der Asien-Krise.

Welche Effekte wird das Anleihekaufprogramm der EZB haben?
Otte:
Ich erwarte, dass die EZB mit ihrem großen Anleihekaufprogramm 2015 beginnt. Die Effekte werden anders als in Amerika nicht so ganz klar sein. Es muss sich noch zeigen, wie so ein Anleihekaufprogramm auf unseren Kreditmärkten wirkt, wo sich viele Unternehmen über Kredite finanzieren. Der Euro wird eher unter Druck geraten.

Anlagestrategie:
Welche Erwartung haben Sie an die Finanzmärkte 2015, und wie stellen Sie sich auf?
Otte:
Die Finanzkrise 2008 war im Grunde eine reine Finanzpanik, die mit viel Liquidität bekämpft wurde. Heute spielen dagegen viele Faktoren eine Rolle: Russland, Rohstoffe, schwächelnde Konjunktur in Europa. Anstelle einer Panik haben wir viele chronische Krankheiten. Wir sehen die aggressive Haltung Amerikas gegenüber dem Rest der Welt. Es herrscht Endspielcharakter, die Situation kann jederzeit entgleisen. Wir sind sehr stark in Aktien engagiert, auch in Gold, was in den vergangenen Monaten beides nicht so toll war. Wenn wir aus diesem Schlamassel heil rauskommen, stehen wir mit Aktien sehr gut da. Wenn die Situation eskaliert, dann haben wir eine echte Weltwirtschaftskrise mit Schuldenschnitten, vielleicht sogar einer Geldreform. Für mich heißt das am Ende: Sachwerte statt Geldwerte - Gold, Edelmetalle und auch hier selektiv Aktien.

Ich bin 52, habe etwa 600 bis 700 Euro im Monat übrig und möchte bis zur Rente etwas zur Seite legen. Wie gehe ich das am besten an?
Urban:
Wenn Sie das Geld vermehren wollen, würde ich es wegen der niedrigen Zinsen nicht auf das Sparkonto legen. Auch eine klassische Lebensversicherung ist meist wegen hoher Gebühren im Vergleich zur möglichen Rendite ungünstig. Besser ist ein Fondssparplan, auf den Sie monatlich Geld einzahlen. Grundsätzlich gilt dabei: keine Länder- und Branchenfonds für die Altersvorsorge. Das ist zu speziell. Sie sollten das Geld außerdem auf mehrere Fonds verteilen. Zum Beispiel zwei Aktienfonds und zwei Mischfonds, die eher defensiv ausgerichtet sind. Je näher die Rente rückt, desto mehr Geld sollten Sie dann in die defensiveren Mischfonds umschichten, um nicht durch einen Börsencrash spät noch einen großen Teil des angesparten Vermögens zu verlieren.

Ich bin 65 Jahre alt und will 50.000 Euro langfristig zur Alterssicherung und zum Vermögensaufbau anlegen. Was raten Sie mir?
Otte:
Ich würde Ihnen empfehlen, die Hälfte jetzt in Top-Aktien anzulegen, noch mal drei Monate zu warten und dann die andere Hälfte in Top-Aktien anzulegen. Am besten geeignet sind renditestarke Dividendenpapiere wie Nestlé, Total, Allianz, Munich Re, IBM, die sicheren Sachen eben, meinetwegen auch Statoil, die norwegische Ölgesellschaft. Von der Größenordnung her könnten Sie in jedes Papier beispielsweise 5.000 Euro investieren.

Wo sehen Sie im Moment die größere Gefahr - am Aktienmarkt oder am Anleihemarkt?
Otte:
Die größte Gefahr liegt für mich in der Weltpolitik. Ich sehe zurzeit wirklich Kriegsgefahr. Anleihen sind in ihrer Substanz gefährdet. Wenn diese Politik des unendlichen Geldes irgendwann vor die Wand läuft, dann kriegen Sie Ihr Anleihegeld nicht mehr zurück - etwa wenn es Schuldenschnitte gibt. Die Aktien haben Sie trotz möglicher Kursrückgänge immer noch als Sachwert.

Wie hoch sollte man derzeit in Aktien investiert sein?
Otte:
Das kommt auf Ihre Lage an. Sie können nur das investieren, was Sie in nächster Zeit nicht brauchen. Den norwegischen Staatsfonds kann man als gutes Beispiel nennen, der hat eine Aktienquote von rund 60 Prozent.

An welchen Börsen sehen Sie in den nächsten Jahren die größten Chancen?
Urban:
Ich halte es da mit dem US-Ökonomen Robert Shiller. Der sagt: Börsenkurse auf zwei Jahre vorherzusagen ist unmöglich, auf 15 Jahre funktioniert das schon besser. Auf Grundlage langfristiger Bewertungsdurchschnitte hat Shiller auch ein Rechenmodell entwickelt, um das Potenzial von Aktienmärkten einzuschätzen. Glaubt man diesem Modell, steigen die Kurse von US-Aktien bis 2030 mit im Schnitt drei Prozent pro Jahr. Weil europäische Aktien deutlich günstiger bewertet sind, könnten sie sieben Prozent pro Jahr steigen, bei Schwellenländeraktien sagt das Modell sogar sieben bis neun Prozent pro Jahr voraus. Schwankungen müssen dabei aber akzeptiert werden.

Ich will ein paar Tausend Euro in Aktien anlegen. Zu welchen Werten würden Sie mir raten?
Halver: Ich rechne damit, dass wir wegen der politischen Großwetterlage 2015 eine schwankungsintensive Börse bekommen. Deshalb rate ich bewusst zu Dividendentiteln. Die Dividende wird in anhaltenden Zeiten niedriger Zinsen immer mehr Anlegern als Ersatz für Zinszahlungen dienen. Dies gilt insbesondere für Versicherungen, die ihre Aktienbestände sukzessive erhöhen und dabei vor allem in Dividendentitel investieren. Und das spricht für den Euro Stoxx 50, in den man auch mit Fonds oder ETFs investieren kann, das streut das Risiko. Ich schätze aber auch die zyklischen Titel im DAX, denn ich gehe prinzipiell davon aus, dass 2015 die Weltkonjunktur nicht schlecht läuft - falls wir keine geopolitische Eskalation bekommen.

Ist der DAX inzwischen zu teuer?
Halver:
Klar ist der DAX mit einem KGV von etwa 13 nicht mehr spottbillig. Man muss sich aber auch immer die relative Bewertung anschauen: Im Vergleich zu US-Aktien mit einem KGV von gut 16 oder gar im Verhältnis zu zehnjährigen Anleihen mit einem KGV von etwa 170 sind die deutschen Aktien immer noch günstig. Was auch sehr wichtig ist: Insbesondere große Investoren achten immer mehr auf die Dividendenrendite - und da ist der DAX mit einer Rendite von knapp drei Prozent attraktiv.

Wie finden Sie Schwellenländer?
Otte:
Gar nicht schlecht. Zurzeit spricht niemand über die Schwellenländer, deshalb ist es vielleicht gerade interessant. Brasilien ist aktuell recht billig, wir haben da sogar Investments getätigt. Russland ist eine Riesengeschichte: Wie weit das noch runtergeht, weiß allerdings keiner.

Ist China denn empfehlenswert?
Halver:
Die Chinesen machen das ganz geschickt und bauen, ähnlich wie Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, eine eigene Binnenkonjunktur auf. China wächst künftig weniger, dafür aber stabiler. Deshalb glaube ich an China und chinesische Aktien - am besten mit Fonds oder ETFs.

Was halten Sie von japanischen Aktien - soll man investieren?
Halver:
Die Wiederwahl von Abe als Ministerpräsident ist ein klares Zeichen, dass die extreme Schuldenpolitik weitergeführt wird. Ich sehe japanische Aktien als Depotbeimischung grundsätzlich positiv.

Aktien von Biotechunternehmen sind in diesem Jahr gut gelaufen. Sollte man jetzt einsteigen?
Urban:
Wie Sie schon gesagt haben: Diese Titel sind sehr gut gelaufen. Da steigt natürlich die Gefahr, dass das kommende Jahr nicht mehr so fulminant wird. Wenn Sie investieren wollen, rate ich Ihnen eher zu einem Fonds auf die Branche, der Kursabstürze einzelner Papiere abfedern kann. Und Sie sollten mindestens auf Sicht von fünf Jahren denken, dann können Sie auch mit einer zwischenzeitlichen Korrektur leben.

Ich würde gern 30.000 Euro langfristig anlegen. Eignen sich Mischfonds dafür? Wichtig ist mir vor allem Sicherheit.
Urban:
Mischfonds eignen sich für einen langfristigen Vermögensaufbau sehr gut, denn deren Manager können flexibel zwischen den Anlageklassen wechseln und sich zum Beispiel aus Aktien zurückziehen, wenn es turbulent wird. Dennoch müssen Sie sich als Anleger bewusst machen, dass der Fondsmanager alle Anlageentscheidungen für Sie trifft. Er kann Situationen falsch einschätzen oder mit dem Timing danebenliegen. Trotzdem: Es gibt hervorragende Mischfonds, mit denen man langfristig glücklich werden kann.

Welche Fonds empfehlen Sie mir?
Urban:
Um das Managerrisiko zu minimieren, würde ich in Ihrem Fall drei Mischfonds kaufen, die noch dazu etwas unterschiedliche Strategien verfolgen. Zum Beispiel den Nordea Stable Return, der die Hälfte des Fondsvermögens in Aktien mit stabilem Kursbild legt, den DWS Concept Kaldemorgen, der recht flexibel ist, und einen etwas offensiveren und aktienlastigeren Fonds wie den Flossbach von Storch Multiple Opportunities. Alle drei Fonds sind Klassiker, die man lange behalten und bei denen man langfristig nicht viel falsch machen kann.

Was passiert mit meinen ETFs auf langlaufende Anleihen, falls die US-Notenbank die Zinsen anhebt?
Urban:
Sollte die US-Notenbank die Zinsen tatsächlich bald anheben, könnte das die Kurse der bestehenden Papiere mit langer Laufzeit unter Druck bringen, weil sie wegen ihrer niedrigeren Zinsen für Anleger weniger attraktiv wären. Weil Sie mit Ihrem ETF gute Gewinne eingefahren haben, sollten Sie sich überlegen, ob Sie ihn verkaufen und die ­Gewinne mitnehmen.

Was tun professionelle Anleger in schwierigen Marktphasen?
Halver:
Die allermeisten halten ihre Bestände und sichern sich gegen Kursverluste ab - etwa durch Short-Positionen am Derivatemarkt. Das ist günstiger, als wenn man mit Verlusten verkauft und dann bei ­einer Gegenbewegung nicht dabei ist. Ich glaube aber, dass große Investoren wegen der niedrigen Zinsen ihre Aktienbestände künftig eher aufbauen werden.

Euro:
Die meisten Experten gehen davon aus, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar abwerten wird. Wie kann ich auf dieses Szenario setzen?
Urban:
Für einen stärkeren Dollar spricht einiges, die auseinanderdriftende Geldpolitik oder das stärkere Wachstum in den USA zum Beispiel. Die Bewegungen auszunutzen ist aber schwierig. Es gibt einige Fonds, die ausschließlich auf Währungsbewegungen setzen, die sind aber für den Privatanleger nicht empfehlenswert. Die einfachste Möglichkeit ist, über ETC genannte Zertifikate auf Währungsbewegungen zu wetten, außerdem kann man zum Beispiel mit einem US-Dollar-Fonds, der in kurzlaufende US-Anleihen investiert, auf einen stärkeren Dollar setzen. Doch Vorsicht: Währungsbewegungen sind immer schwer vorherzusagen, die Experten könnten trotz guter Argumente danebenliegen.

Soll ich einen Teil meines Vermögens in Dollar anlegen?
Otte:
Meiner Meinung nach gibt es keine Anlage in Devisen, sondern nur Spekulation in Devisen. Das ist das Unsicherste überhaupt. Wichtiger ist, sich die Frage zu stellen, wie viel Sie in Geldwerte (Forderungen, Anleihen, Renten) investieren und wie viel in Sachwerte wie Aktien oder Immobilien.

Wie sehen Sie den Euro in zehn Jahren - gibt es ihn dann noch?
Halver:
In der Natur kann nichts überleben, was nicht überlebens­fähig ist. Der Euro passt nicht zu Ländern wie etwa Griechenland - aber jetzt ist es zu spät, daran noch etwas zu ändern. Also wird die Politik die Währung so lange erhalten, wie es geht. Ich sehe die Gefahr der Euro-Sklerose: Tritt ein Land aus, bricht das Gebilde zusammen. Eine intensive Schulden- und Geldpolitik tut zwar alles, um einen Verfallsprozess zu verhindern. Im Falle eines Falles wären aber Sachwerte wie Aktien oder Gold die besten Anlageformen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Euro angesichts der wahnsinnigen Geldpolitik der EZB? Wird er bleiben?
Otte:
Die riesigen schädlichen Nebenwirkungen des Euro sehen wir jetzt schon, Verwerfungen in der Wirtschaft, der Süden Europas ist in einer großen Wirtschaftskrise. Wenn es nach ökonomischer Vernunft geht, müsste der Euro längst abgeschafft sein. Unsere politische Elite verteidigt diesen Euro aber mit Klauen und Zähnen. Der wird uns also so schnell nicht auseinanderfallen. Die Frage ist: Was ist die Währung dann noch wert? Die schleichende Entwertung haben wir schon, und sie ist gefährlich für alles, was in Geld benannt wird: die Lebensversicherungen, die Renten. Leute mit Produktivvermögen, mit Aktien oder mit Immobilien in guten Lagen sind da besser bedient.

Rohstoffe/Gold:
Ich habe gehört, dass Rohstoffe seit dem Preisabsturz im vergangenen Jahr wieder attraktiv sind. Ist es sinnvoll, dort zu investieren?
Urban:
Bei einzelnen Rohstoffen wie Öl kann es durchaus sein, dass im kommenden Jahr wieder eine Gegenbewegung kommt. Privatanlegern rate ich aber ab, in Rohstoffe zu investieren - besonders, wenn sie langfristig ein Vermögen aufbauen wollen. Der Rohstoffmarkt folgt eigenen Gesetzen, man muss sich hier mit komplizierten Dingen wie Lagerbeständen oder rollenden Terminkontrakten auskennen. Zudem bin ich der Meinung, dass der Superzyklus bei Rohstoffen im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends ausgelaufen ist. Neue Hochs wird es beispielsweise bei Öl so schnell nicht geben. Investieren Sie lieber in Aktien von großen Ölkonzernen. Die profitieren ebenfalls von steigenden Notierungen und schütten außerdem eine Dividende aus.

Soll ich jetzt Gazprom kaufen?
Otte:
Gazprom ist eine sehr billige, sehr gute Aktie, aber zurzeit gibt es eben gewaltige politische Risiken. Wir haben in unserem Fonds seit Frühjahr, nach Ausbruch der Krise, fünf Prozent Russland-Aktien, das macht derzeit keine Freude. Ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt wäre hochspekulativ.

Was wird bei einem Staatsbankrott Russlands aus Gazprom-Aktien?
Otte:
Nichts, die hat man weiter. Ein Staatsbankrott hat keine direkten Folgen für die Aktie. Ob eine Enteignung drohen könnte, kann ich allerdings schwer beurteilen.

Ich habe vor einem Jahr mein Depot umgeschichtet und in Barrick Gold, Vale und Statoil investiert. Jetzt bin ich mit je 30 bis 40 Prozent im Minus. Soll ich die Papiere trotzdem halten?
Otte:
Kommt auch etwas darauf an, wie viel das im Depot ausmacht. Aber es wäre ungeschickt, jetzt zu verkaufen. Wir haben diese Werte zum Teil auch in unseren Fonds. Das tut jeden Tag weh, wenn man draufguckt, da sieht man immer das große Minus. Das kann man aber nicht ändern. Irgendwann dreht es über Nacht, und man kriegt es gar nicht mit. Man muss auch berücksichtigen, dass Unternehmen wie Statoil oder Vale stattliche Dividenden ausschütten. Falls es keine Riesenpositionen in Ihrem Depot sind, kann ich Ihnen nur raten, diese Titel die nächsten Jahre im Depot zu lassen - Sie werden ja fürs Warten bezahlt. Und am Ende gehen die Aktien wieder rauf - das sind Weltkonzerne mit riesigen Reserven, die werden nicht pleitegehen.

Soll ich in Edelmetalle investieren, und wenn, eher Gold oder Silber?
Otte
: Ich würde in Gold anlegen, in Standardgoldmünzen wie Krügerrand. Das hat man dann auch zu Hause oder dort, wo man rankommt. Es schafft eine gewisse Freiheit. Das ist quasi der Geldersatz für die große Krise, also auch eine Art Versicherung. Die bringt zwar keine Rendite, aber es gibt Situationen, wo man sich freut, dass man es hat. Der Großteil des Portfolios sollte aber in Aktien investiert sein.

Ich habe gehört, dass der Goldpreis von Banken künstlich niedrig gehalten wird. Ist da was dran?
Halver: Zentralbanken tun an den Rohstoffterminmärkten alles dafür, dass der Goldpreis unten bleibt. Denn die Notenbanken retten unsere Welt über das Geld, über den Euro, den Dollar. Da darf man keine Alternativwährungen zulassen. Gold ist die Anlageklasse, die am unverschämtesten manipuliert wird und die dramatisch unterbewertet ist. Das ist politisch gewollt: Wenn Gold durch die Decke ginge, dann wäre es offensichtlich, dass das Währungssystem am Ende ist. Daran kann sich so schnell auch nichts ändern. Angesichts der Systemrisiken und Bonitätsprobleme ist Gold aber dennoch sinnvoll. Bei Gold zählt der langfristige Besitz, nicht die kurzfristige Rendite.

Steuern:
Wird Xetra-Gold wie ein Wert­papier oder wie Gold behandelt?
Stefan Thiem:
Der Bundesfinanzhof hat als letzte Instanz im Steuerrecht noch nicht über Xetra-Gold entschieden. Jedoch mehren sich die Urteile von Finanzgerichten, die der Meinung sind, dass für Xetra-Gold wie für physisches Gold die einjährige Spekulationsfrist gilt und Veräußerungsgewinne nach einem Jahr Spekulationsfrist steuerfrei sind (Finanzgericht Münster 12K 3284/13 E).

Ich habe schon zweimal Xetra-Gold verkauft, nachdem ich die Papiere jeweils länger als ein Jahr gehalten habe. In beiden Fällen musste ich Steuern zahlen. Im ersten Fall habe ich Einspruch eingelegt und konnte das Verfahren offenhalten. Im zweiten Fall habe ich die Frist für den Einspruch versäumt. Kann ich da noch was tun?
Thiem: Wenn die einmonatige Einspruchsfrist verstrichen und der Bescheid nicht vorläufig oder unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen ist, haben Sie meist keine Chance mehr, Ihre Bescheide ändern zu lassen.

Wie wird nun die Mütterrente besteuert, die dieses Jahr nachträglich ausgezahlt wurde?
Thiem:
Bei der Mütterrente verfährt der Fiskus großzügig. Bei der Erhöhung der Rente durch die Mütterrente handelt es sich nicht um eine regelmäßige Erhöhung, sondern um eine sogenannte außerordentliche Neufestsetzung der Rente. Das heißt, dass auch der steuerfreie Teil der Rente neu berechnet wird. Im Ergebnis wird die Mütterrente nicht in voller Höhe besteuert. So wird für eine Rentnerin, die 2005 oder davor in Rente gegangen ist, die Mütterrente nur zu 50 und nicht zu 100 Prozent nachgelagert besteuert.

Meine Schwester und ich haben ein Schweizer Depot meines in der Schweiz ansässigen Vaters geerbt. Allerdings sind wir uns unsicher, ob es sinnvoll ist, das Depot in der Schweiz zu behalten. Wie beurteilen Sie die Sache?
Thiem:
Zum Ersten ist es positiv, dass es sich dabei um ein "weißes" Depot handelt, denn bei Schwarzgeld müssten Sie schnell und überlegt handeln, um nicht selbst eine Steuerhinterziehung zu begehen. In Ihrem konkreten Fall ist es eine Kostenfrage - ich kann mir vorstellen, dass die Depotgebühren in der Schweiz höher sind als etwa bei ­einer deutschen Direktbank. Zum Zweiten ist es auch eine Frage der ­Bequemlichkeit, denn Sie und Ihre Schwester sind nun als Erben hier in Deutschland verpflichtet, auf die Erträge des Depots Steuern zu zahlen. Heimische Depotbanken ziehen direkt die Abgeltungsteuer ab, während Sie mit einem Schweizer Depot immer in die Veranlagung müssten.

Kann ich Werbungskosten aus Jahren vor 2009 noch steuerlich geltend machen?
Thiem: Gemäß dem jüngsten Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums vom 9. Dezember 2014 ist dies ausgeschlossen. Hintergrund ist unter anderem: Da nun viele Selbstanzeigen gestellt werden, versuchen Steuerberater, die Werbungskosten für die Ermittlung von Kapitaleinkünften für die Jahre vor 2009 noch zu nutzen, um die Steuerlast ihrer Mandanten zu drücken. Doch ist in dieser Frage noch ein Verfahren vor dem Bundesfinanzhof anhängig (Az.: VIII R34/13), und das Finanzgericht Köln hat ebenfalls zugunsten der Anleger entschieden (Az.: 7 K 244/12). Es lohnt sich also, Bescheide unter Verweis auf diese Verfahren offenzuhalten.

Ab 2015 wird die Kirchensteuer automatisch von der Bank eingezogen. Ich habe meiner Bank noch nicht mitgeteilt, welcher Konfession ich angehöre, und will es auch nicht. Was muss ich nun tun?
Thiem:
Wenn Sie Ihre Konfession nicht bekannt geben und einen Sperrvermerk beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) beantragt haben, wird das BZSt Ihr zuständiges Finanzamt informieren. Nun werden die Beamten genau hinschauen, ob Sie in Ihren künftigen Steuererklärungen Kirchensteuer abführen. Es ist also deutlich bequemer, seine Konfession der Bank gegenüber offenzulegen.

Kann ich Kosten für einen Honorarberater steuerlich nutzen?
Thiem:
Grundsätzlich sind seit 2009 bei den Kapitaleinkünften keine Werbungskosten mehr ansetzbar. Dafür wurde der Werbungskostenpauschbetrag von 801 Euro für Alleinstehende und 1602 Euro für zusammen veranlagte Paare eingeführt. Doch können Sie sich im Rahmen Ihrer Honorarberatung konkret zu bestimmten Wertpapieren beraten lassen. Wenn Ihr Berater nun eine Rechnung über den konkreten Kauf oder Verkauf etwa einer Aktie stellt, können Sie diese als Anschaffungs- oder Veräußerungsnebenkosten geltend machen.

Ich hatte Anleihen eines DAX-Unternehmens, die 2003 emittiert und gekauft und 2013 vorzeitig gekündigt und zu 100 Prozent eingelöst wurden. Das Finanzamt verlangt nun von mir Unterlagen, woraus sich die historischen Anschaffungskosten ergeben. Ich finde diese Abrechnungen nicht mehr und habe in der Zwischenzeit auch die Bank gewechselt. Was kann das Finanzamt von mir verlangen - und sind diese Unterlagen für die Besteuerung überhaupt relevant?
Thiem:
Die Unterlagen sind tatsächlich für das Finanzamt relevant, denn ohne sie kann Ihr Sachbearbeiter nicht feststellen, zu welchem Preis Sie damals die Anleihen gekauft haben. Die neue Bank hatte die Ersatzbemessungsgrundlage auszuweisen, die wahrscheinlich für Sie ungünstiger ist. Erkundigen Sie sich doch nochmals bei Ihrem vorherigen Kreditinstitut, ob hier - zu einem vertretbaren Aufwand - noch Unterlagen vorliegen.

Die Meinungen und Empfehlungen der Experten:

Robert Halver:
Der Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank arbeitete nach seinem BWL-Studium als Analyst und Ak­tienstratege bei der Privatbank Delbrück & Co. 2001 wechselte Halver zur Schweizer Privatbank Vontobel und verantwortete die Anlagestra­tegie in Deutschland. Seit 2008 übt er seine jetzige Funktion aus. Der 51-Jährige ist durch seine TV-Auftritte einem breiten Publikum bekannt.

Empfehlungen von Robert Halver

Die Börsen schwanken 2015 stark, davon ist Robert Halver überzeugt. Anleger sollten aber in Aktien investieren. Der Anlageprofi empfiehlt Fonds und ETFs, weil sie das Risiko streuen. Und er hat Rohöl auf dem Radar.

Name Typ ISIN
Amundi MSCI Germany ETF Dt. Aktien FR 001 065 571 2
DWS Top Dividende Aktienfonds DE 000 984 811 9
Coba Brent Crude ETC Rohöl DE 000 ETC 027 4
Aberdeen Japan. Equity Aktienfonds LU 001 196 367 4
Ishares Euro Stoxx 50 ETF Europa DE 000 593 395 6

"Große Investoren achten stärker auf die Dividendenrendite - deshalb ist der Euro Stoxx, aber auch der DAX attraktiv", meint Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank

Max Otte:
Max Otte wurde 1964 in Plettenberg in Westfalen geboren. Der Ökonom, Börsenexperte und Buchautor arbeitet auch als Vermögensverwalter und leitet das 2003 von ihm gegründete Institut für Vermögensentwicklung. 2006 sagte Otte in seinem Buch ("Der Crash kommt") einen Finanzcrash voraus, der dann zwei Jahre später eintrat. Otte ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms.

Empfehlungen von Max Otte

Otte empfiehlt solide Langfristanlagen und legt Wert auf hohe Ausschüttungen. Eine seiner Empfehlungen ist der Ölkonzern Total. Zudem hat der Anlageprofi den eigenen Vermögensbildungsfonds auf der Liste.

Name Typ ISIN
Richemont Aktie CH 021 048 333 2
Bechtle Aktie DE 000 515 870 3
Total S.A. Aktie FR 000 012 027 1
Barrick Gold Aktie CA 067 901 108 4
Max Otte Vermögensb. Fonds DE 000 A1J 3AM 3

"Ich sehe zurzeit wirklich Kriegsgefahr. Anleihen sind in ihrer Substanz gefährdet", meint Prof. Max Otte Ökonom und Gründer des Instituts für Vermögensentwicklung

Gottfried Urban:
Der 1962 geborene Gottfried Urban verfügt über mehr als 30 Jahre Investmenterfahrung. 1998 hat der Diplom-Bankbetriebswirt die Bayerische Vermögen mitgegründet, deren Vorstandsvorsitzender er heute ist. Urban leitet von Alt­ötting aus das Fondsresearch und die Kapitalmarktforschung des Vermögensverwalters. In der ­Wirtschaftspresse ist Urban ebenso ein gefragter Anlageexperte wie bei Fernsehsendern.

Empfehlungen von Gottfried Urban

Für langfristigen Vermögensaufbau rät Gottfried Urban zu Mischfonds, etwa von Nordea und DWS oder zum Mayerhofer Strategie aus dem eigenen Haus. Zudem auf seiner Empfehlungsliste: zwei Dividendenfonds.

Name Typ ISIN
BGF Eur. Equity Income Aktienfonds LU 061 951 539 7
Fidelity Global Dividend Aktienfonds LU 073 178 240 4
DWS Con. Kaldemorgen Mischfonds LU 059 994 697 6
Mayerhofer Strategie Mischfonds DE 000 A1C 4DW 1
Nordea-1 Stable Return Mischfonds LU 025 563 913 9

"Der Superzyklus an den Rohstoffmärkten ist ausgelaufen", meint Gottfried Urban Vermögensverwalter und Vorstand Neue Vermögen AG

Stefan Thiem:
Nach dem Jurastudium hat der heute 44-Jährige die Steuerberaterausbildung absolviert. Seit über sieben Jahren arbeitet Thiem im Münchner Büro der deutschlandweit tätigen Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterkanzlei Ebner Stolz. Seit 2008 ist er Prokurist. In dieser Funktion berät er Anleger in Steuerfragen. Seine Freizeit verbringt der Vater einer Tochter im Theater oder in den Bergen.

Tipps von Stefan Thiem

Auch Banken und Finanzbeamte machen Fehler, daher:
1) Prüfen Sie die Steuerbescheinigungen Ihrer Banken ganz genau. Da die Institute gegenüber dem Fiskus haften, wenn sie Steuern falsch oder erst gar nicht erheben, behalten sie im Zweifel eher Steuern ein.
2) Haben Sie Zweifel an Ihrem Steuerbescheid, prüfen Sie diesen, sobald Sie ihn vom Finanzamt bekommen haben. Die Einspruchsfrist beträgt nur einen Monat.
3) Will Ihnen Ihre Bank zu viel einbehaltene Steuern nicht zurückzahlen, wenden Sie sich an das für die Bank zuständige Finanzamt.

"Will Ihnen Ihre Bank zu viel einbehaltene Steuern nicht zurückzahlen, wenden Sie sich an das für die Bank zuständige Finanzamt", meint Stefan Thiem Steuerberater und Rechtsanwalt bei der Kanzlei Ebner Stolz

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22.01.2021Allianz buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
18.01.2021Allianz overweightJP Morgan Chase & Co.
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