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04.08.2018 15:00
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COT-Report: Gold - Ausverkauf der Terminspekulanten geht weiter

Goldpreis im Fokus: COT-Report: Gold - Ausverkauf der Terminspekulanten geht weiter | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis im Fokus
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Laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC haben Großspekulanten die dritte Woche in Folge kräftig Gold-Futures verkauft.
von Jörg Bernhard

Kräftig zurückgegangen ist auch das allgemeine Interesse an Gold-Futures. So hat sich in der Woche zum 31. Juli die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) von 496.620 auf 452.655 Kontrakte (-8,9 Prozent) reduziert. Besonders kräftig bergab ging es aber mit der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten, die sich innerhalb einer Woche von 65.668 auf 47.918 Kontrakte (-27,3 Prozent) ermäßigt hat. In dieser Woche sind sowohl Großspekulanten (Non-Commercials) als auch Kleinspekulanten (Non-Reportables) skeptischer geworden. So war zum Beispiel bei Großspekulanten ein Rückgang der Netto-Long-Position von 48.597 auf 35.337 Futures (-16,0 Prozent), während bei Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Minus von 17.071 auf 12.581 Kontrakte (-26,3 Prozent) zu Buche schlug.
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Gold: 1.200-Dollar-Marke akut gefährdet

Dem Goldpreis gelang in der vergangenen Woche keine nennenswerte Erholung, im Gegenteil. Am Freitag rutschte er kurzzeitig sogar auf 1.205 Dollar ab. Internationales Kapital flieht weiterhin lieber in den Dollar als in den traditionellen Krisenschutz. Dies lässt sich nur dahingehend interpretieren, dass das Vertrauen in die US-Wirtschaft und die US-Notenbank weiterhin stark ausgeprägt ist. Vor dem Wochenende gab es vom US-Arbeitsmarkt allerdings eine leichte Enttäuschung zu vermelden. So fiel im Juli die Zahl neu geschaffener Stellen mit 157.000 relativ enttäuschend aus, schließlich war unter den Analysten laut einer vom Wall Street Journal veröffentlichten Umfrage ein durchschnittlicher Erwartungswert von 190.000 prognostiziert worden. Somit bleibt festzuhalten, dass an den Goldmärkten weiterhin auf ein "Befreiungsschlag" gewartet wird.


Bildquellen: Worldpics /Shutterstock.com, Brian A. Jackson / Shutterstock.com, egon999 / Shutterstock.com, Sashkin / Shutterstock.com

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