23.04.2021 23:02

Neue Rekorde bei Palladium: Was ist beim Preis für das Edelmetall noch drin?

Neue Rekordstände: Neue Rekorde bei Palladium: Was ist beim Preis für das Edelmetall noch drin? | Nachricht | finanzen.net
Neue Rekordstände
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Der Preis von Palladium hat gerade neue Rekordstände erreicht. Experten sehen gute Chancen dafür, dass das Edelmetall weiter auf Rekordkurs bleibt.
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• Palladiumpreis auf neuem Rekord
• Starke Nachfrage bei anhaltendem Angebotsdefizit
• Experten halten 3.500 US-Dollar je Feinunze für möglich
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Palladium-Anleger können sich freuen: Nachdem die Preise für das Edelmetall im Februar vergangenen Jahres zuletzt Höchststände erreicht hatten, sackten die Preise zunächst deutlich ab. Doch im Jahr 2021 erlebt Palladium eine Rally, die in neuen Rekordmarken mündet: Bis auf über 2.800 US-Dollar ging es in der vergangenen Woche nach oben - vor nicht ganz einem Jahr lagen die Palladium-Preise noch rund 1.000 US-Dollar niedriger.

Angebotsdefizit verschärft sich

Dabei sind die Aussichten gut, dass dies nicht der letzte Rekord gewesen sein könnte, den Palladium in diesem Jahr markiert, denn das wirtschaftliche Umfeld für des Edelmetall dürfte sich weiter preistreibend auswirken.

Zunächst gibt es Sorgen um Lieferengpässe bei Palladium, was insbesondere Produktionsausfällen in Russland, die bereits seit Februar für ein deutlich eingeschränktes Palladium-Angebot sorgen, zu schulden ist. In einer Mine des russischen Förderkonzerns Nornickel war vor Wochen der Eintritt von Grundwasser festgestellt worden, woraufhin die Produktion an dem Standort komplett zum Erliegen kam. Wohl im Mai oder Juni könne damit gerechnet werden, wieder zur vollen Produktionskapazität zurückzukehren.
Doch das Ereignis in Sibirien hat die Angebotssituation für Palladium, die ohnehin bereits kritisch ist, weiter verschärft. Die Experten der UBS gehen davon aus, dass es 2021 ein Defizit von rund einer Million Unzen geben wird, dies wäre bereits das zehnte Jahr in Folge, dass die Nachfrage das Angebot von Palladium übersteige, heißt es bei "Bloomberg".

Nachfrage weiter hoch

Nicht zuletzt deshalb, weil die Nachfrage nach Palladium insbesondere aus der Automobilindustrie unverändert hoch oder sogar weiter ansteigend ist. Denn das Metall, das vorrangig als Nebenprodukt beim Abbau von Kupfer, Silber und Nickel anfällt und als preisgünstigerer Ersatz für Platin gilt, wird insbesondere in der Katalysatorentechnik verwendet.

Wenn die Autobauer ihre Produktionskapazitäten mit der Erholung der Wirtschaft nach zunehmender Impfdurchdringung der Bevölkerung wieder verstärkt hochfahren, wird auch mehr Palladium benötigt. Zudem werde der "'Aufholprozess', wenn sich das Chipangebot erholt und die Autoaktien wieder im Vorwärtsgang sind, erheblich sein", zitiert Bloomberg Oliver Nugent, einen Analysten der Citigroup.
Der Wirtschaftsrohstoff findet darüber hinaus auch in der Medizintechnik Verwendung und wird zudem aus der Schmuckindustrie nachgefragt.

Wie weit kann der Palladium-Preis noch steigen?

Angesichts des weiter positiven wirtschaftlichen Umfelds für Palladium rechnen Experten mit einer Fortsetzung der Rekordrally. Citigroup Inc. geht davon aus, dass die Preise in den nächsten drei Monaten 3.000 US-Dollar erreichen werden. Sie könnten sogar 3.500 US-Dollar erreichen, wenn sich die Störungen in den sibirischen Minen von Nornickel als schlimmer herausstellen, als das Unternehmen geschätzt hat, sagte die Bank. Dabei verweisen die Strategen des Finanzhauses insbesondere auf das anhaltende "signifikante Defizit" im Angebot. Dennoch sind sie etwas zuversichtlicher als ihre Kollegen von der UBS, sie gehen für 2021 von einem Defizit auf dem Palladiummarkt 400.000 Unzen aus.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag, Heraeus Holding

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