Economies of Scale

Economies of Scale - Definition

Skaleneffekte, -erträge, d. h. Kostenersparnisse, die bei wachsender Ausbringungsmenge durch vermehrte Chancen produktivitätssteigernder Spezialisierung (Arbeitsteilung), durch Lerneffekte (Erfahrungskurve) oder durch Kapazitätsgrößenvorteile (╺Kapazität) entstehen. Die langfristigen Stückkosten sollen bei steigender Ausbringungsmenge sinken. Aus dieser Überzeugung heraus (Gesetz der Massenproduktion) wurde in den sechziger Jahren in der Betriebswirtschaftslehre die Diskussion um die optimale Betriebsgröße (Betriebsgröße, optimale) geführt. Diese unkritische "Größenillusion" wird heute vermehrt abgelehnt, da ein großes Unternehmen auch größere personalwirtschaftliche Probleme (z. B. Identifikationsprobleme) und evtl. eine unflexiblere Organisation hat als kleine Einheiten.

SCHNELLSUCHE

Ähnliche Begriffe und Ergebnisse

Für wissenschaftliche Arbeiten

Quelle & Zitierlink

Um diese Seite in einer wissenschaftlichen Arbeit als Quelle anzugeben, können Sie folgenden Link verwenden, um sicherzustellen, dass sich der Inhalt des Artikels nicht ändert.

Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/economies-of-scale/9

Versionen dieses Artikels

Falls für diesen Artikel mehrere Versionen verfügbar sind, können Sie eine Version auswählen, die Sie verwenden möchten.

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln