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29.06.2020 23:02

Investor mit Kritik an Tesla: Elon Musk kann eine Sache besonders gut

"Teures Startup": Investor mit Kritik an Tesla: Elon Musk kann eine Sache besonders gut | Nachricht | finanzen.net
"Teures Startup"
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Tesla polarisiert: Während sich die Aktie ungebremst im Rallymodus befindet, mehren sich warnende Stimmen.
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• Tesla "nur ein teures Startup"?
• Experte rät zu Gewinnmitnahmen
• Tesla polarisiert

Am Elektrobauer Tesla scheiden sich die Geister. Während zahlreiche Anleger in das Unternehmen von Elon Musk investieren und die Tesla-Aktie dank einer Rally in diesem Jahr neue Rekordkurse erreichen konnte, begleiten das Unternehmen seit jeher auch kritische Stimmen. Viele Experten warnen vor einer möglichen Tesla-Blase - insbesondere vor dem Hintergrund, dass die massive Börsenbewertung von Tesla nicht mit der Geschäftsentwicklung einher geht.

"Tesla ist nur ein sehr teures Startup"

Darren Sissons, Portfoliomanager bei Campbell, Lee & Ross, hat gegenüber BNN Bloomberg seine Bedenken zu Tesla geäußert. Der Experte erklärte: "In gewisser Hinsicht sehe ich es als ein sehr teures Startup, das von einem Mann geführt wird, dem ich nicht viel Vertrauen schenke".

Dem Chef des Elektroautobauers, Elon Musk, wirft Sissons in diesem Zusammenhang vor, eine Sache besonders gut zu können: "Geld für sich selbst zu verdienen".

Er selbst würde die Tesla-Aktie shorten, wenn er "den Mut dazu hätte". Dabei verweist er insbesondere auf die relative Bewertung von Tesla verglichen mit der Konkurrenz von Tata, Ford oder GM - "das ist ein massiver Unterschied", so Sissons weiter.

Anleger sollten Gewinne mitnehmen

Auch wenn er dem Elektroautomarkt grundsätzlich wohl positiv gegenübersteht, warnt er davor, Geld in Tesla zu investieren. "Verwechseln Sie ein gutes Produkt nicht mit einer guten Investition", so Sissons. Anleger, die mit Tesla Geld verdient haben, sollten ihre Gewinne mitnehmen und möglicherweise nur noch mit einem Teil des Geldes "spielen" und es anderweitig anlegen, rät er.

Analysten zeigen sich zwiespaltig

Sissons steht mit seiner kritischen Tesla-Betrachtung nicht allein da. Auch Matt Maley, Chef-Marktstratege bei Miller Tabak, hatte zuletzt warnende Worte gefunden und vor einem Pullback der Tesla-Aktie gewarnt.

Doch es gibt auch deutlich optimistischerer Expertenstimmen: Zuletzt hatte das Analysehaus Jefferies das Kursziel für Tesla von 650 auf 1.200 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Dabei verwies Analyst Philippe Houchois darauf, dass die Corona-Krise als Katalysator auf dem Weg zur Elektromobilität wirke und Tesla als Platzhirsch davon besonders profitiere.

Die Analysten-Community ist bezüglich der Tesla-Aktie ähnlich gespalten, wie die Börse:: Immerhin gehört der Tesla-Anteilsschein zu den meist geshorteten Aktien überhaupt, während die Titel an der Börse eine ungebrochene Aufwärtsrally hinlegen und in den letzten sechs Monaten um mehr als 120 Prozent zulegen konnten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Scott Olson/Getty Images, Josh Edelson/AFP/Getty Images

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