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19.12.2019 19:18

Netflix oder Amazon? Welcher Streamingdienst in Deutschland mit Abstand die Nase vorn hat

Beliebteste Angebote: Netflix oder Amazon? Welcher Streamingdienst in Deutschland mit Abstand die Nase vorn hat | Nachricht | finanzen.net
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Streamingdienste erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Doch nicht alle Anbieter setzen sich in deutschen Haushalten durch, wie eine Studie ermittelt hat.
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• AGF-Studie ermittelt die beliebtesten Streaming-Anbieter in Deutschland
• Netflix läuft Amazon den Rang ab
• Aussichten für Netflix zunehmend schlechter

Die AGF, die Arbeitsgesellschaft Fernsehforschung, nimmt zwei Mal im Jahr das Streaming-Verhalten der Deutschen unter die Lupe. Mit überraschendem Ergebnis.

YouTube bleibt die Nummer Eins

Seit 2010 ermittelt die AGF mit einer Studie, in deren Rahmen 2.500 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer befragt werden, wie in deutschen Haushalten Streaming genutzt wird. Mit großem Abstand hat es dabei die Google-Tochter YouTube auf den ersten Platz geschafft: 51 Prozent der über 14-jährigen Umfrageteilnehmer nutzen den Videodienst mindestens einmal im Monat. Der Dienst des US-Riesen ist in der Basisnutzung kostenfrei, was einen Teil der Beliebtheit erklären dürfte.

Netflix schlägt Amazon Prime Video

Auf den Plätzen 2 und 3 hinter YouTube finden sich dann die kostenpflichtigen Streaming-Anbieter Netflix und Amazon ein. Dabei verblüfft insbesondere der Abstand zwischen den beiden US-Alphatieren: Während Netflix in fast jedem vierten Haushalt hierzulande genutzt wird, kommt der Streaming-Dienst des Internetriesen Amazon in Deutschland nur auf 15 Prozent Marktabdeckung.

Die Mediatheken der deutschen TV-Sender erfreuen sich ebenfalls größter Beliebtheit - rund jeder Dritte nutzt die Online-Inhalte mindestens einmal im Monat. Die Portale TV Now von RTL und Joyn von ProSiebenSat.1 kommen darüber hinaus auf jeweils 2,2 Prozent.

Düstere Aussichten für Netflix

Der Abstand zwischen den beliebtesten Streaming-Anbietern Netflix und Amazon könnte sich schon in naher Zukunft deutlich verringern. Denn der US-Konzern von Jeff Bezos überträgt ab der Saison 2021/22 Spiele der Fußball-Champions-League, was dem Unternehmen zusätzliche Streaming-Kunden garantieren dürfte. Das Prime-Programm von Amazon dient vorrangig der Kundenbindung. Prime-Nutzer bekommen für ihr Abonnement mehr als nur Film- und Serienstreaming über Prime Video, User haben darüber hinaus Zugriff auf den Musikstreamingdienst des Unternehmens, die Kindle-Leihbücherei, monatlich kostenlose Spieleinhalte und zudem kostenlosen Premiumversand.

Netflix hingegen ist ein reiner Streamingdienst, der mit zunehmender Konkurrenz zu kämpfen hat - mit Disney, Apple, Hulu oder Viacom sind kürzlich namhafte Anbieter in den Markt eingestiegen, die die Vormachtstellung des Marktführers bedrohen. Schon im kommenden Jahr könnte sich dies auch hierzulande bemerkbar machen, die halbjährliche Umfrage der AGF dürfte dann auch Disney+ und Apple+ beinhalten. Offen bleibt, ob deutsche Streaming-Kunden die neuen Dienste zusätzlich abonnieren oder stattdessen ihr Netflix-Abo kündigen. Auch Amazons Investitionen beim Thema Fußballrechte könnte das Gefälle zu Ungunsten von Netflix verschieben, wenn auch voraussichtlich erst ein Jahr später.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Netflix, dennizn / Shutterstock.com

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25.03.2020Amazon buyJefferies & Company Inc.
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