Visa-Aktie: Erleidet Reiseschwäche

Der weltgrößte Kreditkartenkonzern Visa gab am 3. März eine Umsatzwarnung für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres ab.
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von Stephan Bauer, Euro am Sonntag
Das Geschäftsvolumen soll demnach 2,5 bis 3,5 Prozentpunkte unter der Prognose von Ende Januar liegen. Zu dem Zeitpunkt hatten die Amerikaner von einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gesprochen. Der Gewinn pro Aktie sollte demnach 2020 um 15 Prozent zulegen.
Visa berichtete von klaren Umsatzeinbußen im Januar im reisebezogenen Kreditkartengeschäft in Asien. Es sei noch nicht absehbar, wie lange die Beeinträchtigungen anhielten. Visa spricht hier von mindestens Ende März. Die Transaktionen, die am E-Commerce hängen, seien hingegen wenig betroffen. Nach der Umsatzwarnung gab die Aktie nach. Mittelfristig dürfte die Virenepidemie die Geschäfte von Anbietern bargeldloser Bezahldienste tendenziell befördern.
Korrektur: Fundamental kurzfristig unter Druck, der langfristige Trend bleibt intakt. Im Chart zeigt sich das gleiche Bild. Nach Bodenbildung Gelegenheiten nutzen.
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