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27.09.2019 18:32
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Kostenlos probieren, nur bezahlen was einem gefällt: Amazon Prime Wardrobe kommt nach Deutschland

Im Shopping-Wahn: Kostenlos probieren, nur bezahlen was einem gefällt: Amazon Prime Wardrobe kommt nach Deutschland | Nachricht | finanzen.net
Im Shopping-Wahn
Klamotten shoppen muss jeder ab und an - den einen macht es Spaß, für die anderen ist es eine nervige Angelegenheit. Der Online-Händler Amazon möchte den Kleiderkauf noch komfortabler machen und startet seinen Service Amazon Prime Wardrobe jetzt auch in Deutschland.
• Kleidung sieben Tage lang anprobieren
• Erst im Nachhinein für das bezahlen, was man behalten möchte
• Nur zwei bis sechs Produkte pro Bestellung

Amazon Prime Wardrobe ist ein Service, der es Kunden erlaubt, Kleidung und Schuhe zuerst einmal anzuprobieren, bevor sie sich dazu entscheiden, sie zu kaufen, oder eben auch nicht. Zwar ist es bereits jetzt bei vielen Online-Shoppern gang und gäbe, sich einige Produkte liefern zu lassen, sie anzuprobieren und dann zurückzuschicken, was nicht gefällt. Doch Amazon Prime Wardrobe hat einen entscheidenden Vorteil: Der Kunde bezahlt nur das, was er tatsächlich will und zwar dann, wenn er es anprobiert und sich dafür entschieden hat.

Nicht mehr als sechs Teile pro Bestellung möglich

Für die Entscheidung haben Amazon-Prime-Wardrobe-Kunden nach Erhalt des Pakets sieben Tage Zeit. Sie können also ganz in Ruhe ihre bestellten Kleidungsstücke anprobieren, ohne in überfüllte Kaufhäuser mit unvorteilhaften Spiegeln in den Umkleiden rennen zu müssen. Und doch müssen sie erst bezahlen, wenn sie sich entschieden haben.

Einen kleinen Nachteil gegenüber dem Offline-Shopping hat Amazon Prime Wardrobe aber auch. Pro Bestellung dürfen lediglich zwischen zwei und sechs Teile geordert werden. Wer Kleidungsstücke in verschiedenen Größen anprobieren möchte, um Sicherheit zu haben, dass eines davon passt, hat also nicht gerade viel Auswahl.

Amazon Prime Wardrobe schon in den USA, Japan und Großbritannien

Die Lieferung ist für Prime-Kunden übrigens kostenlos - und damit auch das Zurückschicken der Produkte, die einem nicht gefallen. Wenn man sich entschieden hat, welche Teile man behalten will und welche zurückgehen sollen, kann man dies online angeben. Was zurück soll wird in bereits mitgelieferte Rücksendebeutel gepackt und kostenfrei an den E-Commerce-Giganten rücküberführt.

Amazon Prime Wardrobe gibt es bereits in den USA, Japan und Großbritannien. In den USA förderte der Online-Händler den Service anfangs gar mit Rabatten. Je mehr Teile ein Kunde behielt, desto größer der Preisnachlass für den Kauf. Dieses Konzept gibt es mittlerweile aber nicht mehr.

Lacoste, PUMA, Vans und Co. shoppen

In Deutschland können Kunden über Amazons neuen Service Klamotten unterschiedlichster Marken bestellen. Neben den Eigenmarken des Handelsriesen gibt es unter anderem Kleidungsstücke und Schuhe von Esprit, Lacoste, PUMA, Vans, Pepe Jeans, Calvin Klein oder Tommy Hilfiger. Die Wardrobe-Produkte können Kunden in einem separaten Site-Bereich von Amazon einsehen.

Ob sich Amazon Prime Wardrobe in Deutschland etablieren wird, bleibt abzuwarten. Kunden kennen ähnliche Angebote bereits von Kleidungs-Konkurrenten wie Zalando. Auch stellt sich die Frage, ob solch ein Modell, bei dem Produkte kostenlos verschickt und rückgeschickt werden können, in Zeiten von weltweiten Fridays-for-Future-Protesten bei allen Kunden so gut ankommen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jonathan Weiss / Shutterstock.com, Sundry Photography / Shutterstock.com

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