MÄRKTE ASIEN/Technologierally treibt Börsen

27.01.26 08:22 Uhr

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Aktien

8,44 EUR 0,18 EUR 2,18%

492.500,00 KRW -17.500,00 KRW -3,43%

155.200,00 KRW -3.800,00 KRW -2,39%

152.100,00 KRW 0,00 KRW 0,00%

736.000,00 KRW -31.000,00 KRW -4,04%

DOW JONES--Klar im Plus haben sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag gezeigt. Die positiven Vorgaben der Wall Street hatten auch in Asien das Sentiment verbessert. Weiter intakt sahen Händler den "Sell America"-Handel - den Abfluss von Anlagekapital aus den USA in andere Regionen. Davon dürften auch Börsen in Asien profitiert haben, hieß es. Zudem positionierten sich Teilnehmer für die anstehenden Geschäftszahlen wichtiger Unternehmen im US-Technologiesektor. So werden im Wochenverlauf unter anderem Microsoft, Meta, Texas Instruments und Apple Geschäftszahlen vorlegen - Anleger vergaben in Asien bereits Vorschusslorbeeren, denn der Sektor war gefragt in Asien.

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So schloss der technologielastige Kospi erstmals über der Marke von 5.000 Punkten. Die neuen Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump gegen Südkorea drückten den Kospi nur zu Handelsbeginn leicht. Im Anschluss kletterte der südkoreanische Leitindex, angeführt von den Schwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix, kräftig nach oben und schloss 2,7 Prozent höher bei 5.085 Punkten. Die US-Regierung erhöht die Zölle auf bestimmte südkoreanische Waren auf 25 von 15 Prozent, da das Parlament des Landes ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes vorläufiges Handelsabkommen noch nicht gebilligt hat. Allerdings ging die Hoffnung um, dass eine Einigung ohne Zusatzzölle noch möglich sein werde. Denn das südkoreanische Präsidentenamt teilte mit, dass man bislang nicht über Zollerhöhungen aus den USA informiert worden sei.

Die Aktien des Speicherchip-Herstellers SK Hynix stiegen um 8,7 Prozent. Das Unternehmen gilt als Gewinner der KI-getriebenen Inflation bei RAM-Preisen, wie ein aktueller Zuliefer-Deal mit Microsoft zeigt. Samsung Electronics kletterten um 4,9 Prozent. Die Aktien des Autobauers Hyundai Motors lagen dagegen mit den US-Zolldrohungen um 0,8 Prozent im Minus, Kia büßten 1,1 Prozent ein.

Im Fokus an den Devisenmärkten standen weiter eventuelle Interventionen gegen den Yen. Neben dem "Sell America" hatte dies für ein Viermonatstief beim US-Dollar gesorgt. Zuletzt wurden 154,51 Yen für den Greenback bezahlt, womit sich der Yen zum Dollar auf Tagessicht kaum bewegte. Händler gingen von einer koordinierten Aktion zur Stützung der japanischen Währung aus. Als Indizien galten, dass sowohl die New Yorker Fed als auch das japanische Finanzministerium sogenannte "Rate Check"-Anrufe im Devisenhandel durchgeführt hatten. Preiskontrollanrufe werden typischerweise als Vorstufe zu einer direkten Marktintervention angesehen - ein Schritt, der am Sonntag von der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi erneut ins Spiel gebracht worden war.

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Der japanische Aktienmarkt hatten im frühen Handel nachgegeben, da die jüngste Erholung des Yen Sorgen über die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Unternehmen hatte aufkommen lassen. Auto- und Pharmawerte führten die Verluste zunächst an. Doch im Verlauf hievten vor allem Halbleitertitel den Nikkei-225 ins Plus, der Index schloss 0,8 Prozent höher.

An den chinesischen Börsen stieg der Shanghai-Composite um 0,2 Prozent und der HSI in Hongkong verbesserte sich im späten Handel mit den internationalen Vorgaben um 1,3 Prozent. Chinas Industrie-, Rohstoff- und Technologiesektoren dürften ihre jüngste Outperformance angesichts der unterstützenden politischen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr beibehalten, urteilten die Analysten der BNP Paribas. Im Gegensatz dazu dürften sich die Gewinne konsumorientierter Sektoren und Teilbranchen trotz einer erwarteten Erholung des Verbrauchervertrauens in diesem Jahr erst in der zweiten Jahreshälfte nennenswert erholen. Anlegern, die auf das Konsumthema setzen wollten, empfehlen die Analysten eine Umschichtung von Sachgütern hin zu Dienstleistungen.

Unter den Einzelwerten stiegen Anta Sports um 1,6 Prozent in Hongkong. Der chinesische Sportartikelhersteller übernimmt einen Anteil von 29,06 Prozent an Puma von der Familie Pinault für 1,51 Milliarden Euro. Anta, Eigentümer von Marken wie Fila und Jack Wolfskin, übernimmt 43,01 Millionen Puma-Aktien zum Preis von 35 Euro das Stück. Die Aktie war am Montag mit 21,63 Euro aus dem Handel gegangen.

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INDEX zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 8.941,60 +0,9% +1,7% 06:00

Nikkei-225 (Tokio) 53.333,54 +0,8% +7,0% 07:00

Kospi (Seoul) 5.085,00 +2,7% +20,7% 07:30

Shanghai-Comp. 4.139,79 +0,2% +4,2% 08:00

Hang-Seng (Hongk.) 27.121,62 +1,3% +4,3% 09:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 09:02 % YTD

EUR/USD 1,1873 -0,0 1,1878 1,1845 +1,1%

EUR/JPY 183,44 0,2 183,13 182,66 -0,5%

EUR/GBP 0,8675 -0,1 0,8686 0,8677 -0,5%

GBP/USD 1,3686 0,1 1,3676 1,3650 +1,5%

USD/JPY 154,50 0,2 154,16 154,21 -1,6%

USD/KRW 1.444,80 0,2 1.442,09 1.442,35 +0,4%

USD/CNY 6,9895 0,0 6,9874 6,9853 -0,4%

USD/CNH 6,9547 0,1 6,9487 6,9551 -0,4%

USD/HKD 7,7987 0,0 7,7974 7,7964 +0,2%

AUD/USD 0,6917 0,1 0,6910 0,6911 +3,8%

NZD/USD 0,5969 -0,0 0,5970 0,5957 +3,4%

BTC/USD 88.394,80 0,4 88.042,20 87.910,00 -2,5%

ROHÖL zuletzt VT-Schluss +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 60,54 60,63 -0,1% -0,09 +5,4%

Brent/ICE 65,40 65,59 -0,3% -0,19 +7,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 5.087,60 5.011,05 +1,5% +76,55 +15,4%

Silber 110,42 103,864 +6,3% +6,56 +44,9%

Platin 2.303,18 2.172,77 +6,0% +130,41 +33,8%

Kupfer 5,92 6,02 -1,6% -0,10 +4,8%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 27, 2026 02:23 ET (07:23 GMT)

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