MÄRKTE USA/Wall Street etwas leichter - Ölpreise geben Gewinne wieder ab

19.03.26 21:16 Uhr

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DOW JONES--Die Ölpreise haben am Donnerstag die Richtung an der Wall Street vorgegeben. Der weiter eskalierende Krieg im Nahen Osten und die anhaltenden Angriffe auf Energie-Infrastruktur hatten den Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zunächst bis auf knapp 119 Dollar nach oben getrieben. Doch mit Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent gaben die Ölpreise ihre Gewinne wieder ab und drehten leicht ins Minus. Bessent hatte erklärt, die USA könnten die Sanktionen gegen iranisches Öl auf See aufheben und mehr Öl aus ihren strategischen Reserven freigeben, um die Preise zu dämpfen.

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Der Preis für Brent fiel um 0,5 Prozent auf 106,83 Dollar, WTI gab um 1,5 Prozent nach. Am Vortag hatte die staatliche Energy Information Administration einen Anstieg der US-Rohölvorräte gemeldet.

Mit den nachgebenden Ölpreisen erholten sich die Indizes an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index verlor 0,4 Prozent auf 46.021 Punkte, nach einem Tagestief bei 45.734 Punkten. S&P-500 und Nasdaq-Composite reduzierten sich um jeweils 0,3 Prozent. An der Nyse wurden 1.188 (Mittwoch: 555) Kursgewinner und 1.583 (2.208) -verlierer gezählt. Unverändert gingen 49 (68) Titel aus dem Handel.

"Der Iran-Krieg ist in eine neue Phase eingetreten, wobei die jüngsten Nachrichten von einer erheblichen Eskalation der Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur am Persischen Golf zeugen - eine Phase, die uns in gefährlicheres Terrain führt, das die Krise der globalen Energieversorgung zu verschärfen droht", so David Rosenberg von Rosenberg Research. Die US-Sorte WTI fiel dagegen um x,x Prozent.

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Daneben wirkten auch die Aussagen der US-Notenbank nach. Die Federal Reserve hatte am Mittwoch die Zinsen wie erwartet unverändert belassen. US-Notenbankpräsident Jerome Powell sagte, dass Zinssenkungen vom Tisch seien, bis sich die Inflation abkühle.

Der Dollar, der am Vortag in Reaktion auf den Fed-Entscheid aufgewertet hatte, kam unter Druck, nachdem sowohl Bank of England (BoE) als auch Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau belassen haben. Die BoE signalisierte Bereitschaft zu Zinserhöhungen, die EZB sieht kurzfristig deutlichen Einfluss auf die Inflation durch den Nahostkrieg. Pfund und Euro werteten in der Folge jeweils auf. Der Dollar-Index verlor 0,9 Prozent.

Am US-Anleihemarkt gaben die Renditen zwischenzeitliche leichte Gewinne wieder ab. Die Zehnjahresrendite notierte kaum verändert bei 4,26 Prozent.

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Der Goldpreis stand erneut unter Druck; die Feinunze ermäßigte sich um 3,6 Prozent auf 4.645 Dollar. Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten treiben weiter die Ölpreise, was die Aussichten auf eine kurzfristige Zinssenkung durch die US-Notenbank verschlechtert. "Die Zinssenkungen der Fed wurden weiter in die Zukunft verschoben", so BullionVault-Analyst Adrian Ash. "Mechanisch gesehen wäre das schlecht für Gold."

Unter den Konjunkturdaten des Tages sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend, während Volkswirte mit einem kleinen Anstieg gerechnet hatten. Der Philadelphia-Fed-Index stieg im März auf 18,1 von 16,3 Punkten im Februar. Hier war ein Rückgang auf 8,4 prognostiziert worden. Die Neubauverkäufe gingen im Januar wesentlich stärker zurück als prognostiziert. Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im März dagegen aufgehellt, während Ökonomen eine Eintrübung erwartet hatten.

Bei den Einzelwerten verbilligten sich Micron um 3,8 Prozent. Der Chiphersteller hatte mit seinem Umsatz im zweiten Quartal die Erwartungen des Marktes übertroffen und den Ausblick angehoben. Damit habe das Unternehmen die Messlatte für das nächste Quartal höher gelegt, kommentierte Jake Behan von Direxion. Beobachter verwiesen jedoch auf die geplanten höheren Investitionen, mit denen das Unternehmen seine Produktion steigern will.

Im Sog der fallenden Edelmetallpreise gerieten auch Branchenaktien unter Druck. Freeport-McMoRan, Newmont und Royal Gold verloren bis zu 7,1 Prozent.

Der US-Einzelhandelskonzern Walmart stimmt einem Vergleich in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zu und legt damit die Vorwürfe der Federal Trade Commission (FTC) und 11 Bundesstaaten bei. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, Lieferfahrern um Einkommen in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe gebracht zu haben, indem es sie über die erzielbare Grundvergütung, Bonuszahlungen und Trinkgelder getäuscht haben soll. Die Aktie fiel um 0,7 Prozent.

Die in den USA gelisteten Aktien von Alibaba büßten 7,0 Prozent ein. Der chinesische E-Commerce-Gigant hatte einen Gewinnrückgang gemeldet und dies mit dem harten Wettbewerb im Essensliefergeschäft begründet.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 46.021,43 -0,4 -203,72 46.225,15

S&P-500 6.606,49 -0,3 -18,21 6.624,70

NASDAQ Comp 22.090,69 -0,3 -61,73 22.152,42

NASDAQ 100 24.355,28 -0,3 -69,82 24.425,09

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,79 +0,05 3,96 3,76

5 Jahre 3,89 +0,03 3,99 3,86

10 Jahre 4,26 +0,00 4,33 4,24

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:20

EUR/USD 1,1585 +1,2 0,0135 1,1450 1,1514

EUR/JPY 182,65 -0,3 -0,4500 183,1 183,6300

EUR/CHF 0,913 +0,5 0,0047 0,9083 0,9083

EUR/GBP 0,8624 -0,2 -0,0013 0,8637 0,8637

USD/JPY 157,64 -1,4 -2,2200 159,86 159,4600

GBP/USD 1,343 +1,3 0,0176 1,3254 1,3330

USD/CNY 6,8998 +0,4 0,0272 6,8726 6,8726

USD/CNH 6,8809 -0,3 -0,0198 6,9007 6,8861

AUS/USD 0,7084 +0,9 0,0062 0,7022 0,7080

Bitcoin/USD 70.267,59 -1,4 -969,28 71.236,87 71.275,20

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 94,88 -1,5 -1,44 96,32

Brent/ICE 106,83 -0,5 -0,55 107,38

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.644,52 -3,6 -173,11 4.817,63

Silber 72,51 -3,8 -2,84 75,36

Platin 1.964,20 -2,9 -58,90 2.023,10

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2026 16:17 ET (20:17 GMT)

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DatumRatingAnalyst
26.06.2025Micron Technology OverweightBarclays Capital
19.12.2024Micron Technology BuyUBS AG
26.09.2024Micron Technology BuyGoldman Sachs Group Inc.
27.06.2024Micron Technology BuyUBS AG
21.12.2023Micron Technology BuyUBS AG
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27.06.2024Micron Technology BuyUBS AG
21.12.2023Micron Technology BuyUBS AG
DatumRatingAnalyst
08.04.2019Micron Technology Market PerformCowen and Company, LLC
19.12.2018Micron Technology HoldNeedham & Company, LLC
19.12.2018Micron Technology Sector PerformRBC Capital Markets
28.11.2017Micron Technology HoldStandpoint Research
13.12.2016Micron Technology HoldLoop Capital
DatumRatingAnalyst
24.05.2017Micron Technology ReduceStandpoint Research
10.06.2011Micron Technology sellGoldman Sachs Group Inc.
09.12.2008Micron Technology NeueinschätzungGoldman Sachs Group Inc.
29.09.2008Micron Technology ErsteinschätzungJMP Securities LLC
04.04.2008Micron Technology below averageCaris & Company, Inc.

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