Massiver Abverkauf

Asiens Börsen unter Druck: Iran-Konflikt schickt Kospi auf Talfahrt - Aktien von Samsung & SK hynix tiefrot

03.03.26 16:11 Uhr

Kospi bricht ein: Aktien von Samsung, SK hynix und Hyundai nach Iran-Eskalation schwer belastet | finanzen.net

Die anhaltenden Angriffe der USA und Israels gegen den Iran drückten die asiatischen Börsen am Dienstag erneut deutlich ins Minus.

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Aktien

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995.000,00 KRW 9.000,00 KRW 0,91%

Indizes

25.336,0 PKT 272,2 PKT 1,09%

5.642,2 PKT 88,3 PKT 1,59%

53.603,7 PKT -146,0 PKT -0,27%

3.931,8 PKT 50,6 PKT 1,30%

Es deutet sich aktuell kein Ende der Kämpfe an. Die US-Operation im Iran wird nach Aussage von US-Präsident Donald Trump vier bis fünf Wochen dauern. "Aber wir haben die Fähigkeit, auch weitaus länger durchzuhalten", sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Besonders deutlich fiel das Minus an der Börse in Seoul aus, wo der Kospi nach der Feiertagspause zu Wochenbeginn letztlich um 7,24 Prozent auf 5.791,91 Punkte einknickte. Der Handel war zwischenzeitlich aufgrund der hohen Verluste für kurze Zeit ausgesetzt.

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Für den Nikkei 225 in Tokio ging es zur Schlussglocke um weitere 3,06 Prozent auf 56.279,05 Zähler abwärts. Hier wurde auch auf Aussagen von Ryozo Himino, Vize-Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), verwiesen. Er hat die Haltung der Zentralbank bekräftigt, die Leitzinsen weiter anzuheben. Er blieb allerdings konkrete Hinweise auf den Zeitpunkt des nächsten Schrittes schuldig. Die BoJ hatte den Leitzins zuletzt im Dezember auf 0,75 Prozent angehoben.

Dagegen zeigten sich die Börsen in China nur mit etwas kleineren Abgaben. Der Shanghai Composite reduzierte sich letztlich um 1,43 Prozent auf 4.122,68 Punkte, der Hang Seng-Index in Hongkong verlor 1,12 Prozent auf 25.768,08 Einheiten. Die Risiken für die chinesische Ölversorgung blieben trotz des Iran-Konflikts kurzfristig beherrschbar, so Macquarie. Zudem warten die Marktteilnehmer auf Aussagen vom Nationalen Volkskongresses im Wochenverlauf. Dieser wird den Fünfjahresplan für den Zeitraum 2026 bis 2030 verabschieden. Der Markt rechnet mit weiteren Stimulierungsmaßnahmen für die Konjunktur.

Die Ölpreise setzen ihren Anstieg mit den andauernden Angriffen auf den Iran fort, wenn auch mit einem leicht gebremsten Tempo. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 2,9 Prozent. "Der andauernde militärische Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran hat Schockwellen durch die globalen Energiemärkte gesendet", sagt Analystin Kerstin Hottner von Vontobel. "Die Straße von Hormus, ein entscheidender Engpass für den globalen Energiehandel, hat infolge des Konflikts ihren Betrieb praktisch eingestellt", so die Leiterin des Rohstoffbereichs. Dauer und Intensität des Konflikts seien Schlüsselfaktoren, die die Energielandschaft kurzfristig prägten, fügt sie hinzu.

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Aktien von Samsung, SK hynix und Hyundai weit abgeschlagen

Bei den Einzelwerten in Seoul zeigten sich vor allem die beiden Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK hynix mit Abgaben von 8,36 Prozent auf 198.500 Won bzw. 8,39 Prozent auf 972.000 Won. Die Titel von Hyundai Motor büßten 10,39 Prozent auf 604.000 Won ein. Die Aktien hätten zuletzt vom Optimismus bezüglich der Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) profitiert, heißt es von Teilnehmern. Nun komme es zu Gewinnmitnahmen.

Energie-Aktien profitieren in Hongkong

In Hongkong bremsten Aufschläge bei den Energiewerten das Minus des Hang Seng-Index ab. So ging es für die Aktien von PetroChina um 5,04 Prozent auf 10,43 HKD nach oben, CNOOC gewannen daneben 3,22 Prozent auf 27,60 HKD und ENN Energy Holdings stiegen um 5,12 Prozent auf 71,85 HKD.

(END) Dow Jones Newswires

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Bildquellen: Craig Hanson / Shutterstock.com, interstid / Shutterstock.com

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