Micron hat das Nachsehen: NVIDIA wählt wohl Samsung und SK hynix als Lieferanten - So reagieren die Aktien

Im KI-Bereich haben Samsung Electronics und SK hynix gegenüber Konkurrent Micron offenbar einen entscheidenden strategischen Sieg errungen.
Werte in diesem Artikel
• Bericht sieht Samsung und SK hynix als HBM4-Lieferanten
• Chips sollen in NVIDIAs "Vera Rubin"-Architektur landen
• Micron könnte im Wettbewerb zurückfallen
Wie The Korea Economic Daily berichtet, wurden die beiden südkoreanischen Speicherhersteller Samsung und SK hynix als exklusive Lieferanten für die High-Bandwidth-Memory-Chips der sechsten Generation, kurz HBM4, ausgewählt. Diese hochmodernen Speichereinheiten sollen in NVIDIAs kommender Flaggschiff-Architektur zum Einsatz kommen, die unter dem Codenamen "Vera Rubin" firmiert. Damit festigen die Unternehmen ihre Vormachtstellung auf dem Weltmarkt und lassen den US-Konkurrenten Micron vorerst hinter sich.
Die Entscheidung von NVIDIA, sich bei der Bestückung seines nächsten KI-Beschleunigers allein auf die technologische Expertise aus Südkorea zu verlassen, markiert einen Wendepunkt im aktuellen Innovationszyklus. Während Micron in der vorangegangenen Generation HBM3E noch Boden gutmachen konnte, scheint der amerikanische Rivale bei der Entwicklung der komplexen HBM4-Architektur für die Vera-Rubin-Serie ins Hintertreffen geraten zu sein, heißt es in dem Bericht weiter.
Samsungs technologische Aufholjagd und ehrgeizige Zeitpläne
Besonders für Samsung Electronics würde dieser Erfolg eine wichtige Bestätigung der eigenen Strategie bedeuten, nachdem das Unternehmen bei der Einführung von HBM3E zeitweise im Schatten von SK hynix gestanden hatte. Laut den Informationen von The Korea Economic Daily plant Samsung unter der Leitung von CTO Song Jai-hyuk, eine maßgeschneiderte HBM-Lösung anzubieten, die eine bis zu 2,8-fache Leistungssteigerung gegenüber aktuellen Standards verspricht. Um die ambitionierten Liefertermine für NVIDIA einzuhalten, bereite Samsung die Massenproduktion von HBM4 bereits für das erste Quartal 2026 vor, wobei ein Produktionsstart um die dritte Februarwoche angestrebt wurde.
Geopolitische Risiken überschatten den Markterfolg
Trotz dieser fundamental positiven Nachrichtenlage sieht sich die Branche mit erheblichen externen Herausforderungen konfrontiert, wie ein Blick auf die Aktienkurse der Chipriesen zeigt: Die Samsung-Aktie verlor an der Börse in Südkorea am Montag 7,81 Prozent auf 173.500 KRW, SK hynix büßten daneben 9,52 Prozent auf 836.000 KRW ein. Grund hierfür ist die zugespitzte Lage im Iran-Konflikt, die Sorgen über die Stabilität der globalen Lieferketten schürt. An der NASDAQ steigt die Micron-Aktie an der NASDAQ derweil stellenweise 2,5 Prozent auf 379,58 US-Dollar.
Redaktion finanzen.net
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