Verdopplung möglich

Analyst sieht enormes Potenzial bei der NVIDIA-Aktie - und vergibt höchstes Kursziel an der Wall Street

21.03.26 22:43 Uhr

Rekord-Kursziel für NASDAQ-Titel NVIDIA-Aktie: Analyst sieht riesiges Potenzial | finanzen.net

Die Aktie des Technologieriesen NVIDIA kam trotz KI-Boom zuletzt kaum voran. voran. Ein Analyst glaubt, dass sich das bald ändert.

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• Analyst signalisiert mit 12-Monats-Kursziel Verdopplungspotenzial für NVIDIA-Aktie
• Analyst: NVIDIA dürfte weiterhin massiv vom KI-Infrastrukturausbau der kommenden Jahre profitieren
• Weitere Umsatzsprünge erwartet

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Nach ihrem kräftigen Kursanstieg ab Beginn des Jahres 2023 hat es die NVIDIA-Aktie in den vergangenen Monaten deutlich ruhiger angehen lassen. Innerhalb der letzten sechs Monate fiel das Papier an der US-Börse NASDAQ um rund 2,25 Prozent, seit Jahresbeginn liegt es sogar mit 7,4 Prozent im Minus (Stand: Schlusskurs vom 20. März 2026). Dennoch sehen Analysten angesichts des anhaltenden KI-Booms weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial für den Anteilsschein des Chip-Konzerns: Das durchschnittliche Kursziel für die NVIDIA-Aktie liegt laut "TipRanks" bei 274,03 US-Dollar und damit um rund 53 Prozent über ihrem letzten Schlusskurs von 178,56 US-Dollar (Stand: Schlusskurs vom 20. März 2026). Besonders optimistisch zeigt sich dabei Analyst Ivan Feinseth von Tigress Financial Partners. Der Marktstratege hat sein Kursziel für die NVIDIA-Aktie Anfang März erneut angehoben und zugleich seine Einstufung "Strong Buy" bekräftigt. Seine Argumentation: Der Ausbau der KI-Infrastruktur stehe erst am Anfang - und NVIDIA sei der zentrale Profiteur dieser Entwicklung.

Verdopplung voraus: Analyst vergibt für NVIDIA-Aktie höchstes Kursziel an der Wall Street

In seiner Analyse vom 5. März hat Feinseth sein Zwölf-Monats-Kursziel für die NVIDIA-Aktie laut "TipRanks" von 350 US-Dollar auf 360 US-Dollar angehoben und damit das höchste Ziel unter den von der Webseite erfassten Wall-Street-Analysten vergeben. Der Experte sieht für den KI-Platzhirsch somit weiterhin erhebliches Potenzial und erwartet nicht weniger als eine ungefähre Verdopplung des Aktienkurses ausgehend vom aktuellen Niveau, da die fundamentale Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz schneller wachse als von vielen Investoren erwartet. "Die gesamten Investitionen führender Hyperscaler und Cloud-Anbieter belaufen sich bis 2026 auf mehr als 650 Milliarden US-Dollar, wovon NVIDIA einen bedeutenden Anteil erhält", schrieb der Analyst laut "Barron's". Das Wachstum von NVIDIA werde daher gehebelt in eine massive und langfristige Gelegenheit in den Bereichen KI und beschleunigte Datenverarbeitung - getrieben durch Investitionen in die KI-Infrastruktur in Höhe von drei bis vier Billionen US-Dollar bis 2030.

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Feinseth hebt in seiner Analyse laut "The Globe and Mail" vor allem auch die strategische Position des Unternehmens hervor. NVIDIA habe sich vom reinen Grafikchip-Hersteller zu einem Anbieter kompletter KI-Infrastruktur entwickelt. Neben Hochleistungs-GPUs liefert der Konzern auch Softwareplattformen, Entwicklungswerkzeuge und Netzwerktechnologie, die zusammen eine integrierte Grundlage für moderne KI-Rechenzentren bilden und dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. "Intellectia" weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass NVIDIA einen dominanten Marktanteil von 92 Prozent im GPU-Sektor für Rechenzentren halte und damit bestens positioniert sei, seine Führungsrolle in Zukunft weiter auszubauen.

Die zentrale Rolle von NVIDIAs GPUs im KI-Zeitalter

Die enorme Bedeutung von NVIDIAs Grafikprozessoren (GPU) für KI-Anwendungen steht somit im Zentrum der Analyse von Tigress Financial Partners. GPUs gelten als entscheidende Hardware für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle. Gerade generative KI-Systeme benötigen enorme Rechenkapazitäten, die sich mit klassischen Prozessorarchitekturen nur schwer effizient bereitstellen lassen.

Genau hier besitze NVIDIA nach Ansicht des Analysten einen deutlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, wie "The Globe and Mail" schreibt. Der Grafikchipkonzern habe über Jahre ein umfassendes Ökosystem aus Hardware, Software und Entwicklerwerkzeugen aufgebaut, das mittlerweile zum Industriestandard geworden sei. Viele große Cloudanbieter und Technologieunternehmen würden ihre KI-Plattformen deshalb auf NVIDIA-Architekturen aufbauen, so Feinseth. Diese Marktstellung könnte sich laut dem Experten langfristig als entscheidender Wettbewerbsvorteil erweisen. Denn je stärker Unternehmen weltweit in künstliche Intelligenz investieren, desto größer werde die Nachfrage nach NVIDIA-Hardware, was wiederum die Software- und Ökosystementwicklung fördere - eine für NVIDIA äußerst vorteilhafte Dynamik, die auch als "Schwungradeffekt" bezeichnet wird.

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Starkes Wachstum und hohe Gewinnmargen

Auch mit Blick auf die für NVIDIA prognostizierten Finanzkennzahlen zeigt sich der Experte von Tigress Financial Partners ausgesprochen optimistisch. Der rapide Ausbau von KI-Rechenzentren sowie die hohe Nachfrage nach den neuesten Chipgenerationen könnten laut Feinseths Einschätzung in den kommenden Monaten zu deutlich steigenden Einnahmen führen. Der Analyst erwartet daher laut "Barron's" weiterhin stark steigende Umsätze und außergewöhnlich hohe operative Margen. So dürfte der US-Konzern seiner Meinung nach in den nächsten zwölf Monaten Umsätze in Höhe von 405,55 Milliarden US-Dollar und ein EBITDAR von 290,78 Milliarden US-Dollar generieren. Zum Vergleich: Im vergangenen Geschäftsjahr hatte NVIDIA insgesamt 215,93 Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Bemerkenswert sei aus Sicht von Feinseth auch die aktuelle Bewertung der NVIDIA-Aktie. So werde das Papier teilweise mit Bewertungsmultiplikatoren gehandelt, die nicht wesentlich über denen des breiten Marktes liegen, schreibt "Barron's" unter Verweis auf die Analyse. Gleichzeitig wachse der Grafikchiphersteller aber deutlich schneller als viele andere Technologieunternehmen. Diese Kombination aus starkem Wachstum und relativ moderater Bewertung dürfte ein weiterer Grund für das hohe Kursziel von Feinseth sein.

Ein zentraler Profiteur der KI-Revolution?

Für Tigress Financial-Analyst Feinseth steht jedenfalls fest, dass NVIDIA im Zentrum einer der größten technologischen Umbrüche der kommenden Jahre steht. In seiner Analyse bezeichnet er das Unternehmen im Kern als infrastrukturelle Basis der KI-Ökonomie. Wenn sich die aktuellen Investitionstrends fortsetzen, könnte NVIDIA aus seiner Sicht an nahezu jedem großen KI-Projekt weltweit indirekt mitverdienen.

Ob das ambitionierte Kursziel tatsächlich erreicht wird, hängt aber letztlich davon ab, wie nachhaltig der globale KI-Boom ist. Für den Tigress-Analysten ist die Richtung jedoch klar: Der Markt für künstliche Intelligenz wächst rasant - und NVIDIA bleibt vorerst einer seiner wichtigsten Profiteure.

Carolin Ludwig, Martina Köhler, Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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