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24.03.2022 17:51

Daimler Truck-Aktie letztendlich im Rallymodus: Daimler Truck mit mehr Umsatz und Gewinn

Starke Nachfrage: Daimler Truck-Aktie letztendlich im Rallymodus: Daimler Truck mit mehr Umsatz und Gewinn | Nachricht | finanzen.net
Starke Nachfrage
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Daimler Truck hat vergangenes Jahr angesichts einer starken Nachfrage und gestiegener Auslieferungen sowohl den Umsatz als auch den Gewinn erhöht.
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Engpässe bei Halbleitern insbesondere in der zweiten Jahreshälfte konnte der Nutzfahrzeughersteller, der vergangenes Jahr von der damaligen Daimler AG abgespalten wurde und mittlerweile im DAX notiert ist, mehr als ausgleichen. Für 2022 zeigten sich die Stuttgarter optimistisch, Umsatz und Rendite sollen steigen.

Im abgelaufenen Jahr kletterte der Umsatz laut Mitteilung um ein Zehntel auf knapp 39,8 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 2,552 Milliarden von 657 Millionen Euro. Die bereinigte Umsatzrendite des Industriegeschäfts lag bei 6,1 Prozent gegenüber nur 1,9 Prozent im Vorjahr.

Für 2022 erwartet das Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg auf Konzernebene auf 45,5 Milliarden bis 47,5 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBIT rechnet Daimler Truck ebenfalls mit einer deutlichen Steigerung. Die bereinigte Umsatzrendite für das Industriegeschäft soll auf 7 bis 9 Prozent steigen.

Daimler Truck geht davon aus, dass die Lieferketten für das Unternehmen durch den Krieg nicht signifikant beeinflusst werden. Die Einmalaufwendungen durch die Einstellung des Geschäfts in Russland will das Unternehmen im ersten Quartal außerhalb des operativen Ergebnisses berücksichtigen. "Die derzeit absehbaren operativen Auswirkungen, wie der Wegfall des Geschäfts in Russland sowie die gegenwärtig angefallenen höheren Rohstoff- und Energiekosten, sind in der Guidance für 2022 berücksichtigt", so Daimler Truck.

Daimler Truck erfreut Anleger mit Jahreszielen

Unerwartet hohe Jahresziele von Daimler Truck haben den Aktien des Lkw- und Busherstellers am Donnerstag einen kräftigen Kurssprung beschert. Zuletzt stiegen die Papiere um 7,08 Prozent auf 25,71 Euro und waren klarer Spitzenreiter im DAX. Zugleich verließen sie damit ihren Seitwärtstrend der vergangenen zwei Wochen.

Ein Händler sagte, dass der Ausblick auf 2022 Spielraum für eine moderate Erhöhung der Marktprognosen liefere. Das Papier war im Februar deutlich unter Druck geraten, nachdem sich die Krise in Osteuropa zum Krieg entwickelt und sich die Aussichten für die Automobilindustrie verdüstert hatten.

Der Umsatz des vom ehemaligen Daimler-Konzern (jetzt Mercedes-Benz) abgespaltenen Nutzfahrzeugherstellers soll auf überraschend hohe 45,5 bis 47,5 Milliarden Euro steigen. Das Profitabilitätsziel (bereinigte Ebit-Marge) im Fahrzeuggeschäft von 7 bis 9 Prozent wurde bestätigt. Einige Finanzexperten indes hatten erwartet, dass es eingedampft wird.

Im vergangenen Jahr hatte Daimler Truck den Absatz um rund ein Fünftel gesteigert. Der Umsatz kletterte um 10 Prozent. Unter dem Strich machte das Unternehmen mit 2,35 Milliarden Euro wieder Gewinn. Im Jahr davor hatte das Unternehmen wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie einen Verlust von 143 Millionen Euro eingefahren.

Bei den Analysten kamen die Zahlen für 2021 weniger gut an, der Ausblick auf 2022 jedoch schon. Das vergangene Geschäftsjahr habe den Erwartungen entsprochen, kommentierte Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan. 2022 dürfte von einer verbesserten Lage für Nutzfahrzeuge geprägt sein und den Plan des Unternehmens zur Kostensenkung stützen.

Daimler Truck habe im Schlussquartal 2021 enttäuscht, aber erfreulicherweise den Ausblick auf 2022 bekräftigt, betonte Himanshu Agarwal vom Analysehaus Jefferies. Sein Kollege Tom Narayan von der kanadischen Bank RBC sprach von knapp verfehlten Konsensschätzungen, lobte aber die überraschend positive Zielsetzung für 2022, die für Anleger wichtiger sein dürfte.

Im Dezember hatte der ehemalige Daimler-Konzern das Geschäft mit Lkw und Bussen abgespalten und die Anteile an Daimler Truck großteils an die eigenen Aktionäre verteilt. Gestartet war die Daimler-Truck-Aktie mit einem Kurs von 28 Euro und Mitte Januar bis auf fast 36 Euro gestiegen. Danach war sie jedoch bis zu ihrem Tief vor gut zwei Wochen um etwas mehr als 40 Prozent abgesackt. Seit Anfang dieser Woche ist das Papier im Leitindex DAX gelistet.

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

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