Chevron-Aktie schwächer: Gas-Erkundung vor Kreta und Peloponnes gestartet

Mit der Unterzeichnung mehrerer Verträge zwischen dem griechischen Staat und einem Konsortium aus Chevron Corporation und Helleniq Energy hat eine neue Phase der Energieerkundung im Mittelmeer begonnen.
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Laut Angaben der Regierung in Athen sollen Explorationsarbeiten in mehreren Offshore-Gebieten durchgeführt werden, die südlich der Insel Kreta und der Halbinsel Peloponnes liegen.
Griechenland und die USA
International wird der Abschluss der Verträge als Signal für engere energiepolitische Beziehungen zwischen Athen und Washington gewertet. Die USA streben seit längerem eine stärkere Präsenz in der Region an - sowohl durch Beteiligungen an Förderprojekten als auch durch die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) für den europäischen Markt.
Strategische Neuausrichtung der EU
Die Vereinbarungen fügen sich in die strategische Neuausrichtung der europäischen Energiepolitik ein. Die EU verfolgt das Ziel, bis Ende 2027 weitgehend unabhängig von russischem Erdgas zu werden, hieß es aus Kreisen der Regierung in Athen.
Im NYSE-Handel verliert die Chevron-Aktie zeitweise 0,94 Prozent auf 180,25 US-Dollar.
/tt/DP/stw
ATHEN (dpa-AFX)
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