Ölmarkt im Ausnahmezustand: Nahostkonflikt treibt Ölaktien wie Shell, BP, TotalEnergies und Exxon an

Die Eskalation im Nahen Osten und die faktische Schließung der Straße von Hormuz haben die Ölpreise kräftig angetrieben. Auch Ölaktien reagieren auf die aktuellen Entwicklungen.
Werte in diesem Artikel
• Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreise
• Energieaktien reagieren mit Kursgewinnen
• Markt fürchtet Störungen wichtiger Lieferwege
Während die Rohölnotierungen zeitweise um fast 30 Prozent zulegten, reagieren die Aktien der großen Ölkonzerne im frühen Handel mit Kurssprüngen. Zuletzt kamen die Ölpreise aber wieder etwas zurück, was die Kursaufschläge bei den Branchenvertretern abbröckeln lässt.
Die Aktie des britischen Ölriesen BP legte in London 2,22 Prozent auf 5,10 GBP zu, Titel von Shell lagen daneben mit 2,36 Prozent bei 32,07 GBP im Plus. Die Aktie von TotalEnergies notierte in Frankreich 1,31 Prozent im Plus bei 68,89 Euro, während Exxon-Aktien an der NYSE im Späthandel ins Minus drehten und letztlich um 0,52 Prozent auf 150,42 US-Dollar fielen. Chevron sank dagegen um 0,29 Prozent auf 189,38 US-Dollar.
Ölpreis-Explosion und Versorgungsangst bleibt weiter im Fokus
Dennoch sorgt die Nachricht über die vollständige Abriegelung der Straße von Hormuz, durch die täglich etwa ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert wird, weiter für Verunsicherung am Markt. Marktbeobachter wie JPMorgan warnen, dass durch Produktionsstopps im Irak und Förderkürzungen in Kuwait sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten täglich über vier Millionen Barrel Rohöl vom Markt verschwinden könnten, da die Lagerkapazitäten vor Ort aufgrund der Blockade erschöpft sind.
Ölriesen bleiben Profiteure
Da Investoren auf massiv steigende Cashflows durch die hohen Rohstoffpreise setzen, dürften Ölunternehmen weiter im Anlegerfokus stehen. Analysten weisen darauf hin, dass diese Unternehmen zwar von den Preissprüngen profitieren, die allgemeine Marktvolatilität und die Sorge vor einer globalen Stagflation jedoch auch hier die langfristige Planung erschweren.
Redaktion finanzen.net
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