AT&T sieht sich nach Übernahmezielen in Europa um
Nach dem mexikanischen Milliardär Carlos Slim sucht einem Pressebericht zufolge nun auch die US-amerikanische Telefongesellschaft AT&T Europa nach günstigen Übernahmezielen ab.
Werte in diesem Artikel
Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise berichtet, könnte eine Übernahme noch in diesem Jahr stattfinden.
AT&T fasst dem Bericht zufolge besonders Großbritannien, Deutschland und die Niederlande ins Auge - nicht aber Länder, die im Zuge der Schuldenkrise in Schwierigkeiten geraten waren. In Großbritannien gilt das erfolgreiche britische Gemeinschaftsunternehmen von Deutsche Telekom und France Telecom Everything Everthing als mögliches Ziel. Beide Eigentümer hatten Interesse bekundet, ein kleines Paket zu verkaufen, ohne aber die operative Kontrolle herzugeben.
In den Niederlanden bietet sich Koninklijke KPN an. Dort war im vergangenen Jahr der mexikanische Milliardär Carlos Slim gegen den Willen der Unternehmensführung mit 28 Prozent eingestiegen. Slim ist dem Bericht zufolge ein enger Freund von AT&T-Chef Randall Stephenson. Am Morgen reagierte besonders der Aktienkurse der niederländischen KPN auf den Bericht.
Bei einer Übernahme im Ausland könnte Stephenson die kartellrechtlichen Schranken umgehen, die ihm vor zwei Jahren bei der geplanten Übernahme von T-Mobile USA einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Regulierer wollten verhindern, dass die Anzahl von Netzbetreibern unter vier fällt, zumal Nach dem mexikanischen Milliardär Carlos Slim sucht einem Pressebericht zufolge nun auch die US-amerikanische Telefongesellschaft AT&T Europa nach günstigen Übernahmezielen ab. dort gemeinsam mit Verizon Communications bereits zu den Platzhirschen zählt. Dieses Problem hätte Stephenson in einem neuen Markt nicht.
Was Europa so attraktiv für AT&T macht, ist der Rückstand beim Ausbau der Netze nach dem LTE-Standard und die hohe Verschuldung der Netzbetreiber. In einem neuen Markt könne AT&T diese Netze ausbauen und von Kunden höhere Preise verlangen, hieß es. Denn in Europa können Netzbetreiber bisher angesichts der hohen Anzahl von Anbietern nur etwa die Hälfte von dem verlangen, was US-amerikanische Kunden für Mobilfunk zahlen. Da AT&T bei einem Zukauf in Europa keine Einsparungen aus dem Zusammenlegen von Netzen erzielen könnte, müssten die Amerikaner die Kosten stark drücken, damit sich der Schritt lohnt.
NEW YORK (dpa-AFX)
Übrigens: AT&T und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!
Ausgewählte Hebelprodukte auf AT&T
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf AT&T
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
