19.01.2017 16:25

Snapchat-CEO Evan Spiegel sichert seine Macht bei Snap

Vor dem Börsengang: Snapchat-CEO Evan Spiegel sichert seine Macht bei Snap | Nachricht | finanzen.net
Vor dem Börsengang
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Durch den Börsengang seinen Einfluss auf das Unternehmen zu verlieren - das will der Snapchat-Gründer Evan Spiegel auf keinen Fall. Deshalb folgt er dem Beispiel des Facebook-CEO Mark Zuckerberg.
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Es soll das größte Börsendebüt seit dem IPO des chinesischen Online-Riesen Alibaba werden: Der Snapchat-Börsengang. Mit bis zu 25 Milliarden Dollar könnte der vor allem in den USA bereits zum Hype gewordene Messenger-Dienst an der Börse in New York bewertet werden. Da scheint es nicht verwunderlich, dass sich der CEO der Kult-App, der 26-jährige Evan Spiegel seinen Einfluss auf sein eigenes Startup auch für die Zeit nach dem Börsengang sichern will.

Snapchat-Aktien ohne Stimmrechte

Aktuell halten die beiden Gründer Evan Spiegel und Bobby Murphy gemeinsam circa 45 Prozent der Anteile an dem Unternehmen Snap. Um auch nach dem Sprung auf das Börsenparkett den Prozess der Firma in eigenen Händen zu halten, will Snap, wie das "Wall Street Journal" berichtet, im Zuge des Börsengangs nur Papiere an Aktionäre ausgeben, welche keine Stimmrechte besitzen. So sollen Murphy und Spiegel auf diese Weise 70 Prozent der Aktien mit Stimmrechten halten. Bereits in den schon vergangenen Finanzierungsrunden sollen an Investoren Aktien ohne Stimmrechte ausgegeben worden sein, um die Macht der beiden Snapchat-Gründer weiter zu zementieren.

Prominente Beispiele

Sich auf diese Weise die Macht über das Unternehmen zu sichern, ist bereits längst Gang und Gäbe geworden. Vor allem im Bereich der Tech- und Medienfirmen ist sie ein weit verbreitetes Phänomen. So hat beispielsweise Mark Zuckerberg im Juni letzten Jahres ebenfalls die Facebook-Aktien ohne Stimmrecht eingeführt. Auf eine bisherige Aktie mit Stimmrecht wurden zwei stimmrechtslose Facebook-Papiere ausgegeben. Dies machte es Mark Zuckerberg möglich die sogenannten C-Scheine in die von ihm und seiner Frau gegründete Chan-Zuckerberg-Initiative zur Verwirklichung sozialer Projekte auszulagern. Laut dem "Wall Street Journal" nutze auch Rupert Murdoch diese Möglichkeit, seine Macht über das Medienkonglomerat News Corp weiter zu festigen. Die Ausgabe von zwei verschiedenen Aktienklassen war auch bereits für Google bei seinem Börsengang 2004 das Mittel zum Zweck der sicheren Machtverhältnisse. Auf diese Weise können die Unternehmen und deren Führung unangenehmen Gegenwind vermeiden. Welchen Einfluss dies auf den Börsengang von Snapchat, der möglicherweise bereits im März diesen Jahres stattfinden könnte, haben wird, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com / Evan Spiegal, LinkedIn, Jae C. Hong/AP

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