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15.01.2019 18:00
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Anleihe auf Fresenius: Im Jahr des Übergangs

Euro am Sonntag-Anleihecheck: Anleihe auf Fresenius: Im Jahr des Übergangs | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Anleihecheck
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Neben der Fresenius-Aktie sind auch die Anleihen von Fresenius unter Druck geraten. Da die grundsätzlichen Aussichten gut sind, können Anleger aber zugreifen.
€uro am Sonntag
von Thomas Strohm, Euro am Sonntag

Gleich zweimal hat Fresenius im vorigen Jahr die Geschäftspro­gnosen gekappt, im Oktober und im Dezember. Die im DAX gelistete Aktie des Gesundheitskonzerns verlor deswegen im Gesamtjahr deutlich stärker als der deutsche Leitindex. Die Kurse von Fresenius-Anleihen gerieten ebenfalls unter Druck - vor allem im Schlussquartal, als das Unternehmen inmitten der allgemeinen Börsenturbulenzen mit seinen schlechten Nachrichten für zusätzliche Unruhe sorgte.


Für Anleger, die Bonds des Unternehmens mit Sitz in Bad Homburg kaufen wollen, um sie bis zur Fälligkeit zu halten, sind die Papiere damit wieder inter­essanter geworden. So verspricht eine noch rund fünf Jahre laufende Anleihe zum aktuellen Börsenkurs von 99,5 Prozent des Nennwerts eine jährliche Rendite von 1,6 Prozent. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2018 wurde diese Anleihe zeitweise zu Kursen von 103,6 Prozent gehandelt, die mögliche Rendite war mit 0,8 Prozent per annum entsprechend geringer.

Positiver Ratingausblick

Einen Ausfall müssen Anleger kaum fürchten. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S & P) bewertet die Bonität von Fresenius mit "BBB-". Die Note ist am unteren Rand des Investment Grade, in dem Anleihen als relativ ausfallsicher gelten. Ende 2017 hat die Agentur ihren Ausblick für Fresenius zudem von "stabil" auf "positiv" angehoben und daran ungeachtet der schlechten Nachrichten seither auch nichts geändert.

Kräftige Investitionen

Der Gewinn wird den Unternehmensprognosen zufolge im laufenden Jahr lediglich stagnieren, während der Umsatz im mittleren einstelligen Prozent­bereich zulegen soll. Dass die Profitabilität von Fresenius hinter dem Umsatzwachstum zurückbleibt, solle aber eine Ausnahme bleiben, sagte Konzernchef Stephan Sturm Anfang der Woche bei einer Investorenkonferenz. Fresenius sei ein großes, diversifiziertes und wachsendes Gesundheitsunternehmen - das stimme immer noch, auch wenn man an Marktwert eingebüßt habe, stellte Sturm fest.



2019 wird nach seinen Worten ein Jahr der Investitionen, also ein Übergangsjahr, in dem der Konzern kräftig Geld in verschiedene Wachstumsinitiativen steckt. So will Fresenius Medical Care (FMC), Weltmarktführer im Dia­lysebereich, sein Geschäft in China ausbauen; an dem ebenfalls im DAX gelisteten Unternehmen hält die Mutter noch rund 31 Prozent. Am 20. Februar präsentiert Fresenius die Zahlen fürs Geschäftsjahr 2018, dann dürfte es vom Vorstandschef auch weitere Erläuterungen zur Wachstumsstrategie und zu den künftigen Zielen geben.

Anleihe
Gesunde ­Rendite


Nach dem Kurs­rückgang bietet die Anleihe bei überschaubarem Risiko eine interessante Rendite.
ISIN: XS1554373248







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Bildquellen: Fresenius, Casimiro PT / Shutterstock.com
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