Absurder Streich

BlackRock treibt Pläne um Ethereum-ETF voran - und wird mit Memecoins und NFTs überhäuft

07.04.24 14:16 Uhr

Gibt es bald die ersten Ethereum-ETFs? BlackRock steht in den Startlöchern - Krypto-Investoren erlauben sich einen Spaß | finanzen.net

Nach den ersten elf Bitcoin-Spot-ETFs in den USA könnten als nächstes Ethereum-Fonds vor der Genehmigung stehen. Eines der Unternehmen, die sich darauf vorbereiten, ist der Mega-Vermögensverwalter BlackRock.

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• Adresse von BlackRocks Ethereum-ETF identifiziert
• Krypto-Fans spielen BlackRock einen harmlosen Streich
• BlackRock mittlerweile ein Big Player im Krypto-Business

BlackRock, der weltgrößte Vermögensverwalter, hat sich mittlerweile auch im Krypto-Bereich fest etabliert. Die Genehmigung des BlackRock-ETFs spülte dem Unternehmen Bitcoin in Milliardenhöhe zu. Die Folge: BlackRock hat Michael Saylors Unternehmen MicroStrategy in puncto Bitcoin-Bestände übertroffen. Doch BlackRock scheint sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen zu wollen, sondern ist auch an der Speerspitze der Entwicklung von Ethereum-ETFs. Bald soll auch die zweitgrößte Kryptowährung der Welt per Spot-ETFs in den USA gekauft werden können.

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BlackRocks Ethereum-Adresse identifiziert

BlackRock hat Pläne für einen Ethereum-Fonds in Höhe von 100 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, der in erster Linie für die Tokenisierung von Vermögenswerten vorgesehen ist. Doch schon kurz nach der Identifizierung der Ethereum-Adresse, die mit dem Fonds in Verbindung steht, begann eine Flut von Nutzern weltweit, alle möglichen Tokens und NFTs dorthin zu schicken, darunter auch solche von absurdem Wert wie "CryptoDickButts" und "VoldemortTrumpRobotnik". Laut "BTC-ECHO" hat diese Flut an Memecoins und NFTs einen Wert von ungefähr 75.000 US-Dollar erreicht. Sogar ein Ethereum wurde über eine von den USA sanktionierte Plattform an BlackRock geschickt, was in der Kryptogemeinschaft für Spott sorgte.

Die Krypto-Investoren erlaubten sich damit einen harmlosen Spaß - BlackRock dürfte sich darüber nicht allzu stark geärgert haben, zumal die damit verbundenen Schlagzeilen seine Ethereum-Pläne prominent in den Medien platzierten. Unterdessen steht die offizielle Genehmigung von Ethereum-ETFs noch aus. Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) verschob ihre Entscheidung kürzlich, Bloomberg-Analyst Eric Balchunas rechnet mit einer Entscheidung im Mai 2024. Er taxiert die Wahrscheinlichkeit, dass die SEC die Ethereum-Treuhandprodukte von BlackRock und Grayscale zulässt, auf 70 Prozent.

Nach Bitcoin-ETF: Bald auch ein Private-Equity-Fonds von BlackRock?

Neben dem Ethereum-Fonds plant BlackRock auch einen Private-Equity-Fonds in Zusammenarbeit mit dem Finanzdienstleistungsunternehmen Securitize, um möglicherweise reale Vermögenswerte (RWA) zu tokenisieren. Obwohl Details zu den Vermögenswerten des Fonds noch nicht bekannt sind, deutet die Partnerschaft mit Securitize auf eine weitere Integration von Ethereum und Blockchain-Technologie hin.

Schon im Januar brachte BlackRock unter dem Namen IBIT einen Bitcoin-Spot-ETF auf den Markt, wobei die SEC elf solcher ETFs zugelassen hat. Dies signalisiert nicht nur eine verstärkte Investitionstätigkeit in Bitcoin seitens BlackRock, sondern auch eine breitere Anerkennung von Kryptowährungen als legitime Anlageklasse.

Schritt hin zur Tokenisierung

Larry Fink, CEO von BlackRock, hat sich öffentlich zuletzt mehrfach als großer Fan von Bitcoin positioniert. Bitcoin sei für ihn "größer als jede Regierung", da es sich um ein internationales Hauptbuch handle, welches Grenzen überschreite. Besonders von den ETFs zur Ur-Cyberwährung ist Fink begeistert. Im Rahmen eines Interviews mit "CNBC" betonte BlackRocks CEO, dass der Bitcoin-Spot-ETF "nur ein Trittstein auf dem Weg zu Tokeniserung sei".

Diese Ansicht wird auch von Experten wie Tobias Tenner vom Bundesverband deutscher Banken geteilt, der Europa dazu aufruft, den Trend der Tokenisierung nicht zu verpassen. "Europa kann als eine der global führenden Industrieregionen die Tokenisierung nicht verschlafen. Denn Tokenisierung gewinnt in immer mehr Bereichen an Bedeutung: in den virtuellen Welten des Metaverse, bei Bezahlverfahren, beim Investieren in Vermögenswerte und bei der Automatisierung von Prozessen in unserem Alltag. Für die Industrie sind Token ein elementarer Bestandteil bei der Transformation zur Industrie 4.0", unterstreicht Tenner gegenüber "BTC-ECHO" und führt weiter aus: "Bisher sind es andere Player, die in Bezug auf Tempo und Innovationskraft die Nase vorn haben. Deswegen muss Europa jetzt die richtigen Weichen für die nächsten Jahre stellen, um eine nachhaltige Token Economy zu entwickeln".

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass BlackRock nicht nur eine passive Haltung gegenüber Kryptowährungen einnimmt, sondern weiterhin aktiv in den Kryptoraum vorstößt. Die Einführung eines Ethereum-Fonds, die Zusammenarbeit mit Securitize für einen Private-Equity-Fonds und die Lancierung eines Bitcoin-Spot-ETFs unterstreichen das wachsende Interesse und die Investitionsbereitschaft von institutionellen Akteuren in digitale Assets. Dieser Schritt könnte nicht nur die Akzeptanz von Kryptowährungen erhöhen, sondern auch die Integration der Blockchain-Technologie in traditionelle Finanzstrukturen und die Tokenisierung beschleunigen.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Steve Heap / Shutterstock.com, Andrew Burton/Getty Images

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