25.09.2018 16:48

Mitten in der Krise: Argentinischer Notenbankchef tritt zurück - Peso rauscht nach unten

Aus persönlichen Gründen: Mitten in der Krise: Argentinischer Notenbankchef tritt zurück - Peso rauscht nach unten | Nachricht | finanzen.net
Aus persönlichen Gründen
Folgen

Bis zu 1% p.a. Festzins jetzt risikofrei sichern. 15 € Amazon-Gutschein bis 31.01. zusätzlich! -W-

Mitten in einer schweren Währungskrise ist der argentinische Notenbankchef Luis Caputo nach nur drei Monaten im Amt zurückgetreten.
Werbung
Der Rücktritt erfolge aus persönlichen Gründen, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung. Nachfolger soll der Ökonom Guido Sandleris werden, wie das Präsidentenbüro mitteilte. Die Finanzmärkte Argentiniens reagierten verschreckt auf den Personalwechsel.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Der argentinische Peso gab nach Bekanntwerden der Personalie deutlich nach. Zum US-Dollar verlor er mehr als drei Prozent. Die Kurse an der argentinischen Aktienbörse rutschten zu Handelsbeginn ebenfalls ab. Die Risikoaufschläge argentinischer Staatsanleihen stiegen ebenso an wie die Prämien für Ausfallversicherungen auf argentinische Staatsanleihen (CDS).

Der Rücktritt Caputos kommt für Argentinien zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Wirtschaft des Landes springt trotz der liberalen Wirtschaftspolitik der Regierung von Präsident Mauricio Macri nicht an. Vielmehr befindet sich das Land in einer tiefen Währungskrise mit hohen Inflationsraten. Der argentinische Peso hat dramatisch an Wert verloren, weshalb die Notenbank des Landes ihren Leitzins bis auf 60 Prozent angehoben hat.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist dem Land mittlerweile mit neuen Krediten in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar beigesprungen. Er hoffe, dass die neue Vereinbarung mit dem IWF Vertrauen in das Land wieder herstelle, hieß es in einer Mitteilung zum Rücktritt Caputos. Der 53-jährige Ökonom war vor seiner Zeit als Notenbankchef Finanzminister gewesen. Als Präsident der Zentralbank galt er als eine der Schlüsselfiguren in der Währungskrise des Landes.

/bgf/jkr/he

BUENOS AIRES (dpa-AFX)

Bildquellen: atm2003 / Shutterstock.com, Valery Shanin / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,21810,0012
0,09
Japanischer Yen126,3250-0,0050
-0,00
Pfundkurs0,8883-0,0012
-0,13
Schweizer Franken1,07790,0007
0,07
Russischer Rubel91,1270-0,5440
-0,59
Bitcoin27388,7500866,5098
3,27
Chinesischer Yuan7,88910,0017
0,02

Heute im Fokus

DAX startet mit Gewinnen -- Asiens Börsen im Plus -- Siemens Energy bestätigt Jahresausblick -- GlobalWafers erhöht Übernahmeangebot für Siltronic -- Philips, Orange, Tesla, VW im Fokus

Börsengang von Auto1 wird mindestens 1,5 Milliarden Euro schwer. Siemens Gamesa schafft operativ schwarze Zahlen. Roche mit Augenmittel Faricimab in Studien erfolgreich. Anklage im Amtsenthebungsverfahren gegen Trump kommt in den US-Senat. Australien lässt BioNTech/Pfizer-Impfstoff zu. Corona-Ausbruch bei Airbus - Quarantäne für rund 500 Mitarbeiter. VW-Aktie: Volkswagen macht Zulieferer für Chip-Probleme verantwortlich.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln