05.11.2018 06:54

Verbraucherzentralen warnen: Kryptowährungen bleiben riskant

Bitcoin und Co.: Verbraucherzentralen warnen: Kryptowährungen bleiben riskant | Nachricht | finanzen.net
Bitcoin und Co.
Folgen
Dubiose Anbieter von Bitcoin und Co. versuchen Verbraucherschützern zufolge, in sozialen Medien zunehmend junge Anleger zu ködern.
Werbung
"Sie locken offenbar gezielt jüngere Verbraucher, zum Beispiel mit einem vielversprechenden Investment rund um die neuen Kryptowährungen", erläuterte Wolf Brandes von der Verbraucherzentrale Hessen. Hinter den Angeboten dürften oft verbotene Schneeballsysteme stecken, "oder das investierte Geld ist am Ende einfach weg und der Anbieter nicht mehr erreichbar".
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Generell überwiegt bei Internetnutzern laut einer Umfrage von Verbraucherzentralen aber die Skepsis gegenüber Digitalwährungen, die kein gesetzliches Zahlungsmittel sind. Demnach können sich 77 Prozent der Befragten, die Kryptowährungen kennen, eine Investition nicht vorstellen. 70 Prozent halten das für eher riskant oder sehr riskant. Auch bei seriösen Angeboten sollten sich Anleger angesichts starker Schwankungen über Risiken im Klaren sein, mahnen Verbraucherschützer.

"Anleger müssen wissen: Kryptowährungen als Geldanlage sind grauer Kapitalmarkt", sagte Brandes, Teamleiter Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentrale Hessen. "Regulierung und Anlegerschutz gibt es nicht."

Für etwa jeden Zehnten ist ein Kauf eine Option, weitere elf Prozent sind unentschlossen. Am größten ist die Investitionsbereitschaft bei den 18- bis 29-Jährigen (28 Prozent). Befragt wurden etwa 1000 Internetnutzer. Gut die Hälfte gab an, Kryptowährungen zu kennen.

Als wichtigstes Argument für einen Erwerb nannten mögliche Käufer die Chance, spekulieren und hohe Gewinne erzielen zu können (26 Prozent). Digitalwährungen hatten in der Vergangenheit in der Tat erst rasante Kursgewinne verzeichnet - in diesem Jahr ging es allerdings kräftig abwärts. Die Einschätzung, Bitcoin & Co. seien das "Geld der Zukunft", teilten lediglich 17 Prozent der Befragten.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Auch bei Kryptowährungen als Zahlungsmittel überwiegt den Angaben zufolge insgesamt die Skepsis. "Daneben akzeptieren momentan wenige Anbieter Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Ob diese von einer Randerscheinung zu einer echten Zahlungsalternative für Verbraucher werden, ist derzeit noch völlig offen", sagte Kerstin Schultz, Teamleiterin Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die bekannteste Digitalwährung, der Bitcoin, ist seit 2009 im Umlauf. Sie lässt weitgehend anonyme Zahlungen zu, funktioniert unabhängig von Regierungen oder Banken und kommt vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Mittlerweile existieren auch zahlreiche andere Kryptowährungen.

FRANKFURT (dpa-AFX) Das könnte Sie auch interessieren: finanzen.net Ratgeber Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Alexander Kirch / Shutterstock.com, GettyImages
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1640-0,0009
-0,08
Japanischer Yen132,7700-0,4100
-0,31
Pfundkurs0,84350,0009
0,10
Schweizer Franken1,0691-0,0021
-0,20
Russischer Rubel82,95300,4140
0,50
Bitcoin55644,9219-988,4063
-1,75
Chinesischer Yuan7,4478-0,0008
-0,01

Heute im Fokus

DAX unentschlossen -- Software AG steigert Umsatz -- NEL erzielt Rekordumsatz -- Tesla verdient mehr -- Unilever mit Umsatzplus -- Evergrande, ADVA, Amadeus FiRe, IBM, SAP, Nemetschek im Fokus

Dow sieht anhaltend hohe Nachfrage. Türkische Notenbank senkt Leitzins noch radikaler als erwartet. BlackRock steigt offenbar bei Ladesäulen-Allianz Ionity ein. Just Eat Takeaway rechnet 2022 mit niedrigerem Verlust. RTL und Amobee wollen Gemeinschaftsfirma gründen. Fraport platziert Schuldschein über 500 Millionen Euro. HOCHTIEF-Tochter CIMIC steigert Umsatz.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wo steht der DAX zum Jahresende?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln