16.01.2023 23:00

China bringt ersten staatlichen NFT-Marktplatz an den Start

Digitale Sammlerstücke: China bringt ersten staatlichen NFT-Marktplatz an den Start | Nachricht | finanzen.net
Digitale Sammlerstücke
Folgen
China öffnet sich für den Kryptomarkt: Mit dem Jahresstart ist eine erste Handelsplattform für NFTs an den Start gegangen - auch wenn die digitalen Sammlerstücke im Land anders genannt werden.
Werbung
• Chinas erster offizieller NFT-Marktplatz geht an den Start
• Handel mit digitalen Sammlerstücken, Eigentumsrechten und Marken
• Bitcoin & Co. weiter verboten

Der erste chinesische Handelsplatz für Non Fungible Token wurde Anfang des Jahres in Peking eröffnet. China Digital Asset Trading Platform heißt der offizielle staatliche Marktplatz, der ein Gemeinschaftsprojekt der staatlichen Technologiebörse China Technology Exchange, dem China Cultural Relics Exchange Center sowie einer Privatorganisation mit dem Namen Huaban Digital Copyright Service Center Co., Ltd. ist.

Werbung
Bitcoin und andere Kryptos mit Hebel via CFD handeln (long und short)
Bitcoin und andere Kryptowährungen haben zuletzt deutlich korrigiert. Handeln Sie Kryptos wie Bitcoin oder Ethereum mit Hebel bei Plus500 und partizipieren Sie an steigenden wie fallenden Notierungen.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

NFT-Handel unter staatlicher Kontrolle

Offiziell taucht die Bezeichnung NFT aber im Rahmen der Marktplatzeröffnung nicht auf, in China handelt es sich bei den hierzulande als Non Fungible Token bekannten Assets offiziell um digitale Sammlerstücke, Eigentumsrechte und Marken, die auf der staatlich kontrollierten Sekundärplattform gehandelt werden können.

Wie Sina News im Vorfeld der Eröffnung mitteilte, basiert die Plattform auf der "China Cultural Protection Chain" und hat als Basis damit - anders als üblich bei eigentlich erlaubnisfreien NFTs - eine Erlaubniskette. Daraus ergeben sich strengere Handels- und Produktionsvorgaben für die digitalen Assets.

China gegenüber Kryptowährungen weiter streng

Erworben und gehandelt werden können die digitalen Güter aber nicht mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Digitalen Währungen gegenüber fährt China eine strikte Politik. So ist der Handel mit virtuellen Coins im Land seit 2021 verboten, dennoch dürfen chinesische Bürger entsprechende Coins in ihrem Besitz haben.

Dabei florierten Kryptowährungen im Land seit der Einführung des Bitcoin. Doch unregulierte Transaktionen waren der Volksrepublik ein Dorn im Auge, weshalb Transaktionen mit Kryptowährungen in der Endkonsequenz für illegal erklärt wurden.

Dass der Handel mit NFTs nun erlaubt ist, ist einer Einstufung der Assets als virtuelles Eigentum zu verdanken, die ein chinesisches Gericht unlängst vornahm. Durch die Maßnahme fallen die digitalen Sammlerstücke nun unter gesetzlichen Schutz und ein Handel ist entsprechend erlaubt.

Damit öffnet sich das Land digitalen Assets, behält im Kern aber die Kontrolle über den Handel mit diesen. Zeitgleich arbeitet die Regierung weiter an einer digitalen Version der Landeswährung Renminbi, seit 2021 laufen erste öffentliche Tests mit dem so genannte E-Yuan.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: phloxii / Shutterstock.com, archy13 / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0871-0,0018
-0,16
Japanischer Yen141,0650-0,0850
-0,06
Pfundkurs0,8770-0,0009
-0,10
Schweizer Franken1,00110,0000
0,00
Russischer Rubel75,8314-0,0303
-0,04
Bitcoin21199,0980-16,5368
-0,08
Chinesischer Yuan7,3739-0,0001
-0,00
Werbung

Heute im Fokus

Berichtssaison nimmt Fahrt auf: DAX geht kaum verändert ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Plus -- Intel erleidet Gewinn- und Umsatzeinbruch -- Visa, Chevron, Mercedes-Benz, LVMH im Fokus

Ford ruft rund 462.000 Autos wegen mangelhafter Kameras zurück. Großaktionär stoppt Gespräche über Anteilsverkauf an PNE. Siemens Energy-Aktie: Wasserstoffallianz zwischen Deutschland und Australien. Schwelender Handelsstreit mit den USA: China hat den Ton verschärft. Lufthansa und Rom unterschreiben Absichtserklärung für Ita-Einstieg - Überprüfung von Firmensitz.

Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

In Deutschland wird über eine mögliche Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine diskutiert. Wie ist Ihre Meinung dazu?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln