11.12.2018 17:30

Südafrikanischer Rand: Rückenwind am Kap

Euro am Sonntag-Devisenwette: Südafrikanischer Rand: Rückenwind am Kap | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Devisenwette
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Der südafrikanische Rand hat in den vergangenen Wochen an Stärke gewonnen. Anleger können von der Aufwertung profitieren.
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€uro am Sonntag
von Julia Groß, Euro am Sonntag

Die südafrikanische Wirtschaft hat mit einem kräftigen Anstieg des Wirtschaftswachstums im dritten Quartal ihre erste Rezession seit fast zehn Jahren hinter sich gelassen. Von Juli bis September wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer annualisierten Rate von 2,2 Prozent. Im ersten und zweiten Quartal war die Wirtschaft am Kap geschrumpft.
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Die guten Zahlen gaben der Währung des Landes Auftrieb. Der US-Dollar fiel zum südafrikanischen Rand auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. Verschiedene Gründe sprechen dafür, dass dieser Trend sich fortsetzt.

Stabile Verhältnisse

Zum einen profitiert der Rand davon, dass sich die Stimmung der Investoren im Hinblick auf Schwellenländer wieder verbessert. Während sich das Wachstum in den USA tendenziell eher verlangsamen wird, ist es in den Schwellenländern insgesamt stabil. Das lässt Investments in Schwellenländern attraktiver erscheinen.

Zum anderen hat die Übernahme des Präsidentenamts durch Cyril Ramaphosa Anfang 2018 das Vertrauen der Investoren in Südafrika gestärkt. Sein Vorgänger Jacob Zuma war in zahlreiche Skandale verwickelt. Ramaphosa gilt als Reformer, der seinen Rückhalt im Parlament bei den Wahlen im kommenden Jahr voraussichtlich halten oder sogar ausbauen kann. Das verspricht stabile politische Verhältnisse.



Ein dritter Faktor könnte dafür sorgen, dass der südafrikanische Rand seine Stärke gegenüber dem Dollar nicht nur verteidigen kann, sondern weiter aufwerten wird: Das Wachstum im dritten Quartal wurde maßgeblich von einem Anstieg des privaten Konsums getragen, der sich auch im laufenden Quartal weiter fortsetzen soll.

Das dürfte die südafrikanische Notenbank auf den Plan rufen, denn wenn andere Teile der Wirtschaft, wie etwa die Rohstoffexporte, nicht in gleichem Maß wachsen, könnte das zu einer Ausweitung des Leistungsbilanzdefizits führen. Die klassische Gegenmaßnahme sind Zinserhöhungen. Marktbeobachter halten es daher für wahrscheinlich, dass die Zentralbank in der ersten Jahreshälfte 2019 an der Zinsschraube drehen wird, was wiederum dem Rand weiteren Rückenwind geben dürfte.

Mit einem Turbo-Optionsschein der Commerzbank (ISIN: DE 000 CJ5 RFG 5) können Anleger überproportional von der Aufwertung des Rand gegenüber dem US-Dollar profitieren. Der Hebel des endlos laufenden Papiers liegt aktuell bei 4,4. Berührt der Wechselkurs des Dollar die Knock-out-Barriere von 17,24 Rand, verfällt der Schein wertlos. Devisenspekulationen sind sehr risikoreich, sie werden nur erfahrenen Anlegern empfohlen.





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Bildquellen: Frederic Muller / Shutterstock.com
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