Krypto-Zahlungen

Philipp Plein: Das Luxusmodelabel bietet nun Kryptowährungen als Zahlungsmethode an

24.08.21 22:17 Uhr

Philipp Plein: Das Luxusmodelabel bietet nun Kryptowährungen als Zahlungsmethode an | finanzen.net

Die Kryptowährungen wecken das Interesse von immer mehr Menschen. Der Modedesigner Philipp Plein kündigte in einem Instagram-Post an, dass sein Modelabel nun auch 15 verschiedene Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert.

Werte in diesem Artikel
Devisen

55.452,6881 CHF 6.544,4986 CHF 13,38%

60.475,6239 EUR 7.078,2311 EUR 13,26%

52.489,6541 GBP 5.982,8683 GBP 12,86%

11.234.694,3010 JPY 1.375.937,6181 JPY 13,96%

71.467,2937 USD 8.570,3933 USD 13,63%

1.611,3701 CHF 195,5817 CHF 13,81%

1.757,3289 EUR 211,5875 EUR 13,69%

1.525,2688 GBP 178,9960 GBP 13,30%

326.462,9849 JPY 41.072,8773 JPY 14,39%

2.076,7299 USD 255,9980 USD 14,06%

8,9220 USD 0,8754 USD 10,88%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -11,82%

0,0006 ETH -0,0001 ETH -12,14%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -11,72%

0,0006 ETH -0,0001 ETH -12,04%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -11,39%

0,0007 ETH -0,0001 ETH -11,74%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -10,99%

0,0000 ETH -0,0000 ETH -12,48%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -12,00%

0,1121 ETC -0,0122 ETC -9,81%

0,0005 ETH -0,0001 ETH -12,33%

• Kryptowährungen als Zahlungsmethode meist nicht erlaubnispflichtig
• Philipp Plein führt Kryptowährungen als Zahlungsmethode ein
• Kryptowährungen als Bezahloption bei verschiedenen Händlern möglich

Wann darf mit Kryptowährung bezahlt werden?

Allgemein gilt, dass das Annehmen von Kryptowährungen als Zahlungsmethode nicht erlaubnispflichtig ist. Das heißt, die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen durch Kryptowährungen muss nicht zuerst von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt werden, so die Fintech-Kanzlei fin-law: "Die reine Akzeptanz von Bitcoins als Bezahlmittel ist erlaubnisfrei möglich, weil hierdurch für sich genommen keine Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen erbracht werden." Sind Cyberdevisen eingenommen, werden diese meist regelmäßig abverkauft, was, beim Hinzukommen weiterer Umstände, in einigen Fällen einen erlaubnispflichtigen Eigenhandel darstellt: "Eine Erlaubnispflicht wird jedoch nur dann in Betracht kommen, wenn der Umfang der Handelsaktivitäten mit Bitcoin ein erhebliches Volumen und eine sehr regelmäßige Frequenz annimmt.", so die Kanzlei.

Philipp Plein bietet Kryptowährungen als Bezahloption an

Am 3. August kündigte der deutsche Modedesigner Philipp Plein über einen Instagram-Post an, dass das Luxusmodelabel von nun an auch Kryptowährungen als Zahlungsmethode in den Onlineshops sowie in seinen Stores akzeptiert. Laut Post investiert der Designer selbst in Kryptowährungen und glaubt an die Zukunft der digitalen Währungen. Der selbsternannte "Krypto-King" strebt in diesem Jahr, nur online, einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. Insgesamt 15 verschiedene Kryptowährungen werden von dem Modelabel akzeptiert, darunter Bitcoin, Dogecoin und Ethereum. Mit der Zahlungsseite Coinify kann dann mit diesen bezahlt werden. Bei einem Zahlungsbetrag von über 10.000 Euro verlangt das Unternehmen Informationen über die Quelle der Bitcoin-Dokumentation, KYC-Informationen (Prüfung von Partnern im Geschäftsumfeld) sowie eine Beschreibung von Hintergrund und Zweck der Zahlung.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Kryptowährungen als Zahlungsmittel

Doch das deutsche Modelabel ist nicht als einziges Unternehmen an Kryptowährungen als Zahlungsmittel für ihre Waren oder Dienstleistungen interessiert. Nachdem Tesla die Zahlungsmethode mit Bitcoins zunächst eingestellt hatte, da die Umweltbedenken aufgrund des enormen Stromverbrauchs zu groß waren, gab Elon Musk bei der Branchenkonferenz "The B Word" jedoch bekannt, dass das Unternehmen der Kryptowährung weiterhin aufgeschlossen gegenübersteht. Demnach ist es möglich, dass der Autohersteller die digitale Währung wieder als Zahlungsmethode akzeptieren wird. Im Jahr 2017 ist, wie das Magazin GQ berichtet, auch die erste Immobilie mit Bitcoins bezahlt worden. Trotzdem hat sich diese Zahlungsmethode im Immobiliensektor bisher nicht durchgesetzt. Wie sich die Kryptowährungen in Zukunft als Zahlungsmittel durchsetzen werden, bleibt abzuwarten.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: wael alreweie / Shutterstock.com, Jaruwan Jaiyangyuen / Shutterstock.com