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12.10.2018 21:18
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Dr. Doom liefert sich nach massiver Verbalattacke gegen Bitcoin Twitter-Streit mit Ethereum-Gründer

Rundumschlag: Dr. Doom liefert sich nach massiver Verbalattacke gegen Bitcoin Twitter-Streit mit Ethereum-Gründer | Nachricht | finanzen.net
Rundumschlag
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Nouriel Roubini, Ökonom und erklärter Krypto-Kritiker, hat einmal seinen Unmut über den Digitalwährungsmarkt mitgeteilt. In einem Rundumschlag teilt er nicht nur gegen den Bitcoin aus, sondern liefert sich auf Twitter auch einen erbitterten Schlagabtausch mit Vitalik Buterin, dem Gründer von Ethereum.
Nouriel Roubini, Professor an der New Yorker Universität, hat die Finanzkrise 2008 vorhergesagt und sich daher den Beinamen "Dr. Doom" verdient. Auch beim Thema Kryptowährungen hat der Wirtschaftsexperte wiederholt seine Zukunftsvision geteilt - und den digitalen Token dabei stets eine düstere Zukunft prognostiziert. Jetzt legte der Experte nach und nahm sich in einem Rundumschlag nicht nur die größte Kryptowährung Bitcoin zur Brust, sondern auch die Nummer 2 am Markt, Ethereum.
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"Zentralisierter als Nordkorea"

In einem Twitter-Beitrag erklärte Roubini, Kryptowährungen seien "zentralisierter als Nordkorea". Miner, Börsen und Entwickler seien zentralisiert. Zudem sei insbesondere der Bitcoin stark ungleich verteilt und habe einen höheren Gini-Koeffizienten als Nordkorea. Der Ungleichverteilungskoeffizient signalisiert bei einem Wert von Null eine absolute Gleichverteilung, je näher er bei Eins liegt, umso mehr befindet sich in den Händen einer einzigen Person.

Und auch der Gründer von Ethereum bekam in diesem Zusammenhang eine Verbalattacke von Roubini ab: Vitalik Buterin bezeichnete er als "Diktator auf Lebenszeit", ein Titel, mit dem sonst Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bedacht wird.

Twitter-Krieg mit Vitalik Buterin

Nachdem Roubini den Ethereum-Gründer auf dessen vertrautem Terrain, Kryptowährungen, angegriffen hatte, schlug Buterin seinerseits auf Twitter zurück und attackierte "Dr. Doom" für dessen Prophezeihung, eine neue Weltwirtschaftskrise stehe bis 2021 an. Er warf Roubini vor, ohne konkretes Wissen derartige Nachrichten zu verbreiten, um sich als nächster Guru feiern zu lassen.

Diese öffentliche Kritik veranlasste Roubini seinerseits zu dem Hinweis, Buterin möge sich um seinen "eigenen Kram" kümmern und stattdessen dafür sorgen, für Ethereum "Proof of stake" an den Start zu bringen. Er warte noch immer darauf, dass das System skalierbar und sicher werde:

Als Roubini Buterin schließlich sogar vorwarf, dass er und Mitgründer Joseph Lubin auf kriminelle Art und Weise zu Milliardären aufgestiegen seien und 75 Prozent der verfügbaren Ether-Token gestohlen zu haben, sah sich sein Gegenüber veranlasst, seine ETH-Adresse zu veröffentlichen und zu betonen, er habe nie mehr als 0,9 Prozent der Ether-Token besessen. Einen Milliardenwert haben diese niemals gehabt, so Buterin weiter.

Roubini als Zeuge vor dem US-Senat

Am Donnerstag sprach Dr. Doom im Rahmen einer Anhörung vor dem US-Senat zum Thema "Erkundung des Kryptowährungs- und Blockchain-Ökosystems" sprechen.

In seiner vorbereiteten Zeugenaussage hatte Roubini erklärt, wie er den Digitalwährungsmarkt und die zugrundeliegende Blockchain-Technologie bewertet. "Es ist eindeutig, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen die Mutter aller Blasen sind, was dadurch deutlich wird, dass mich buchstäblich jeder Mensch, den ich zwischen Thanksgiving und Weihnachten 2017 getroffen habe, gefragt hat, ob er sie kaufen soll", so Roubini. Blockchain sei der neue Zufluchtsort der Kryptoschurken, "der Technologie, der Kryptos zugrunde liegen, die jetzt angeblich die Lösung aller globalen Probleme sein soll, einschließlich Armut, Hungersnöten und sogar Krankheiten".

Die Verbalattacke von Roubini geht im Rahmen seiner Aussage noch deutlich weiter: "Betrüger, Schwindler, Kriminielle, Scharlatane", stünden hinter Kryptowährungen. Diese würden ahnungslosen Kleinanlegern, die Angst haben den Hype zu verpassen, betrügerische Assets andrehen. Dies müsse unweigerlich in einem Crash enden, wie es ihn noch bei keiner anderen Blase in der Finanzgeschichte vorher gab.

Kryptowährungen "Shitcoin" zu nennen, sei eine Beleidigung für Gülle, die schließlich als Dünger ein nützliches und produktives Produkt in der Landwirtschaft sei.

Die Position von Roubini scheint deutlich zu sein.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Vivien Killilea/Getty Images for Berggruen Inst., Wit Olszewski / Shutterstock.com , Wit Olszewski / Shutterstock.com

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