12.07.2014 08:00

Warum Baugeld noch billiger wird

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Mario Draghi sei Dank: Die Zinsen bleiben niedrig. Häuslebauer profitieren weiterhin von günstigen Hypothekenzinsen.
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€uro
Zentralbankchef Mario Draghi hat die Eurozone geldpolitisch in eine neue Epoche geführt: Banken sollen ihr Geld in Form von Krediten unter die Leute bringen und es nicht bei der EZB bunkern. Das fordert Draghi zwar schon lange, doch die Banken hörten nicht so recht darauf. Dank ­eines Strafzinses von 0,1 Prozent soll das nun anders werden. Für Privatkunden bedeutet das: Die Zinsen bleiben niedrig. Denn Banken werden ihr Geld lieber Kunden mit guter Bonität leihen, als es zur Zentralbank zu tragen und dafür dann auch noch eine Strafe zu zahlen.

Baugeld wird von den Zinsentscheidungen der EZB mittelbar beeinflusst, denn dessen Entwicklung ist an die Renditen von Pfandbriefen gekoppelt. Diese wiederum richten sich auch nach dem allgemeinen Zinsniveau.

Pfandbriefe gelten als besonders sichere Anlageform. Je begehrter sie sind, desto niedriger sind ihre Zinsen und desto günstiger werden auch die Konditionen für Baugeld. Es ist wahrscheinlich, dass beim Baugeld neue Niedrigststände erreicht werden, aber den großen Zinsrutsch wird es nicht geben, da die Zinsen bereits seit Langem sehr niedrig sind und die Banken sich zudem nicht absichtlich ihre Marge kaputtmachen werden. (Redaktion €uro Magazin)

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