01.09.2018 19:21

Neuerungen und Gesetze: Das ändert sich ab September 2018

Verbraucher aufgepasst: Neuerungen und Gesetze: Das ändert sich ab September 2018 | Nachricht | finanzen.net
Verbraucher aufgepasst
Folgen
Jeden Monat treten neue Regelungen und Gesetze in Kraft. Ab September 2018 gibt es folgende Neuerungen, die beachtet werden müssen.
Werbung

Halogenlichter gehen aus

Die EU begann bereits vor neun Jahren die energiehungrigen Glühlampen aus den Läden zu verbannen. Ab dem 1. September 2018 fallen auch einige Halogenlampen unter das EU-Verbot. Betroffen sind Halogenlampen der Energieklasse D, diese dürfen nun nicht mehr produziert werden. Halogenspots, die oft in Schreibtischlampen und Flutlichtern verbaut sind, sind von diesem Verbot jedoch ausgeschlossen. Restbestände dürfen noch verkauft werden.

IKEA macht die Rückgabe schwieriger

Die Rückgabe von Möbeln und Wohnaccessoirs bei IKEA war bis dato sehr verbraucherfreundlich. Zwischenzeitlich gab das schwedische Möbelhaus sogar ein lebenslanges Rückgaberecht auf seine Waren aus. Da die laschen Regeln in der Vergangenheit jedoch ausgenutzt wurden, rudert IKEA nun zurück. Produkte dürften nun noch ein Jahr nach dem Kauf zurückgegeben werden, allerdings nur in "neuem und unbenutzten Zustand". Allerdings dürfen Kunden die Möbel auspacken und aufbauen.

Sparkassen-Kunden müssen sich umgewöhnen

Die Sparkasse ändert im Laufe des Septembers die Reihenfolge der Eingabe beim Geldabheben am Automaten. Während früher vor jeglicher weiterer Eingabe der PIN-Code abgefragt wurde, wird nun zuerst die Höhe des abzuhebenden Betrags abgefragt. Da die Umstellung viel Zeit in Anspruch nimmt, können nicht alle Automaten gleichzeitig aktualisiert werden. Bis Ende September sollen jedoch alle Geräte auf dem gleichen Stand sein.

Konsequenz aus Dieselskandal: Abgastest für Neuwagen

Nach dem Dieselskandal rund um die größten deutschen Autobauer werden nun Konsequenzen gezogen. Eine davon ist der neue Abgastest für Neuwagen. Zwar ist der sogenannte WLTP-Test bereits seit einem Jahr vorgeschrieben, allerdings dürfen ab dem 1. September in der EU nur noch Neuwagen verkauft werden, die diesen neuen Standard durchlaufen haben. Verbraucher dürfte die neue Norm teuer zu stehen kommen, denn der Test liefert Werte, die zum einen zwar als realistisch gelten, zum anderen allerdings höher sind als zuvor. Da sich die Kfz-Steuer an den Abgaswerten eines Fahrzeugs orientiert, dürfte diese ab sofort auch etwas höher ausfallen.

Handgepäck bei Ryanair

Ryanair-Passagiere müssen sich auf eine Umstellung gefasst machen: Im normalen Tarif ist ab dem 1. September nur noch ein kleines Handgepäck inklusive. Ein zweites oder größeres Gepäckstück darf dann nur gegen Gebühr mit in den Flieger genommen werden.

Neue Überstundenregelung

Grundsätzlich gilt in Deutschland der 8-Stunden-Tag und die 40-Stunden-Woche. Darüber hinaus konnte in Überstundenregelungen bis auf zwölf Stunden pro Tag ausgeweitet werden. Allerdings nur wenn keine "berücksichtungswürdigen Interessen" des Arbeitnehmers dagegen sprachen. Ab dem 1. September gilt nun für Arbeitgeber: Bis zu zehn Stunden Arbeit sind weiterhin in Ausnahmefällen zuzumuten, die elfte und zwölfte Stunde darf nun jedoch vom Arbeitnehmer auch ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, ER.09 / Shutterstock.com
Werbung

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX schließt tiefer -- Dow Jones beendet Tag niedriger -- VW lotet Partnerschaft in Indien aus -- Mercedes-Benz, Valneva, Bayer, EVOTEC, Cisco, Under Armour im Fokus

Fitch bestätigt Bayer-Rating. Russland-Abschreibungen drücken auf Generali-Gewinn. BVB wohl vor Verpflichtung von Alexander Meyer. Vallourec will zwei Werke in Deutschland schließen. Spirit Airlines will nicht von JetBlue übernommen werden. Südzucker schafft es zurück in Gewinnzone. Kühne hält 3 Prozent an Brenntag. British-Airways-Mutter IAG bestellt 50 Boeing 737 Max. Wechsel im Finanzressort bei SMA Solar.
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln