Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Anhaltender "Aderlass" beim weltgrößten Gold-ETF

23.02.24 07:43 Uhr

Goldpreis: Weltgrößter Gold-ETF blutet weiter aus | finanzen.net

Trotz hoher US-Renditen zeigt sich der Goldpreis relativ stabil, was vor allem auf den schwächeren Dollarindex zurückzuführen ist.

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von Jörg Bernhard

Normalerweise wird die US-Währung attraktiver, wenn Staatsanleihen höhere Renditen bieten. Die jüngsten Angriffe der vom Iran finanzierten Huthi-Rebellen auf ein britisches Handelsschiff und die südisraelische Stadt Eilat, führten zu einem verstärkten Interesse am "sicheren Hafen" Gold. Dieser Trend schein unter US-Investoren hingegen noch nicht sonderlich stark ausgeprägt zu sein, schließlich hat sich beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares allein in dieser Woche die gelagerte Goldmenge um mehr als zehn Tonnen reduziert. Im Februar belief sich das Minus sogar auf über 23 Tonnen. Für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit dürfte nun der für den Abend anberaumte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (21.30 Uhr) sorgen, schließlich wies dieser seit dem Jahreswechsel unter großen Terminspekulanten (Non-Commercials) einen stark nachlassenden Optimismus aus.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 2,20 auf 2.028,50 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Charttechnische Widerstandszone

Aus charttechnischer Sicht bewegen sich sowohl die US-Sorte WTI als auch die Nordseemarke Brent aktuell in einer charttechnischen Widerstandszone. Unter fundamentalen Aspekten drückte zuletzt die gestrige Forderung des US-Notenbankers Christopher Waller nach einer weiteren Verschiebung der ersten Zinssenkung um zwei Monate auf die Stimmung. Am Abend dürften sich die Marktakteure für den Wochenbericht über die nordamerikanischen Bohraktivitäten der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes stark interessieren. An den Ölmärkten wurde in den vergangenen Wochen verstärkt darüber spekuliert, dass das Wachstum der US-Ölindustrie und damit auch deren Förderung 2024 zum Erliegen kommen könnte.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,52 auf 78,09 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,48 auf 82,22 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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