08.12.2022 08:13

Goldpreis: Auf Tuchfühlung mit 200-Tage-Linie

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Auf Tuchfühlung mit 200-Tage-Linie | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Goldpreis in einer ausgesprochen spannenden Lage. Aktuell befindet er sich nämlich im Kampf mit der 200-Tage-Linie.
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von Jörg Bernhard

Sollte sie markant überwunden werden, wäre dies als klares Kaufsignal zu werten. Ein Trendwechselsignal entstünde, falls die langfristige Durchschnittslinie zudem nach oben drehen sollte. Mit Blick auf den Konjunkturkalender dürften am Nachmittag die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) für erhöhte Spannung sorgen. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl neuer Arbeitsloser von 225.000 auf 230.000 leicht erhöht haben. Der jüngste Höhenflug in Richtung 1.800 Dollar verdankte der Goldpreis der anhaltenden Dollarschwäche. Mittlerweile bewegt sich der Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, in der Nähe seines Fünfmonatstiefs. Beim gelben Edelmetall scheint die charttechnische Luft zusehends dünner zu werden, zumal es bereits dreimal an der 200-Tage-Linie abgeprallt war.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 0,10 auf 1.798,10 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Von Zwölfmonatstief erholt

Der am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA veröffentlichte Wochenbericht, generierte an den Ölmärkten erheblichen Verkaufsdruck. Grund: Sowohl bei Destillaten (Heizöl und Diesel) als auch bei Benzin stellte sich mit plus 6,16 Millionen bzw. plus 5,32 Millionen Barrel ein deutlich höher als erwartetes Lagerplus ein. Dies lässt auf eine markante Nachfrageschwäche in den USA schließen. In den vergangenen Monaten galt die US-Wirtschaft als relativ robust und krisenresistent. Diese Nachfragestütze scheint nun gefährdet zu sein.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,07 auf 73,08 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,03 auf 78,20 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: elen_studio / Shutterstock.com, Sashkin / Shutterstock.com

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