21.04.2021 07:45

Goldpreis: Robust dank Sinkflug bei US-Renditen

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Robust dank Sinkflug bei US-Renditen | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Der Goldpreis hält sich wacker knapp unter dem höchsten Stand seit zwei Monaten, weil US-Renditen den Rückwärtsgang eingelegt haben.
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von Jörg Bernhard

US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit bieten aktuell Renditen in Höhe von 1,56 Prozent. Zur Erinnerung: Ende März wurde noch ein 14-Monatshoch von fast 1,75 Prozent gemeldet. Damit fällt Goldbesitzern der Zinsverzicht (Opportunitätskosten) deutlich leichter. Aus charttechnischer Sicht notiert der Goldpreis nur noch 20 Dollar unter seiner 100-Tage-Linie. Sollte die oberhalb von 1.800 Dollar verlaufende mittelfristige Durchschnittslinie markant überwunden werden, entstünde ein Kaufsignal. Vor der morgigen Sitzung der Europäischen Zentralbank dürfte ein Ausbruch nach oben aber relativ unwahrscheinlich sein.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 5,20 auf 1.783,60 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Verkaufsdruck nimmt zu

Zur Wochenmitte präsentiert sich der fossile Energieträger in relativ schwacher Verfassung. Hierfür gibt es zwei Gründe. Zum einen befürchten die Marktakteure aufgrund der sich verschlimmernden Corona-Lage in Indien eine nachlassende Ölnachfrage. Zum anderen drückte aber auch das vom American Petroleum gemeldete unerwartete Lagerplus (436.000 Barrel) bei den gelagerten Ölmengen in den USA auf die Stimmung. Laut einer Reuters-Umfrage unter Analysten war mit einem Rückgang von drei Millionen Barrel gerechnet worden. Neue Impulse könnte der fossile Energieträger am Nachmittag erfahren, wenn die US-Energiebehörde Energy Information Administration (16.30 Uhr) ihren Wochenbericht zur Entwicklung der Lagerreserven und Produktionszahlen veröffentlichen wird.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,77 auf 62,61 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,42 auf 66,15 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Peeradach Rattanakoses / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock

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