DAX schließt fester -- US-Börsen letztlich im Plus -- BioNTech übernimmt CureVac -- Infineon, Urban Outfitters, SAP, TKMS, HP, DroneShield, Alphabet, Rüstungsaktien, Novo Nordisk, BYD im Fokus
Dell steigert Gewinn - Umsatz enttäuscht. Roche erzielt positive Studienergebnisse bei MS-Medikamenten. Aroundtown steigert Gewinn und hält an Jahreszielen fest. Apple könnte Samsung als Smartphone-Spitzenreiter ablösen. IG Metall stellt Bedingungen für thyssenkrupp-Verkauf der Stahlsparte.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete am Mittwoch Gewinne.
Der DAX startete die Sitzung etwas höher und verblieb nach einem zeitweise wechselhaften Handel auf grünem Terrain. Schlussendlich ging er 1,11 Prozent fester bei 23.726,22 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX verbuchte zu Beginn unterdessen leichte Aufschläge, bewegte sich dann knapp unterhalb der Nulllinie, bevor es wieder aufwärts ging. Er verabschiedete sich 0,87 Prozent stärker bei 3.527,52 Zählern aus der Sitzung.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben auch am Mittwoch erleichtert auf weitere positive Signale in den Ukraine-Verhandlungen reagiert. Damit schaffte es der DAX wieder über die einfache 200-Tage-Linie zu steigen - eine zentrale charttechnische Marke, die in der vergangenen Woche erstmals seit April unterschritten worden war.
"Viele, die zuletzt vergeblich nach Kaufargumenten gesucht haben, finden sie jetzt", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners gemäß dpa-AFX. Die Märkte hätten sich dabei bemerkenswert schnell wieder in eine optimistische Richtung bewegt. Auf der Plattform Polymarket werde die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands noch in diesem Jahr auf lediglich 16 Prozent beziffert, während die Chance auf eine Einigung bis Ende 2026 bei 56 Prozent liege.
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Europas Börsen präsentierten sich freundlich.
Der EURO STOXX 50 eröffnete den Mittwoch etwas fester und verbuchte weiter Zuschläge. Er schloss 1,47 Prozent im Plus bei 5.655,58 Punkten.
An den europäischen Aktienmärkten setzte sich zur Wochenmitte der jüngste Aufwärtstrend fort, wenn auch mit geringerer Dynamik. Das Handelsgeschehen blieb überschaubar. Marktteilnehmer rechneten mit einem eher ruhigen Verlauf im Sinne eines "Wochenendhandels", da viele Akteure rund um den US-Feiertag am Donnerstag ein verlängertes Wochenende einlegen. "Thanksgiving" gilt traditionell als Reisetag, weshalb Händler tendenziell Positionen reduzieren. Unterstützend wirkten weiterhin die Erwartungen an eine mögliche Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember sowie Signale einer möglichen Annäherung im Ukraine-Konflikt.
Im Blick standen zudem weitere US-Konjunkturberichte, die nach dem "Shutdown" zeitverzögert veröffentlicht werden. Viele davon gelten jedoch als überholt und spielen kaum eine Rolle für künftige geldpolitische Entscheidungen.
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An den US-Börsen ging es zur Wochenmitte mit den Aufschlägen weiter.
Der Dow Jones hat den Handelstag leicht im Plus begonnen und konnte anschließend weiter zulegen. Er beendete die Sitzung 0,67 Prozent höher bei 47.427,12 Punkten.
Der NASDAQ Composite notierte zur Startglocke ebenfalls fester und verharrte auch im weiteren Verlauf auf grünem Terrain. Er notierte letztlich 0,82 Prozent stärker bei 23.214,69 Zählern.
Zur Wochenmitte setzte sich an der Wall Street vor dem Thanksgiving-Feiertag die Erholung fort. Unterstützung erhielt der Markt durch die wieder gestiegene Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Notenbank am 10. Dezember sowie durch positive Signale zu möglichen Fortschritten in den Friedensgesprächen für die Ukraine.
Die Zinsspekulationen werden sowohl durch dovishe Äußerungen einzelner Fed-Mitglieder als auch durch schwächere US-Konjunkturdaten genährt. Nach der datenarmen Phase infolge des Shutdowns werden derzeit nachträgliche und aktuelle Berichte veröffentlicht - darunter Einzelhandels- und Preisdaten aus dem September, die Anleger als freundlich für eine Lockerung der Geldpolitik werten.
Die nachgereichten Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter im September entsprachen weitgehend den Erwartungen. Größere Beachtung fanden jedoch die aktuellen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die als wichtiger Gradmesser für den US-Arbeitsmarkt gelten. Diese sanken um 6.000, während Experten eigentlich einen Anstieg um 5.000 prognostiziert hatten - ein Zeichen für anhaltende Robustheit am Arbeitsmarkt, das in der geldpolitischen Bewertung der US-Notenbank eine zentrale Rolle spielt.
Die wichtigsten Börsen in Fernost legten am Mittwoch mehrheitlich zu.
In Tokio stieg der Nikkei 225 letztlich um kräftige 1,85 Prozent auf 49.559,07 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte daneben der Shanghai Composite schlussendlich 0,15 Prozent tiefer bei 3.864,18 Punkten.
In Hongkong zeigte sich unterdessen der Hang Seng mit einem leichten Plus von 0,13 Prozent bei 25.928,08 Punkten.
Die Aktienmärkte in Asien zeigten sich am Mittwoch gestützt von der fortgesetzten Stabilisierung an der Wall Street freundlich. Technologiewerte standen dabei erneut im Fokus. Die Erwartungen auf eine Zinssenkung in den USA haben weiter zugenommen und führten dazu, dass die Tech-Aktien nach einem schwachen Start ins Plus kletterten.
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