DAX letztlich höher -- US-Aktien in Grün -- Novo Nordisk scheitert bei Alzheimer-Studie -- Telekom, Alphabet, TKMS, D-Wave, Siemens Energy, Rheinmetall & Co., DHL, Bayer, Lufthansa, NEL im Fokus
AstraZeneca investiert Milliardensumme in Maryland. Übernahme durch BioNTech: CureVac-Aktionäre stimmen am Dienstag ab. IONOS beschließt Aktienrückkaufprogramm. thyssenkrupp trennt sich von Automation Engineering. Strategy und Metaplanet: Kapitalabflüsse in Milliardenhöhe drohen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt startete stärker in die neue Woche.
So legte der DAX zur Eröffnung zu und verblieb im Anschluss auf positivem Terrain. Schlussendlich ging er 0,64 Prozent höher bei 23.239,18 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX eröffnete die Sitzung ebenfalls mit einem Plus und stieg im weiteren Verlauf deutlicher an. Er verabschiedete sich 1,5 Prozent fester bei 3.459,68 Zählern aus dem Handel.
Der DAX zeigte sich am Montag erholt. Damit stieg er wieder über die exponentielle 200-Tage-Linie - eine bedeutende charttechnische Schwelle, die in der vergangenen Woche erstmals seit April unterschritten worden war. Die Unterstützungsmarke von 23.000 Punkten scheint vorerst Bestand zu haben.
Börsenexperte Andreas Lipkow sprach von einer wieder aufgeflammten Zinssenkungsphantasie in den USA. Nach den jüngsten Aussagen von US-Fed-Mitglied John Williams rechnen die Marktteilnehmer nun mit einer Zinssenkung bei der nächsten Fed-Sitzung im Dezember.
Am Freitag war der DAX zwischenzeitlich noch auf 22.943 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit Mai gefallen. Selbst die starken Quartalszahlen und der optimistische Ausblick des KI-Giganten NVIDIAs konnten die von Zinssorgen belastete Stimmung der Anleger nur kurzzeitig aufhellen. Zum Wochenschluss drehte die zunächst schwache Wall Street allerdings nach dem Ende des europäischen Handels ins Plus und ging mit Gewinnen ins Wochenende. Davon profitierten am Montagmorgen auch einige asiatische Börsen.
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Europas Börsen präsentierten sich zum Wochenstart etwas fester.
So begann der EURO STOXX 50 mit leichten Aufschlägen und notierte im Handelsverlauf zunächst klarer in der Gewinnzone. Dann gab er seine Aufschläge wieder ab und pendelte eine Zeit lang um die Nulllinie. Schlussendlich konnte er jedoch wieder steigen und 0,25 Prozent fester bei 5.528,67 Punkten aus der Sitzung gehen.
Hintergrund der eher positiven Stimmung waren neue Signale zu möglichen US-Zinssenkungen. John Williams, Leiter der New Yorker Fed, erklärte, eine weitere Zinssenkung könnte bereits "in naher Zukunft" angemessen sein. In der Folge kletterte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bei der Dezember-Sitzung von 40 auf über 70 Prozent.
Mit Williams befürworten nun drei führende Fed-Vertreter eine Zinssenkung: Neben ihm auch Fed-Chef Jerome Powell und Fed-Gouverneur Christopher Waller, so Josh Hirt vom Vermögensverwalter Vanguard.
Zusätzlich sorgte die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs für weitere Unterstützung der Anlegerstimmung.
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Die US-Börsen schlossen in der neuen Woche auf grünem Terrain.
Der Dow Jones legte um 0,44 Prozent auf 46.448,76 Punkte zu.
Der NASDAQ Composite gewann daneben noch deutlicher und ging mit einem Plus von 2,69 Prozent bei 22.872,01 Zählern in den Feierabend.
Zum Wochenauftakt ließ sich an der Wall Street ein positiver Handel beobachten.
Getrieben wurde die Kauflaune von der wachsenden Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember. Zwar herrscht im Offenmarktausschuss noch Uneinigkeit, doch Äußerungen von John Williams, dem Präsidenten der New Yorker Fed, schüren die Erwartungen: Eine baldige Zinssenkung könne demnach helfen, die Geldpolitik näher an ein neutrales Niveau zu bringen, das weder Wachstum bremst noch ankurbelt.
Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts wird am Terminmarkt derzeit auf rund drei Viertel geschätzt - ein deutlicher Anstieg gegenüber der Vorwoche. Gleichzeitig bleibt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stabil. Auch die Diskussion um eine mögliche Überbewertung im Technologiesektor hat sich etwas beruhigt, nachdem NVIDIA zuletzt mit starken Quartalszahlen überzeugt hatte und die Sorge vor einer platzenden KI-Blase vorerst nachließ.
Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Montag positive Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 am Freitag mit einem kräftigen Verlust von 2,40 Prozent bei 48.625,88 Punkten. Hier fand am Montag feiertagsbedingt kein Handel statt.
Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite am Montag letztlich minimale 0,05 Prozent auf 3.836'77 Zähler.
In Hongkong legte der Hang Seng schlussendlich um kräftige 1,97 Prozent auf 25.716,50 Stellen zu.
Zu Beginn der Woche notierten die asiatischen Aktienmärkte überwiegend im Plus. Für Rückenwind sorgte die Hoffnung auf bevorstehende US-Zinssenkung, die bereits am Freitag die Wall Street gestützt hatten. Ausschlaggebend waren dabei Aussagen von Fed-Vertreter John Williams. Er hatte erklärt, eine weitere Zinssenkung "in naher Zukunft" könnte angemessen sein, um die Zinsen näher an ein neutrales Niveau zu bringen, das das Wirtschaftswachstum weder anheizt noch bremst. Beobachter betonten, die Worte des Präsidenten der New Yorker Fed seien besonders beachtenswert, da er als enger Vertrauter von US-Notenbankchef Jerome Powell gilt.
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