Heute im Fokus

Hochspannung vor NVIDIA-Zahlen -- Wall Street schließt verhalten -- DAX beendet Handel stabil -- Mercedes-Benz, Siemens Energy, Rheinmetall, TKMS, DroneShield, Plug Power im Fokus

aktualisiert 19.11.25 22:02 Uhr

SEMrush-Aktie schießt dank Milliardendeal hoch: Adobe gibt Übernahme bekannt. EU-Gericht urteilt zu Amazon-Status als sehr große Plattform. Europäische KI wird durch Milliarden-Kooperationen voran gebracht. Bayers Menopausen-Medikament Lynkuet in der EU zugelassen. Google greift ChatGPT mit verbessertem KI-Modell an. Daimler Truck-Aktie gewinnt: UBS bleibt neutral.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Mittwochshandel unentschlossen.

Der DAX war nahezu unverändert in den Handel eingestiegen pendelte im Verlauf zwischen Gewinn- und Verlustzone hin und her. Er konnte sich in der zweiten Handelshälfte im Plus halten, fiel letztlich jedoch leicht ins Minus zurück. Er verabschiedete sich 0,08 Prozent schwächer bei 23.162,92 Punkten.
Der TecDAX startete mit einem marginalen Abschlag, im Verlauf waren jedoch deutlichere Gewinne zu sehen. Er verließ das Geschehen 0,42 Prozent fester bei 3.430,82 Zählern.

Vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des KI-Konzerns NVIDIA blieben die Anleger auch im DAX weiter defensiv.

Die exponentielle 200-Tage-Durchschnittslinie stand beim deutschen Leitindex erneut vor einem möglichen Belastungstest - sie gilt vielen Marktteilnehmern als wichtiger Indikator für den langfristigen Trend. Die einfache 200-Tage-Linie hatte der DAX bereits am Vortag unterschritten, erstmals seit der deutlichen Korrekturphase im April.

In den vergangenen Tagen hat sich die Stimmungslage an den Börsen spürbar und schnell verschlechtert. Noch vor wenigen Tagen schien ein erneuter Anlauf auf das Oktober-Allzeithoch von 24.771 Punkten möglich. Zunehmende Skepsis darüber, ob die US-Notenbank im Dezember tatsächlich eine weitere Zinsen vornimmt, löste Gewinnmitnahmen im Aktienmarkt aus und lenkte Kapital in den Anleihemarkt.Große Aufmerksamkeit kommt am späten Abend aus deutscher Sicht dem Quartalsbericht des KI-Schwergewichts NVIDIA zu. Wachstumswerte reagieren besonders empfindlich auf Zinsänderungen - und zudem wird die Bewertungskraft des gesamten KI-Sektors immer häufiger kritisch hinterfragt.

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