Dow schließt deutlich stärker -- DAX letztlich fester -- Voting über CureVac-BioNTech-Fusion -- Zoom, D-Wave, Kohl's, Apple, Rheinmetall & Co., DroneShield, Tesla, Alibaba, Gold, AMD, TKMS im Fokus
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Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich nach einem verhaltenen Start am Dienstag in Grün.
Der DAX stieg mit einem minimalen Plus in den Handel ein und bewegte sich zunächst weiterhin in einer engen Range um die Nulllinie. Ab dem frühen Nachmittag waren jedoch kräftigere Aufschläge zu sehen. Zum Handelsschluss stand ein Plus von 0,97 Prozent bei 23.464,63 Punkten an der Kurstafel in Frankfurt.
Der TecDAX gewann daneben zum Auftakt leicht hinzu und zeigte sich im Verlauf ebenfalls höher, nachdem er zeitweise sogar leicht ins Minus gerutscht war. Er verabschiedete sich 1,1 Prozent fester bei 3.496,96 Zählern aus der Sitzung.
Nach dem starken Start in die Woche zeigten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Dienstag eher vorsichtig, fassten im Tagesverlauf jedoch Mut. Die Hoffnungen richten sich erneut auf eine mögliche Zinsenkung der US-Notenbank Fed im Dezember. Gleichzeitig bleiben die laufenden Verhandlungen über einen Friedensplan für die Ukraine kritisch unter Beobachtung. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zwar optimistisch, dass die Gespräche ein Ergebnis bringen könnten.
"Es fehlt weiterhin an Anschlusskäufern, die auch in eine Erholung hinein kaufen", konstatierte Analyst Thomas Altmann von QC Partners. "Damit hält sich der DAX weiterhin nicht an das klassische Drehbuch. Historisch hat die Jahresendrally überwiegend im November stattgefunden. Dabei ist der November in der langfristigen Betrachtung einer der besten Monate des Jahres. Von den vergangenen 29 Novembern endeten 21 positiv und nur 8 negativ. Diesmal liegt der DAX im November allerdings bislang im tiefroten Bereich", betonte Altmann.
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Europas Börsen notierten am Dientag fester.
Der EURO STOXX 50 startete kaum verändert. Im Verlauf prägten nach einigen Richtungswechseln grüne Vorzeichen das Bild, sodass er 0,82 Prozent höher bei 5.573,91 Punkten in den Feierabend ging.
An den Märkten wächst erneut die Hoffnung, dass die US-Notenbank im Dezember doch noch einmal an der Zinsschraube dreht. Gleichzeitig blicken viele Anleger skeptisch auf die laufenden Gespräche über einen möglichen Friedensplan für die Ukraine. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zwar optimistisch, doch belastbare Fortschritte fehlen. Rüstungsaktien - im Krieg stark gefragt - bleiben daher vorerst ein Thema.
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An den US-Börsen ging es am Dienstag aufwärts.
Der Dow Jones hatte den Handelstag minimal fester gestartet und baute seinen Gewinn im Anschluss kräftig aus. Letztlich ging er 1,43 Prozent höher bei 47.112,14 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite konnte nach einem negativen Start im weiteren Handelsverlauf ins Plus drehen und verzeichnete zur Schlussglocke einen kräftigen Zuwachs von 0,67 Prozent bei 23.025,59 Zählern.
Deutlich sinkende Erdölpreise stützten am Dienstag die Wall Street. Grund waren Medienberichte, wonach die Ukraine einem von den USA ausgearbeiteten Friedensabkommen zugestimmt habe. Zudem erhielt die Zinssenkungshoffnung neue Nahrung.
Die Erwartung einer Zinssenkung am 10. Dezember sind wieder stark auf aktuell rund 83 Prozent geklettert, nachdem sich einige US-Notenbanker für eine Zinssenkung ausgesprochen hatten. Allerdings sprechen auch die Daten des Tages mehrheitlich für Zinssenkungen.
Berichtet wurden nun Einzelhandelsumsätze für September, die knapp unter der Erwartung blieben. Zugleich wurden Erzeugerpreise berichtet, ebenfalls für September, deren Jahreskernrate einen Tick unter der Prognose lag. Zudem hat die Privatwirtschaft laut ADP-Daten in den vier Wochen zum 8. November wöchentlich 13.500 Stellen abgebaut. Ganz entscheidend für die Zinsspekulationen ist die stark abgeschwächte Verbraucherstimmung, denn die Daten stammen aus dem November und verfehlten klar die Marktprognosen. "Die Erzeugerpreise entsprachen den Erwartungen und helfen, das Argument für eine weitere Zinssenkung der Federal Reserve im Dezember zu rechtfertigen. Denn klar ist, dass die Inflation unter Kontrolle ist", erläuterte Marktstratege Clark Bellin von Bellwether Wealth.
Die wichtigsten Börsen in Fernost legten am Dienstag zu.
In Tokio legte der Nikkei 225 am zweten Handelstag der Woche leichte 0,07 Prozent auf 48.659,52 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland gewann daneben der Shanghai Composite zwischenzeitlich 0,87 Prozent auf 3.870,02 Indexpunkte.
In Hongkong zeigte sich unterdessen der Hang Seng mit einem Plus von 0,69 Prozent und schloss bei 25.894,55 Indexpunkten.
Die Aktienmärkte in Asien zeigten sich am Dienstag freundlich. Der Hauptgrund: Die Erwartungen an eine Zinssenkungder US-Notenbank im Dezember ziehen deutlich an. Mehrere Mitglieder der Fed haben zuletzt signalisiert, dass niedrigere Zinsen "in absehbarer Zeit" denkbar seien - darunter John Williams aus New York, Christopher Waller sowie Mary Daly aus San Francisco. Die Wahrscheinlichkeit für eine Lockerung auf der Fed-Sitzung am 10. Dezember liegt inzwischen bei rund 85 Prozent. Zur Wochenmitte zuvor waren es erst etwa 30 Prozent.
In Japan richtete sich politisch der Blick auf die neue Regierungschefin Sanae Takaichi. Moody’s Analytics bewertet ihr erstes großes Fiskalpaket vorsichtig: Die angekündigten 42,8 Billionen Yen - rund 6,7 Prozent der Wirtschaftsleistung - seien stark aufgebläht. Ein Großteil bestehe aus Garantien, Krediten und geschätzten privaten Ausgaben. Zieht man diese Posten ab, bleiben 21,3 Billionen Yen an realen Ausgaben und Steuersenkungen - nur geringfügig mehr als in den Programmen von 2023 und 2024.
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