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05.07.2019 12:01
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Commerzbank rechnet mit stärkerer EZB-Zinssenkung

0,2 Prozentpunkte weniger?: Commerzbank rechnet mit stärkerer EZB-Zinssenkung | Nachricht | finanzen.net
0,2 Prozentpunkte weniger?
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Die Commerzbank rechnet mit einer stärkeren Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) als dies bisher der Fall gewesen ist.
Anstatt einer Reduzierung des Einlagensatzes um 0,1 Prozentpunkte auf der nächsten Ratssitzung Ende Juli erwartet die Bank jetzt eine Senkung um 0,2 Prozentpunkte auf minus 0,6 Prozent. Dies sei erforderlich "um ein starkes Signal zu senden, anstatt den Markterwartungen erneut hinterherzulaufen", schreibt EZB-Analyst Michael Schubert in einem am Freitag veröffentlichten Kommentar.

"Ein kraftvolles Signal zu senden, ist für die EZB allerdings gar nicht so einfach", erklärte Schubert. Seitdem EZB-Präsident auf der Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra eine geldpolitische Lockerung angedeutet habe, erwarteten die Märkte eine Senkung des Einlagezinses. Zudem spekulierten sie zunehmend über neue Anleihekäufe. "Die Gefahr wird also größer, dass die EZB-Reaktion aus Marktsicht erneut enttäuschend ausfällt."

Schubert begründet seine Prognose nicht nur mit den Markterwartungen, sondern auch mit Gründen, die aus seiner Sicht gegen neue Anleihekäufe sprechen. So würde sich die EZB selbst mit einer Anhebung der Ankaufsobergrenze von derzeit 33 Prozent aller Staatsanleihen eines Landes auf 50 Prozent und bei moderaten monatlichen Aufkaufsvolumina nur Spielraum für etwa zwei Jahren verschaffen. "Die EZB muss sich also ihre Munition einteilen, obwohl sie dies offiziell anders darstellt."

Zeitgleich mit der Zinssenkung rechnet die Commerzbank für Ende Juli mit einer Ausweitung des EZB-Zinsversprechens. Anstatt wie bisher niedrige Leitzinsen bis Mitte 2020 zu versprechen, dürfte sie das Versprechen auf Ende 2020 ausweiten. "Um die Nebeneffekte der Zinssenkung in Grenzen zu halten, dürfte sie einen Staffelzins einführen, durch den Banken nicht für die gesamte Überschussliquidität einen Strafzins bezahlen müssten."

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Oliver Hoffmann / Shutterstock.com, Jorg Hackemann / Shutterstock.com

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