Glencore-Aktie tiefer: Millionenstrafe für Glencore wegen Bestechungsvorwürfen in Afrika

Die britische Staatsanwaltschaft fordert von der Glencore plc eine Strafe von über 200 Millionen US-Dollar wegen Bestechungsvorwürfen in Afrika.
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Zudem soll eine Reihe von ehemaligen Führungskräften des Rohstoffriesen strafrechtlich verfolgt werden, wie die Behörde mitteilte.
Die britische Betrugsbekämpfungsbehörde Serious Fraud Office beantragte bei einem Gericht die Verhängung der Strafen, die nach eigenen Angaben die größte Beschlagnahmungsanordnung für Unternehmen in Großbritannien beinhalten könnten, um aus Straftaten stammendes Geld zurückzufordern. Ein Richter wird am Donnerstag über die Höhe des Strafmaßes entscheiden.
Die Nachricht kommt, nachdem Glencore im Mai angekündigt hatte, mehr als 1 Milliarde Dollar an die US-Behörden zu zahlen und Fehlverhalten zuzugeben, um Vorwürfe der Bestechung und Marktmanipulation auszuräumen. Damals erklärte Glencore auch, dass es sich in Bezug auf die Bestechungsvorwürfe in Großbritannien schuldig bekennen würde, was es im Juni auch tat.
Glencore-Aktien fallen in London zeitweise um 1,69 Prozent auf 5,05 Pfund zurück.
Von Alistair MacDonald
LONDON (Dow Jones)
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Bildquellen: 360b / Shutterstock.com, Glencore
