Aktien von Leonardo und Iveco im Fokus: EU genehmigt Milliardenübernahme

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Erwerb der Rüstungssparte und sieht keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.
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Die Europäische Union hat das 1,7 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot des italienischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Leonardo für die Rüstungssparte der Iveco Group genehmigt.
Die EU-Kommission erklärte, das Geschäft werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf. Es werde bei Umsetzung nur begrenzte Folgen für den Wettbewerb in den Märkten habe, in denen die Unternehmen tätig seien. Schwerpunktmäßig hatte die Kommission vor allem die Auswirkungen der Transaktion in Italien geprüft.
Leonardo hatte im Juli vereinbart, die Rüstungssparte der Iveco Group zu übernehmen, einschließlich der Marken IDV und Astra, die Ketten- und Radfahrzeuge für das Militär sowie Lkw herstellen, die im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum, in Brasilien und den USA verkauft werden. Das Vorhaben war im Februar zur Prüfung bei der EU-Fusionskontrolle angemeldet worden.
Die Kommission erklärte, dass Leonardo seine Teilsysteme in Italien nicht an IDV und Astra verkauft und dass Wettbewerber weiterhin alternative Absatzwege für ihre eigenen militärischen Systeme außerhalb Italiens haben werden.
DJG/DJN/rio/cbr
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