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Dürr: Die Luft wird dünner

08.04.14 12:30 Uhr

Für Dürr scheint die Luft dünner zu werden. So stellte der Automobilzulieferer in seiner Prognose lediglich leicht steigende Umsätze und stabile Margen in Aussicht.

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von Peer Leugermann, Euro am Sonntag

Allerdings ist der Hersteller von Lackier- und Montagean­lagen in den vergangenen Jahren teilweise deutlich zweistellig gewachsen. Es überrascht daher wenig, dass der MDAX- Konzern mittlerweile in Umsatz- und Gewinndimensionen vorgestoßen ist, in denen es immer schwerer wird, das bis­herige Wachstumstempo zu halten.

Weniger umtriebig sind die Schwaben deshalb aber nicht. So kündigte das Unternehmen mit Sitz in Bietigheim-Bissingen an, zukünftig auch größere Akquistionen ins Auge fassen zu wollen. Aus Markt­kreisen heißt es nun, dass Umsatzvolumen möglicher Ziele solle zwischen 100 bis 200 Millionen Euro liegen. Dürr selbst machte dazu keine Angaben, erklärte gegenüber €uro am Sonntag jedoch, dass vor allem in der Automatisierungstechnik viel Potenzial gesehen werde, aber auch andere Bereiche für eine Übernahme nicht ausgeschlossen seien.

Finanzieren will der Konzern einen möglichen Zukauf offensichtlich großteils aus eigenen Mitteln. Denn laut Dürr sollen weder die 300 Millionen Euro einer kürzlich begebenen Anleihe noch ein neu ausgehandelter Konsortialkredit über gleichfalls 300 Millionen für Akquisitionen eingesetzt werden. Der Kredit dient demnach zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, während mit der neuen Anleihe eine 2015 auslaufende über 225 Millionen Euro vorzeitig abgelöst werden soll. Angesichts der erzielten Barüberschüsse von 261 Millionen Euro im Jahr 2013 sowie weiteren 150 Millionen, die der MDAX-Konzern in diesem Jahr anpeilt, besitzt Dürr jedoch ausreichend eigene Finanzmittel. Gleichzeitig will die Gesellschaft den Umsatzanteil des Servicegeschäfts von aktuell 22 Prozent auf 30 Prozent in den kommenden Jahren steigern. Laut dem Unternehmen soll dazu auch das Ersatzteilgeschäft stark ausgebaut werden. Das dürfte sich positiv auf die Marge auswirken. Diese lag zuletzt bei 8,4 Prozent und sollte auf neun Prozent steigen, da Dürr mit dem Servicegeschäft besser verdient als mit dem Anlagenbau. Trotz dünner Luft scheint Dürr also weiter gut atmen zu können.

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Analysen zu Dürr AG

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09.03.2026Dürr BuyWarburg Research
05.03.2026Dürr BuyBaader Bank
05.03.2026Dürr OutperformBernstein Research
18.02.2026Dürr KaufenDZ BANK
18.02.2026Dürr BuyWarburg Research
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27.03.2026Dürr HoldDeutsche Bank AG
06.03.2026Dürr HaltenDZ BANK
06.03.2026Dürr HoldDeutsche Bank AG
18.02.2026Dürr HoldDeutsche Bank AG
22.01.2026Dürr HoldDeutsche Bank AG
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08.01.2019Dürr UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
01.03.2018Dürr SellGoldman Sachs Group Inc.
28.02.2018Dürr SellGoldman Sachs Group Inc.
12.02.2018Dürr SellGoldman Sachs Group Inc.

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