Deutsche Börse-Aufsichtsrat stellt sich hinter Chef Kengeter

Der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG stellt sich hinter seinen Vorstandsvorsitzenden Carsten Kengeter, der wegen des Verdachts des Insiderhandels im Visier der Frankfurter Staatsanwaltschaft steht.
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Der Aufsichtsrat spreche ihm "einstimmig sein volles Vertrauen aus", teilte die Deutsche Börse AG am Dienstagmorgen mit. Dies sei das Ergebnis der außerordentlichen Sitzung vom Montag. Dabei seien die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen "sorgfältig und intensiv" behandelt wurden.
Der Sitzung waren laut Deutscher Börse "ausführliche" Gespräche mit externen Sachverständigen sowie die erneute Analyse der Abläufe im Jahr 2015 vorangegangen. Das Ergebnis der Prüfung sei die "übereinstimmende Erkenntnis, dass Fusionsverhandlungen mit der LSE im Jahr 2015 nicht stattgefunden haben."
Die Staatsanwaltschaft warf Kengeter vor, er habe ein millionenschweres Aktienpaket des eigenen Unternehmens gekauft, kurz bevor die Pläne des Zusammenschlusses mit der London Stock Exchange Group plc (LSE) öffentlich wurden.
DJG/cbr/smh Dow Jones Newswires
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Bildquellen: Thomas Lohnes/Getty Images
