S&T lässt Shortseller-Vorwürfe prüfen

Das österreichische IT-Unternehmen S&T hat die Vorwürfe des Leerverkäufers Fraser Perring und dessen Analysefirma Viceroy Research in einer 13-seitigen Stellungnahme als weitgehend substanzlos zurückgewiesen.
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von Redaktion €uro am Sonntag
Gleichzeitig hat S&T die Wirtschaftsprüfer Deloitte mit einer externen Untersuchung der Vorwürfe beauftragt. Außerdem will der S&T-Aufsichtsrat einen unabhängigen Experten in den Vorstand berufen, der sich als Chief Compliance Officer (CCO) um ordnungsgemäße Unternehmensführung (Corporate Governance) kümmern soll.
Viceroy Research hatte S&T am 16. Dezember unter anderem vorgeworfen, hinter intransparenten Strukturen wie außerbilanziellen Töchtern betrügerische Machenschaften zu verbergen. Daraufhin war die S&T-Aktie um ein Drittel eingebrochen. S&T-Vorstandschef Hannes Niederhauser kritisierte die Vorwürfe von Viceroy als "Fehleinschätzungen".
Viceroy Research hatte vor Jahren auch das Geschäftsmodell von Wirecard infrage gestellt - lange vor der Insolvenz. Auch bei der Leasingfirma GRENKE hatte Viceroy einen umfassenden Umbau ausgelöst.
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