52-Wochen-Tief

Februar tiefroter Krypto-Monat: Das hat Bitcoin, Ethereum & Co. belastet - Die weiteren Aussichten

02.03.26 23:42 Uhr

Bitcoin-Krise im Februar: Was Kryptowährungen hart getroffen hat und weitere Prognosen | finanzen.net

Der Kryptomarkt verzeichnete im Februar einen deutlichen Rücksetzer. Verantwortlich hierfür war ein Bündel schlechter Nachrichten.

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Bitcoin verliert im Februar rund ein Viertel seines Werts
• US-Präsident Donald Trump spielte dabei eine entscheidende Rolle
• Experten bleiben vorsichtig hinsichtlich der weiteren Bitcoin-Entwicklung

Auf Monatssicht hat der Bitcoin zuletzt 18,91 Prozent an Wert verloren (Stand: 01.03.2026). Am 6. Februar 2026 war die weltweit beliebteste Kryptowährung mit einem Stand von 60.987,51 US-Dollar sogar auf ein 52-Wochen-Tief gefallen. Ausschlaggebend für die Marktschwäche war ein Zusammenspiel aus einer aggressiven US-Handelspolitik, der Eskalation im Iran-Konflikt sowie regulatorischen Verschärfungen in China.

Donald Trump forciert globale Zölle

Hinter den jüngsten Kursschwankungen von Bitcoin, Ethereum & Co. stehen primär die Entwicklungen in der US-Zollpolitik. Trotz juristischen Gegenwinds durch den Supreme Court setzt US-Präsident Donald Trump seinen Kurs gegen globale Handelspartner fort. Zwar hatte ihm der Oberste Gerichtshof untersagt, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle gegen den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen, jedoch kündigte Trump daraufhin umgehend an, andere Wege zu nutzen, um seine Zölle weiterhin durchzusetzen.

Tatsächlich sind inzwischen schon weltweit geltende US-Zölle in Höhe von 10 Prozent in Kraft getreten. Doch damit nicht genug: Über die Plattform Truth Social hat Trump angekündigt, den Zollsatz auf 15 Prozent anzuheben. Damit würde er die Höchstgrenze des zugrunde liegenden Handelsgesetzes voll ausschöpfen. Während Trump die 15 Prozent so bereits öffentlich proklamierte, gibt es hierzu laut Berichten noch keine formelle Anordnung. Ein Regierungsbeamter bestätigte gegenüber Bloomberg jedoch, dass das Weiße Haus an einer entsprechenden Verordnung arbeitet, auch wenn der Zeitplan für die Umsetzung noch unklar sei.

Bitcoin als Risikoanlage: "Digitales Gold" bestätigt sich nicht

Die Reaktion des Kryptomarktes auf die wirtschaftliche Unsicherheit verdeutlicht die aktuelle Korrelation der Ur-Kryptowährung Bitcoin mit den Aktienmärkten. Rachael Lucas, Kryptoanalystin bei BTC Markets, erklärte gegenüber Bloomberg: "Die Entscheidung von Präsident Trump, die weltweiten Zölle auf 15 Prozent anzuheben, hat Risikoanlagen allgemein erschüttert, und Bitcoin bewegte sich mit ihnen. Trotz der Erzählung vom ‚digitalen Gold‘ wird Bitcoin weiterhin als Risikoanlage gehandelt. Wenn die makroökonomische Angst zunimmt, wandert das Kapital in traditionelle sichere Häfen. Bitcoin ist noch nicht so weit."

Geopolitische Risiken: Ultimatum im Iran-Konflikt

Zusätzliche Belastung erfährt der Markt durch die drohende militärische Eskalation im Nahen Osten. Die USA fordern von der Führung in Teheran einen Verzicht auf die Entwicklung von Atomwaffen. Die Regierung in Teheran bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen - im Gegenzug für die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.

Mitte Februar setzte US-Präsident Trump der iranischen Regierung ein Ultimatum bis Anfang März und drohte: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich." Ein militärisches Eingreifen steht im Raum. Das Wall Street Journal berichtet in diesem Zusammenhang vom größten Aufmarsch von US-Luftstreitkräften in der Region seit dem Irak-Krieg 2003. So verließ bereits der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford seinen Liegeplatz vor Kreta, vermutlich um die US-Flotte im Nahen Osten zu verstärken.

Regulatorischer Gegenwind aus Fernost

Flankiert wird die negative Stimmung durch Nachrichten aus China. Wie das Portal BeInCrypto unter Berufung auf eine Mitteilung der Volksbank China und weiterer Behörden berichtet, verschärft Peking seinen Kurs gegenüber Kryptowährungen massiv. Die neuen Maßnahmen vom 6. Februar zielen insbesondere auf Stablecoins und die Tokenisierung realer Vermögenswerte ab. Experten würden diese Verbote als die strengste Intervention seit dem umfassenden Krypto-Verbot des Jahres 2021 bewerten.

Experten bleiben vorsichtig bezüglich Bitcoin

Bezüglich der weiteren kurzfristigen Entwicklung mahnen zahlreiche Experten, darunter beispielsweise Willy Woo, zur Geduld. Der renommierte On-Chain-Analyst schätzt, dass die Talsohle des Bärenmarktes bei etwa 45.000 US-Dollar liegen könnte, wobei extremere Szenarien möglicherweise 30.000 US-Dollar oder sogar noch weniger erreichen könnten. Er begründet seine Vorsicht mit der sinkenden Liquidität an den Spot- und Derivatemärkten, die in der Vergangenheit die Stärke von Rallyes geschwächt habe. Wie Woo erklärte, hält er es zwar für möglich, dass Bitcoin kurzzeitig auf einen Wert von etwa 70.000 US-Dollar steigen könnte, doch dann würde er erneut unter Abwärtsdruck geraten.

Auch Standard Chartered prognostiziert noch weiteren Abwärtsdruck auf den Bitcoin-Preis. Geoffrey Kendrick, Leiter der digitalen Vermögensforschung der Bank, vertritt laut Bitcoin.com die Ansicht, "dass wir in den nächsten Monaten weitere Verluste und eine letzte Phase der Kapitulation bei den Preisen für digitale Vermögenswerte erleben werden", und erläuterte "das makroökonomische Umfeld dürfte keine Unterstützung bieten, bis Warsh die Leitung der Fed übernimmt." Deshalb prognostiziert er, "dass dies zu einem Kurs von 50.000 USD oder knapp darunter für BTC führen wird."

Optimistischer ist hingegen der bekannte Bitcoin-Bulle Tom Lee. Wie MarketWatch berichtet, glaubt der Mitbegründer von Fundstrat Global Advisors, dass sich Kryptowährungen in den letzten Wochen ihres Rückgangs befinden. Zur Einordnung weist MarketWatch jedoch darauf hin, dass Lee in der Vergangenheit bei einigen seiner Krypto-Prognosen viel zu optimistisch war. So etwa, als er letzten Sommer verkündete, dass Bitcoin bis Ende 2025 "leicht auf 200.000 Dollar steigen könnte".

Redaktion finanzen.net

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27.10.2022Standard Chartered BuyDeutsche Bank AG
26.10.2022Standard Chartered BuyUBS AG
23.04.2021Standard Chartered buyJefferies & Company Inc.
17.09.2019Standard Chartered overweightJP Morgan Chase & Co.
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27.10.2022Standard Chartered BuyDeutsche Bank AG
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23.04.2021Standard Chartered buyJefferies & Company Inc.
17.09.2019Standard Chartered overweightJP Morgan Chase & Co.
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31.08.2018Standard Chartered NeutralUBS AG
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