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08.03.2018 11:35

Warum es in Deutschland kaum Bitcoin-Automaten gibt

Interesse vorhanden: Warum es in Deutschland kaum Bitcoin-Automaten gibt | Nachricht | finanzen.net
Interesse vorhanden
In vielen Ländern werden immer mehr Bitcoin-Automaten aufgestellt. Nur in Deutschland wurde bislang noch kein einziger genehmigt. Wieso hinkt Deutschland so hinterher?
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Ob in Österreich, in der Schweiz oder in den USA - Bitcoin-Automaten stehen mittlerweile in vielen Ländern und es werden jeden Tag neue aufgestellt. Nur in Deutschland wurden die sogenannten Bitcoin-ATMs noch nicht genehmigt. Woran liegt das?

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Fehlende Genehmigung

Da Kryptowährungen in Deutschland vor sieben Jahren als Rechnungseinheit eingestuft wurden, unterliegen sie der Finanzaufsicht BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Diese muss eine Genehmigung erteilen, damit landesweit Bitcoin-Automaten aufgestellt werden können. Allerdings lässt sich so eine Erlaubnis nicht ohne weiteres einholen. "Wir versuchen es derzeit schon rund 19 Monate lang", äußerte Albert Sperl, Marketingleiter des österreichischen Bitocin-Geldautomatenbetreiber Cointed, gegenüber der Website "Cash". Es sei nur sehr schwer, eine positive Rückmeldung vonseiten der BaFin zu erhalten.

Deutschland - "riesiger Markt" für ATMs

Dabei wäre das Interesse groß. Sperl verlautete weiter, dass es in Deutschland einen riesigen Markt für Krypto-ATMs gäbe. Sollten die Gesetze gelockert und eine Erlaubnis ausgestellt werden, könnten "umgehend an die 800 ATMs in Deutschland" aufgestellt werden. Die Cointed GmbH ist in Tirol ansässig und betreibt knapp 60 Krypto-Automaten in Österreich und weiteren europäischen Ländern. Das Startup bietet dabei zweierlei ATMS an: Ein-Weg-Automaten, die nur Bitcoin-Käufe mit Bargeld ermöglichen und Zwei-Weg-Automaten, über die man seine Bitcoins auch in Bargeld umtauschen lassen kann. In Deutschland könnten die Unternehmer beide Arten von Krypto-Automaten aufstellen.

Insgesamt 2.400 Krypto-Automaten weltweit

Schenkt man dem Branchendienst Coinatmradar Glauben, gibt es weltweit insgesamt 2.400 Geldautomaten für Kryptowährungen. Diese befinden sich vornehmlich in westlichen Ländern wie Österreich, Norwegen oder Kanada. Die ATMs funktionieren ähnlich wie normale Geldautomaten. Allerdings sind Umtauschvorgänge mit relativ hohen Gebühren verbunden. Diese können im Durchschnitt bis zu rund acht Prozent betragen. Darüber hinaus unterliegen die auszuzahlenden Beträge bestimmten Obergrenzen, Krypto-Besitzer können sich nur einen gewissen Teil des jeweiligen Krypto-Wertes auszahlen lassen.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos: Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com
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