Ur-Kryptowährung Bitcoin: VanEck warnt vor Bärenmarkt 2026 - Ist ein Boden in Sicht?

VanEck-CEO äußert sich zur aktuellen Lage am Bitcoin-Markt und wagt eine Prognose für 2026, in der die Kryptowährung einem möglichen Tiefpunkt entgegensteuern könnte.
Werte in diesem Artikel
• Bitcoin fiel nach seinem Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar zeitweise auf rund die Hälfte ab
• VanEck sieht Halving als einen Grund für die Preisschwäche von Bitcoin
• Ein mögliches Tief könnte 2026 eintreten
Kursschwankungen bei Bitcoin nach Rekordhoch
Der Bitcoin-Markt ist derzeit von verstärkten Kursschwankungen geprägt. Noch am 6. Oktober 2025 erreichte die weltweit führende Kryptowährung mit 126.198,07 US-Dollar ein neues Allzeithoch. In den folgenden Monaten setzte eine deutliche Korrektur ein, bei der der Kurs zeitweise unter 63.000 US-Dollar fiel. Aktuell notiert Bitcoin bei rund 70.000 US-Dollar (Stand: 12. März 2026) und liegt damit etwa 44 Prozent unter seinem Allzeithoch. Zu Jahresbeginn lag der Kurs noch bei rund 87.500 US-Dollar, was einem Rückgang von rund 20 Prozent entspricht.
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VanEck sieht mögliches Tief bei Bitcoin - Halving als Einflussfaktor
Jan van Eck, CEO des Vermögensverwalters VanEck, äußerte sich in der CNBC-Sendung "Power Lunch" vom 2. März 2026 zur aktuellen Lage am Bitcoin-Markt und wagte eine Prognose für die weitere Entwicklung. Das Interview wurde einen Tag später von VanEck auf X (ehemals Twitter) geteilt:
"I think we're making a bottom." @JanvanEck3 pic.twitter.com/NdbHJqREui
- VanEck (@vaneck_us) March 3, 2026
Dem Interview zufolge sieht VanEck die Begrenzung der Gesamtmenge von Bitcoin auf 21 Millionen und den Halving-Zyklus als zentrale Einflussfaktoren für den Bitcoin-Kurs. Zusätzlich gab er an, dass es einen Investitionszyklus gebe, bei dem Bitcoin drei Jahre in Folge steige und im vierten Jahr deutlich falle. 2026 sei, seiner Ansicht nach, dieses vierte Jahr, weshalb man sich derzeit im Bitcoin-Bärenmarkt befinde. Er fügte hinzu, dass er denke, dass ein Tief erreicht werde.
Unter Bitcoin Halving versteht man ein Ereignis, das etwa alle vier Jahre stattfindet. Dabei wird die Belohnung für Miner, die neue Blöcke zur Blockchain hinzufügen, halbiert. Dadurch verringert sich die Menge neuer Bitcoins, die in Umlauf kommen.
Bitcoin auf dem Prüfstand: Tiefpunkt in Sicht
Wie aus einem Bericht von BeInCrypto hervorgeht wies das Analyseunternehmen Kaiko daraufhin, dass der Rückgang von Bitcoins Allzeithoch aus Oktober 2025 auf eine Spanne zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar den Korrekturen früherer Bärenphasen entspricht. Außerdem führt der Bericht Matt Hougan, CIO von Bitwise, an, der den vierjährigen Zyklus auch als Mitursache der Preisschwäche sieht, zugleich aber andeutet, dass Bitcoin derzeit ein Tief ausbildet. Schließlich ergänzt der Bericht eine Schätzung von CryptoQuant, die den wahrscheinlichsten Zeitraum für ein Tief zwischen September und November 2026 einschätzt, da Markttiefs selten abrupt entstehen. BeInCrypto berichtet unter Berufung auf einige Experten, die, anders als VanEck, bezweifeln, dass der klassische vierjährige Zyklus noch maßgeblich für die Kursentwicklung von Bitcoin sei, und stattdessen globale Liquidität sowie institutionelle Kapitalflüsse für entscheidender halten.
Redaktion finanzen.net
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