29.04.2021 22:00

Meinungswechsel: Chinesische Zentralbank sieht Bitcoin als "Investment-Alternative"

Neue Haltung: Meinungswechsel: Chinesische Zentralbank sieht Bitcoin als "Investment-Alternative" | Nachricht | finanzen.net
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Chinas Zentralbank ändert ihren Tonfall gegenüber der Kryptowährung Bitcoin. Nachdem Peking vor einigen Jahren noch hart gegen den Handel von Kryptowährungen durchgegriffen hat, nennt man den Bitcoin mittlerweile eine "Investitionsalternative".
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• China ändert Haltung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen
• Andere Staaten zuletzt mit Verboten gegen Kryptos
• Sollte China die Regularien gegenüber dem Bitcoin lockern, könnte dies den Kurs positiv beeinflussen

Neue Haltung gegenüber Bitcoin

"Wir betrachten Bitcoin und Stablecoins als Krypto-Assets - sie sind Investitionsalternativen", sagte Li Bo, stellvertretender Gouverneur der People’s Bank of China (PBOC), kürzlich während eines von CNBC veranstalteten Panels auf dem Boao Forum for Asia. Diese Aussage bezeichnen Brancheninsider als "fortschrittlich", insbesondere in Anbetracht der vorherigen Haltung chinesischer Banken gegenüber Kryptowährungen.

China reguliert die heimischen Märkte

China ist eigentlich dafür bekannt, die heimischen Märkte stark zu regulieren. Deswegen war der Bitcoin der Volksrepublik auch lange ein Dorn im Auge. Es bestand die Gefahr des Kontrollverlusts der Überwachung von Zahlungsströmen. Darum wurden 2017 auch die Initial Coin Offerings (ICOs), eine unregulierte Methode des Crowdinvestings, von der Regierung verboten. Auch der Handel und das Bezahlen mit Bitcoin wurde untersagt. Die Wirksamkeit dieser Verbote ist jedoch fraglich, da die Bevölkerung immer wieder Umwege gefunden hat, diese Verbote zu umgehen, so Sven Wagenknecht von BTC-Echo. Diese Verbots-Versuche gegenüber dem Bitcoin sind aktueller denn je, so hat zuletzt die Türkei das Bezahlen mit Bitcoin untersagt und Nigeria und Venezuela haben den Kryptohandel verboten.

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Chinas langsamer Weg zurück an den Krypto-Markt

Die jüngsten Aussagen von Li Bo, lassen darüber spekulieren, ob China den Bitcoin bald als Vermögenswert erlauben wird. Da China weiterhin die Kontrolle über die heimischen Zahlungsströme behalten will, sei eine Zulassung von Kryptowährungen als wirkliche Währung in China vorerst keine wirkliche Option, so Wagenknecht.

Die Erwartungen bei einer Kehrtwende Chinas

Sollte es dazu kommen, dass die chinesische Regierung und die chinesischen Banken sich dazu entschließen, den Bitcoin und andere Online-Devisen als Investment zu erlauben und das Land für den Handel zu öffnen, ist das natürlich ein positives Signal für die Kurse von Kryptowährungen. Neues Geld würde auf den Markt kommen und könnte die Kurse stabilisieren oder noch weiter nach oben treiben. Ob, wann und wie sich der chinesische Staat entscheidet, die Regularien bezüglich Kryptowährungen zu ändern, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com, Carlos Amarillo / Shutterstock.com
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