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25.06.2019 17:58
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Facebook und Libra: Eine Bedrohung für Visa und MasterCard?

Starke Konkurrenz?: Facebook und Libra: Eine Bedrohung für Visa und MasterCard? | Nachricht | finanzen.net
Starke Konkurrenz?
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Mit Libra will Facebook die Finanzwelt umkrempeln und hat nicht wenige Finanzdienstleister beunruhigt aufhorchen lassen. Doch stellt die neue Kryptowährung wirklich eine Gefahr für traditionelle Zahlungsdienstleister dar?
Es ist nun offiziell: Mit Libra heißt die Kryptowelt ein neues Mitglied willkommen. Die von Facebook ins Leben gerufene Kryptowährung soll Menschen aus aller Welt über Grenzen und Finanzmärkte hinweg verbinden und vor allem jenen Geldüberweisungen ermöglichen, die keinen Zugang zu Banken haben. Laut Facebook sind das 1,7 Milliarden Menschen. Das neue Zahlungsmittel könnte die Finanzwelt ebenso revolutionieren, wie das Soziale Netzwerk das Leben und Verhalten vieler Menschen verändert hat. Müssen sich traditionelle Zahlungsdienstleister Sorgen machen?
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Libra Association - Freunde oder Feinde?

Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass das Digitalgeld nicht von Facebook selbst verwaltet werden wird. Damit es pünktlich in 2020 an den Start gehen kann, gründete Facebook die "Libra Association" - eine Allianz aus aktuell 28 Mitgliedern. Neben Vodafone, Spotify oder Uber sind vor allem Finanzdienstleister wie Visa, MasterCard, PayPal und Stripe mit an Bord. Jedes Gründungsmitglied werde laut dem zuständigen Manager, David Marcus, einen Knoten im Netzwerk betreiben und eine Stimme im Leitungsgremium haben.

Was bedeutet das für Visa und MasterCard?

Doch was bedeutet die Libra-Mitgliedschaft von großen Finanzdienstleistern wie MasterCard oder Visa? Theoretisch würden sie sich mit ihrer Unterstützung für Libra ein eigenes Bein stellen. Müssen sich Anleger hierbei Sorgen machen? Scheinbar nicht, meint Harshita Rawat, Analyst des Forschungsinstituts Bernstein. Tatsächlich habe die Facebook-Aktie seit Ankündigung der eigenen Währung in den letzten sechs Monaten stark zugelegt. Doch ebenso zugelegt habe beispielsweise die Visa-Aktie, die den S&P 500 Finanzindex um einiges outperformt hat.

Zudem seien Visa und MasterCard Stamm-Akteure in der Finanzwelt, die nur schwer von der Konkurrenz und vor allem von jungen Diensten übertrumpft werden können. Insgesamt würde sich das aktuelle Transaktionsvolumen auf 17 Billionen US-Dollar belaufen. Ein kleiner Nachteil bestünde in den Transaktionsgebühren, die sich zwischen 2-3 Prozent pro Überweisung belaufen. Doch diese flößen laut Rawat in Boni und Betrugsbekämpfungsmaßnahmen.

Außerdem scheinen sie nicht wirklich zu stören: Die "Menschen [sind] glücklich mit ihren Kredit- und Debitkarten", äußerte der Analyst weiter. Es bestünde kein Problem, das nach einer Lösung "schreit". Libra werde große Fortschritte vor allem in Schwellenmärkten und Überweisungen erzielen, doch für traditionelle Dienstleister würden sich laut Rawat hierbei lediglich "immaterielle" Auswirkungen in den kommenden fünf Jahren ergeben.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Sukharevskyy Dmytro (nevodka) / Shutterstock.com, Oliver Hoffmann / Shutterstock.com

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26.07.2018Facebook NeutralUBS AG
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