Rekordjahr

Rekord bei ETF-Sparplänen im Jahr 2025: Beliebter denn je bei Anlegern

25.02.26 21:16 Uhr

ETF-Sparpläne 2025: Nie war Sparen so beliebt | finanzen.net

Europas Anleger setzen so stark wie nie auf ETF-Sparpläne. Eine neue Studie zeigt, warum der Markt bis 2030 weiter rasant wachsen dürfte.

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• Der Markt für ETF-Sparpläne in Kontinentaleuropa wächst 2025 rasant und erreicht neue Rekordhöhen
• Auch das verwaltete Vermögen und das Sparvolumen dürften bis 2030 stark ansteigen
• Neue Anbieter und innovative Sparmodelle treiben Wachstum voran

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ETFs, kurz für "Exchange Traded Funds", sind Fonds, die an der Börse gehandelt werden und die Entwicklung eines bestimmten Index wie etwa des DAX oder MSCI World nachbilden. Für Privatanleger bieten ETF-Sparpläne eine einfache Möglichkeit, regelmäßig in diese Fonds zu investieren, wodurch sie stetig an Beliebtheit gewinnen.
Laut einer aktuellen Studie von extraETF Research, in Auftrag gegeben von iShares by BlackRock, legte der Markt 2025 deutlich zu - ein Trend, der Experten zufolge in den kommenden Jahren weiter an Dynamik gewinnen dürfte.

Vom ersten Sparplan zum langfristigen Vermögen

Laut der Studie sind ETF-Sparpläne heute der wichtigste Einstieg für neue Anleger in Europa. Für viele ersetzt der automatische Sparplan den klassischen Einmalkauf als ersten Schritt an den Kapitalmarkt. Weiter heißt es, dass Befragungen gezeigt hätten, dass rund jeder fünfte Anleger mit dem Investieren begonnen hat, weil Menschen im eigenen Umfeld bereits aktiv waren. Vor allem jüngere Investoren lassen sich zudem durch soziale Medien, Podcasts oder persönliche Empfehlungen dazu anregen, einen ETF-Sparplan zu eröffnen.

Wie extraETF unter Berufung auf "People & Money"-Daten von BlackRock angibt, investieren in Deutschland vor allem Frauen und junge Anleger vermehrt in ETFs. Außerdem geht aus den Daten hervor, dass 36 Prozent der Erwachsenen in Europa planen, in den kommenden zwei Jahren einen ETF-Sparplan zu eröffnen - bei den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 49 Prozent. Damit werden ETF-Sparpläne immer stärker zu einem festen Bestandteil des langfristigen Vermögensaufbaus in Europa.

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Erleichterter Zugang zum Kapitalmarkt

Angaben der Studie von extraETF zufolge wirkt sich die steigende Nachfrage nach ETF-Sparplänen zunehmend auf die Abläufe an den Märkten aus. Emittenten und Handelsplattformen passen ihre Systeme an, um große Mengen an Sparplänen effizient abzuwickeln. Dazu zählen gebündelte Ausführungen, algorithmische Handelsstrategien für Sammelorders und definierte Zeitfenster für die Ausführung der Sparpläne. So entsteht ein europaweites Netzwerk für Anlageprozesse, in dem ETF-Sparpläne inzwischen eine feste Rolle beim langfristigen Vermögensaufbau spielen.

Rekordjahr für ETF-Sparpläne in Europa

2025 verzeichnete der europäische Markt für ETF-Sparpläne, laut der Studie, einen deutlichen Aufschwung, gestützt durch neue Technologien, regulatorische Anpassungen und strategische Innovationen. Vor allem Broker und Plattformanbieter haben ihr Angebot spürbar ausgeweitet und professionalisiert. In Kontinentaleuropa wurden demnach monatlich 15,1 Millionen Sparpläne abgeschlossen, ein Plus von rund 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das jährliche Sparvolumen stieg auf 22,7 Milliarden Euro, während das von Brokern und Banken verwaltete ETF-Vermögen inzwischen 341 Milliarden Euro erreicht.

Niedrigschwellige Sparmodelle wie beispielsweise Mikro-und Roundup-Sparpläne oder Kinderdepots fördern, der Studie zufolge, das Wachstum zusätzlich. Sie erleichtern den Einstieg und binden das Investieren in den Alltag vieler Anleger ein. Kinderdepots locken mit einer niedrigeren Mindestsparrate neue Zielgruppen an. Gleichzeitig wächst der Wettbewerb: Neobanken, Neobroker und internationale Plattformen drängen auf den Markt, während anerkannte Institute und große ETF-Anbieter ihre Angebote gezielt auf Privatanleger ausrichten, heißt es weiter. Während MSCI-Indizes weiterhin führend sind, gewinnen auch ETFS auf den S&P 500-, den NASDAQ 100- und den FTSE All-World-Index zunehmend an Beliebtheit, wie die Studie von extraETF zeigt.

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Ausblick 2030

Laut der Studie dürften ETF-Sparpläne bis 2030 weiter deutlich wachsen. Treiber sind demnach vor allem digitale Anlageangebote, politische Reformen, eine wachsende Finanzbildung sowie eine breitere institutionelle Unterstützung für langfristige Investitionen. Im Fokus stehen dabei vor allem Vorsorgemodelle wie die ab 2026 geplanten staatlich geförderten Altersvorsorgedepots in Deutschland, der weitere Ausbau von europäischen digitalen Spar- und Anlageplattformen, die zunehmende Verbreitung von Fractional Trading sowie der intensiver werdende Wettbewerb zwischen Banken und Brokern. Laut Studie rechnen die Experten von extraETF bis 2030 mit rund 53,7 Millionen monatlichen ETF-Sparplänen in Kontinentaleuropa, einem jährlichen Sparvolumen von etwa 73 Milliarden Euro und einem verwalteten ETF-Vermögen von knapp einer Billion Euro. Die durchschnittliche Sparrate könnte bis 2030 auf rund 113,20 Euro pro Monat sinken.

Wie extraETF angibt, bestätigen Daten aus der "People & Money"-Studie von BlackRock, das erwartete Wachstum. In den nächsten zwölf Monaten dürfte die Zahl der Anleger, die in ETFs investieren, in Europa demnach um rund 8,7 Millionen steigen - ein Plus von rund 27 Prozent. Besonders Einsteiger überzeugt die Kombination aus Automatisierung, einfacher Handhabung und geringen Kosten.

Das Jahr 2025 hat gezeigt, dass sich ETF-Sparpläne als zentrale Einstiegsmöglichkeiten für Privatanleger etabliert haben und dank wachsender Angebote, niedriger Einstiegshürden und innovativer Sparmodelle auch in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen können.

Redaktion finanzen.net

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