29.09.2021 23:26

50 Millionen Abonnenten: YouTube Music nimmt Spotify ins Visier

Konkurrenz für Spotify: 50 Millionen Abonnenten: YouTube Music nimmt Spotify ins Visier | Nachricht | finanzen.net
Konkurrenz für Spotify
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Wer heutzutage Musik hören will, braucht sich vorab nicht mehr für eine Kassette oder CD zu entscheiden. Musikstreamingdienste wie Spotify und Co. können hier Abhilfe leisten. Nun entwickelt sich auch YouTubes Musikstreamingdienst zu einem starken Konkurrenten.
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YouTube: Das größte Medienunternehmen der Welt

YouTube ist, wie Bloomberg berichtet, nicht nur der größte Videodienst der Welt, sondern auch der größte Musikdienst. Allein durch die Werbeeinnahmen kann die für alle kostenfreie Plattform YouTube mit kostenpflichtigen Diensten wie zum Beispiel Netflix mithalten. Im letzten Jahr nahm der Mutterkonzern Alphabet, laut Jahresbericht, allein durch YouTubes Werbeeinnahmen ganze 19,77 Milliarden US-Dollar ein. Im letzten Quartal stiegen die Werbeeinnahmen im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 83,6 Prozent auf rund sieben Milliarden US-Dollar an. YouTube ist auf weitere Einnahmen also nicht zwingend angewiesen. Trotzdem verzichtet die Plattform nicht auf kostenpflichtige Angebote, denn "[…] die besten Medienunternehmen haben zwei Einnahmequellen: Werbung und Abonnements. Das ist es, was die Fernsehsender so profitabel gemacht hat."

YouTubes Angebot

Doch wie profitieren die Nutzer vom kostenpflichtigen Angebot von YouTube? Während Streaminganbieter wie Spotify und die von Apple und Amazon nur Musik zur Verfügung stellen, kann YouTube hinzu auch die beliebte Viedeoplattform bieten, wie smartdroid feststellt. Der Musikstreamingdienst kostet 9,99 Euro im Monat. Für einen kleinen Aufpreis auf 11,99 Euro im Monat erhält man das gesamte YouTube Premiumpaket und kann somit YouTubes gesamtes Angebot werbefrei und auch im Hintergrund nutzen.

YouTube Music verzeichnet 50 Millionen Abonnenten

Zu YouTubes kostenpflichtigen Angeboten gehört außer YouTube Music auch ein Premium-Videodienst. Nun hat die Plattform laut Bloomberg 2,5 Prozent seiner Nutzer davon überzeugen können ein Abonnement abzuschließen, um Videos im Hintergrund zu sehen, Werbung zu überspringen und auf alle Arten von Musik-Playlists zuzugreifen. Und bei über zwei Milliarden Nutzern ist auch dieser kleine Teil eine beträchtliche Summe. 50 Millionen Abonnenten soll YouTube Music nun haben. Damit kommt der Musikdienst, wie smartdroit berichtet, seinen direkten Konkurrenten wie Amazon mit 60 Millionen Nutzern, Apple mit 80 Millionen Nutzern und Spotify mit 165 Millionen Nutzern immer näher. Ob das Angebot von YouTube jedoch ausreicht, um Spotify in Zukunft vom Thron zu stoßen bleibt abzuwarten. Bloomberg hält jedenfalls fest, dass der Musikdienst das gar nicht nötig habe - es reiche schon mit dem führenden Musikdienst zu konkurrieren.

E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: bloomua / Shutterstock.com, A. Aleksandravicius / Shutterstock

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06.07.2020Spotify overweightJP Morgan Chase & Co.
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