Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Nach Ausverkauf stabil

24.06.24 08:40 Uhr

Goldpreis: Nach dem Ausverkauf zeigen sich die Goldpreise stabilisiert | finanzen.net

Am Freitag war an den Goldmärkten verstärkter Verkaufsdruck auszumachen, der mittlerweile aber nachgelassen hat.

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von Jörg Bernhard

Dies war auf den starken S&P-Einkaufsmanagerindex zurückzuführen, welcher den höchsten Stand seit April 2022 markiert und dadurch die US-Renditen und den Dollar nach oben getrieben hat. Außerdem haben jüngste Daten darauf hingedeutet, dass die Schweizer Goldexporte nach Indien und Hongkong im Mai nachgelassen haben. Die relative Stärke des Goldpreises wurde in diesem Jahr vor allem auf die starke Goldnachfrage aus Asien zurückgeführt. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen, könnte der Goldpreis darunter leiden. In der laufenden Woche dürften sich die Investoren für die Reden diverser US-Notenbanker und die für Freitag angekündigten aktuellen Inflationsdaten stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich der PCE-Preisindex im Mai von 2,7 auf 2,6 Prozent p.a. beruhigt haben.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis 8.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 4,40 auf 2.335,60 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Ruhiger Handel zum Wochenstart

Der fossile Energieträger startete mit stabilen Notierungen in die neue Handelswoche. Dies war u.a. auf den leicht schwächer tendierenden Dollar zurückzuführen. Des Weiteren machten sich die Marktakteure aufgrund der Kämpfe im Gaza-Streifen und wegen des Ukraine-Kriegs Sorgen um das Ölangebot. Wetterbedingte Produktionsausfälle meldete zudem eine ecuadorianische Ölgesellschaft. Morgen dürfte dann der Wochenbericht des American Petroleum Institute für erhöhte Aufmerksamkeit (22.30 Uhr) sorgen. Vor einer Woche wurde ein Anstieg der gelagerten Ölmengen um 2,2 Millionen Barrel gemeldet.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,03 auf 80,70 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,01 auf 84,34 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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