19.10.2021 07:41

Goldpreis: Rückläufige US-Zinsen und Dollarschwäche generieren Rückenwind

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Rückläufige US-Zinsen und Dollarschwäche generieren Rückenwind | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Der Preis für das gelbe Edelmetall tendiert im frühen Dienstagshandel zwar nach oben, bewegt sich aber auf längere Sicht eher seitwärts.
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von Jörg Bernhard

Nachdem am Freitag noch bei zehnjährigen US-Staatsanleihen Renditen von über 1,62 Prozent erzielt wurde, rutschten diese nun auf 1,58 Prozent p.a. ab und reduzierten dadurch die Opportunitätskosten (Zinsverzicht) von Gold. Auch der schwächere Dollar half dem Goldpreis in höhere Regionen. Am morgigen Mittwoch erfahren die Investoren, wie sich in Großbritannien und in der Eurozone im September die Inflation entwickelt hat. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die britische Teuerungsrate von 3,0 auf 3,1 Prozent p.a. leicht und die Konsumentenpreise in der Eurozone von 3,0 auf 3,4 Prozent relativ deutlich verteuert haben. Gepaart mit den eingetrübten Konjunkturperspektiven wächst nunmehr die Angst vor einer Stagflation.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 9,10 auf 1.774,80 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Korrektur nach Rally

Schwache Konjunkturdaten aus China und den USA haben den Ölpreis zum Wochenstart ausgebremst. In China wurde so wenig Rohöl verarbeitet wie zuletzt im Mai und die US-Industrieproduktion rutschte mit plus 4,6 Prozent p.a. auf den niedrigsten Wert seit April ab. Kaltes Winterwetter auf der nördlichen Erdhalbkugel könnte die Ölnachfrage in den kommenden Wochen und Monaten aber beleben und dadurch das Abwärtspotenzial begrenzen. Nach US-Börsenschluss dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen und die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,35 auf 82,79 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,26 auf 84,59 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: claffra / Shutterstock.com, Eric Chiang/123rf

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